28. Februar 2018 / 10:46 Uhr

Vor Duell mit Dortmund: RB Leipzigs Spieler sprechen sich aus

Vor Duell mit Dortmund: RB Leipzigs Spieler sprechen sich aus

Guido Schäfer
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Bei RB Leipzig soll und muss wieder mehr miteinander geredet werden.
Bei RB Leipzig soll und muss wieder mehr miteinander geredet werden. © dpa
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Nach drei Niederlagen innerhalb einer Woche und mit dem Topspiel gegen die Borussia vor der Brust herrscht bei den Rasenballern Gesprächsbedarf.

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Leipzig. Die beiden letzten Partien des 24. Bundesliga-Spieltages fanden 450 Kilometer voneinander entfernt statt und waren sich doch ganz nah. RB Leipzig verlor am Sonntagabend nach einer 1:0-Führung 1:2 gegen Köln. Weil man gegen den Tabellenletzten nicht den Schwanz ein- und den Kürzeren ziehen sollte, machte sich Weltschmerz auf der Bullenweide breit.

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Tags darauf, wir sind beim allseits beliebten Montag, spielte Dortmund nach einer 1:0-Führung gegen Augsburg nur 1:1 und war ob eigener Unzulänglichkeiten im RB-Modus unterwegs. Ja, man kann auch 1:1 verlieren. BVB-Trainer Peter Stöger, sonst ein Deckchen, rückte die Seinen in die Nähe von Verwaltungsangestellten, hatte beim Augsburg-Kick nicht den Eindruck, „dass alle alles unternehmen, um zu gewinnen“. Stögers Bilanz beim BVB (fünf Siege, vier Unentschieden) ist klasse, der Lustgewinn hält sich beim Zuschauen in Grenzen. In Dortmund trauern diverse Spieler immer noch Thomas „the merkwürdig one“ Tuchel nach. Der ging zum Lachen und auch sonst gerne in den Keller (da steht die Taktiktafel), gab den Fußballern aber allwöchentlich einen prall gefüllten Werkzeugkasten an die Hand. Dass Tuchel ein Haus in Markleeberg hat, stimmt. Dass er mit seinem Mieter über Eigennutzung gesprochen hat, stimmt nicht. Nur mal so.

Am Sonnabend (18.30 Uhr) empfängt RB den BVB. Und es stellt sich die Frage: Wer will das Duell der Gramgebeugten, das Sky-Ikone Wolff Fuss in die Wohnzimmer überträgt, überhaupt noch sehen? Viele, die Red-Bull-Arena ist ausverkauft! Die Fans beider Clubs wissen: Unsere Helden haben ihre Probleme mit den Mühen der Ebene, sind aber an besonderen Tagen besonders sportlich unterwegs. Und das Duell des Sechsten (38 Punkte) gegen den Zweiten (41) ist ein besonderes.

DURCHKLICKEN: Der RB-Sieg beim BVB im Oktober 2017

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Die Protagonisten sind in aller Munde. Zwei sind allwissend, drei sind WM-Helden, einer will einer werden, einer ist bald bei Kloppo und einer muss nach Chelsea zurück. Samt und sonders: Bückware.

Die Bosse: Oliver Mintzlaff und Aki Watzke sind zwar in anderen Galaxien unterwegs, lassen das aber bei gemeinsamen Schalten (siehe Wontorra) niemanden wissen. Mintzlaff ist ein Asket, Watzke isst gerne. Mintzlaff steht einem Dosenclub vor, Watzke ist nach wie vor von echter Liebe durchdrungen.

Die Trainer: Ralph Hasenhüttl und Peter Stöger haben bei Austria Wien zusammen gegen den Ball getreten. Der eine konnte kicken, der andere köpfen. Die Männer gönnen sich alles von Herzen – außer Punkte am Sonnabend.

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Die Stars: An guten Tagen machen Naby Keita, Emil Forsberg, Marcel Sabitzer und Timo Werner bei RB den Unterschied. Trifft beim BVB auf die Herren Marco Reus, Mario Götze, André Schürrle und Michy Batshuayi zu.

Rachegelüste: Leipzig hat beim BVB 3:2 gewonnen.

Kommunikationsgipfel: Die RB-Verlierer haben nach Kölle nicht übereinander, sondern miteinander gesprochen. Im großen Kreis, in Gruppen, in Vieraugen-Gesprächen. Am Ende eines entwaffnend offenen Montags lagen sich die Männer zwar nicht in den Armen, wussten aber mehr voneinander – und was jeder zum Gesamtkunstwerk beizutragen hat.

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