18. Februar 2018 / 16:27 Uhr

Vorfreude bei RB Leipzig auf das Topspiel: „Super Ausgangsposition für den Rest der Saison“  

Vorfreude bei RB Leipzig auf das Topspiel: „Super Ausgangsposition für den Rest der Saison“  

Anne Grimm
Das Hinspiel gewann RB Leipzig mit 2:1. Hier schirmt der Frankfurter Angreifer Sebastian Haller den Ball vor Stefan Ilsanker ab. 
Das Hinspiel gewann RB Leipzig mit 2:1. Hier schirmt der Frankfurter Angreifer Sebastian Haller den Ball vor Stefan Ilsanker ab.  © dpa
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RB Leipzig kann am Montagabend im Spitzenspiel bei Eintracht Frankfurt personell aus den Vollen schöpfen. Trainer Ralph Hasenhüttl hat zwei besondere Joker in der Hinterhand.

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Leipzig. Mit dem Rückenwind aus der Europa League den Grundstein für die nächste internationale Saison legen: Im Topspiel am Montagabend bei Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr) will RB Leipzig gegen einen direkten Konkurrenten eine weitere Hürde für die zweite Teilnahme in der Königklasse nehmen. Der glanzvolle 3:1-Sieg gegen Neapel hat die Euphorie für Europa noch einmal verstärkt. „Um solche Spiele auch in Zukunft haben zu können, ist es wichtig, dass man sich die Ausgangsposition, also die Qualifikation dafür holt. Das geht nur über die Liga“, erklärte RB-Coach Ralph Hasenhüttl am Sonntag. Dabei vergaß der 50-Jährige: Mit dem Gewinn der Europa League wäre ebenfalls die Teilnahme an der Champions League garantiert.

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Interessante Impressionen vom Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt (dpa). Zur Galerie
Interessante Impressionen vom Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt (dpa). ©
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Nach der Schwächephase im Dezember und Januar spürt Hasenhüttl nun, wie sehr die drei Siege in Serie der Mannschaft die nötige Ruhe und das Selbstbewusstsein zurückgegeben haben. „Wir haben eine super Ausgangsposition für den Rest der Saison“, sagt der Trainer des Bundesligazweiten, der den nächsten Kontrahenten aus Frankfurt auf Rang sechs mit nur zwei Punkten Rückstand aber im Nacken spürt.

Kampl und Klostermann angeschlagen

Bis auf den verausgabten Kevin Kampl und Lukas Klostermann, der gegen Neapel einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen hat, ist die Mannschaft ohne Blessuren aus Italien zurückgekehrt. Einsatzbereit sind außer Marcel Halstenberg (Kreuzbandriss) aber alle RB-Fußballer. Diego Demme wird wohl wieder in die Startelf rutschen. Ob Hasenhüttl seine Mannschaft im Vergleich zum 3:1-Sieg in der Europa League stark verändert liegt nicht nur an den körperlichen Befindlichkeiten, sondern auch an dem System, für das sich der Trainer am Montagabend entscheidt.

Mehr zu: RB Leipzig - Eintracht Frankfurt (2:1)

In der Europa League funktionierte das gewohnte 4-2-2-2 mit den beiden Spitzen Timo Werner und Yussuf Poulsen prächtig. Wählt der Trainer auch in Frankfurt diese Grundordnung, wird es kaum Veränderungen geben. Ein taktisches Mittel das der RB-Coach gern wählt: Qualität von der Bank nachlegen, wenn der Gegner in der zweiten Halbzeit müde wird. Mit Emil Forsberg und Ademola Lookman hat er gleich zwei Spieler, bei denen das zuletzt wie im Lehrbuch funktionierte. Der schwedische Nationalspieler legte nach seiner Einwechslung in Neapel das 3:1 für Timo Werner auf, wird auch am Montag wieder ein Kandidat für die Schlussphase sein. Genauso wie Ademola Lookman, der in der Europa League nicht spielberechtig ist, in der Bundesliga aber vor zwei Wochen mit seinem Last-Minute-Treffer beim Sieg in Gladbach für Furore sorgte.

RB noch ungeschlagen gegen Frankfurt

Bisher waren alle Duelle sehr eng, verloren haben die Leipziger gegen die Eintracht noch nie. Im Hinspiel gewann das Hasenhüttl-Team im heimischen Stadion dank Treffern von Jean-Kevin Augustin und Timo Werner mit 2:1. Doch die erfahrenen Frankfurter haben viele ausgefuchste Profis im Kader. „Die stehen mehr als verdient da oben, weil sie eine richtig gute Saison spielen. Im letzten Jahr war es noch so, dass sie nach einer sehr guten Hinrunde ein bisschen eingebrochen sind, das Niveau nicht halten konnten“, erinnert sich Hasenhüttl. In diesem Jahr sei die Eintracht stabiler und reifer geworden. „Deswegen wird das zu Recht ein Spitzenspiel, von zwei Mannschaften die sich momentan sehr kompakt und stark präsentieren“, meint der 50-Jährige.

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Wird Hasenhüttl eigentlich am Montag etwas vermissen? Immerhin war der Wochenbeginn seit Anfang des Jahres ohne die Doppelbelastung meist der Ruhetag beim Vizemeister: "Nee, da verpasse ich nichts. Sonst sitze ich vorm Fernseher und schaue mir die Zweite Liga an. Diesmal schaue ich mir das eigene Spiel an, nur mit etwas weniger Gelassenheit“, sagte der RB-Coach.

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