07. März 2018 / 21:16 Uhr

Vorne zu harmlos: Rückschlag für Hansa

Vorne zu harmlos: Rückschlag für Hansa

Sönke Fröbe
FSV-Keeper Johannes Brinkies (l.) wehrt in dieser Situation eine Chance des Rostockers Soufian Benyamina (M.) ab.
FSV-Keeper Johannes Brinkies (l.) wehrt in dieser Situation eine Chance des Rostockers Soufian Benyamina (M.) ab. © Lutz Bongarts
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Hansa Rostock verliert Kampfspiel beim FSV Zwickau mit 0:1 – Sonnabend kommt Tabellenführer Paderborn.

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Als interessierter Zuschauer auf der Tribüne verfolgte Paderborns Trainer Steffen Baumgart das Ostderby. Der frühere Bundesligaprofi (Hansa, Wolfsburg) sah eine druckvoll beginnende Rostocker Elf, die Dotchev im Vergleich zum Bremen-Spiel (1:1) auf zwei Positionen verändert hatte. Julian Riedel kehrte nach seiner Gelbsperre erwartungsgemäß ins Abwehrzentrum zurück. Auf der rechten Außenbahn überraschte Dotchev mit Mounir Bouziane, der erstmals seit dem 13. Spieltag wieder in der Anfangsformation stand. Quiring und Alibaz saßen zunächst wieder nur auf der Bank.

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Die erste Möglichkeit nach druckvollem Beginn hatten folgerichtig die Rostocker: Benyamina schaltete nach einem abgeblockten Ball am schnellsten und beförderte den Ball mit der Hacke Richtung Zwickauer Tor. FSV-Keeper Brinkies war auf dem Posten und lenkte den Ball zur Ecke (12.). „Das wäre ein Traumtor“, meinte Hansas Sportdirektor Markus Thiele.

Hansa hatte das Spiel unter Kontrolle und hielt die nun sichtlich beeindruckten Gastgeber, die ihr erstes Spiel nach dem angekündigten Abschied von Trainer Torsten Ziegner zum Saisonende absolvierten, vom eigenen Tor weg. Lediglich nach einem Eisele-Pressschlag mit Hüsing flog der Ball in Richtung Hansa-Tor (20.), Torwart Blaswich musste aber nicht eingreifen.

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Obwohl Zwickau jetzt besser in die Partie fand, war Pavel Dotchev an der Seitenlinie zu Späßen aufgelegt und führte einen Einwurf kurzerhand selbst aus – die Zwickauer Zuschauer nahmen die Einlage mit Humor. Zumal auf dem Rasen – zumindest vor beiden Toren – nur wenig geboten wurde. Nach Zuspiel von Bouziane versuchte es Breier mal aus der Distanz, doch der gebürtige Rostocker Brinkies entschärfte den Flatterball des Hansa-Stürmers. „Wir sind gut ins Spiel gekommen. Was uns fehlt, ist das Tor, der Türöffner“, resümierte Co-Trainer Uwe Ehlers nach dem Halbzeitpfiff treffend. Tribünengast Baumgart hatte ein „offenes Spiel“ gesehen, dem die zwingenden Torchancen fehlten. Hansa- Sportdirektor Markus Thiele beurteilte den ersten Durchgang ähnlich: „Wir sind ein stückweit die dominantere Mannschaft. Letztlich fehlen uns die finalen Lösungen.“

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Das setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Jetzt war allerdings Zwickau das aktivere Team, zunächst ohne das Gäste-Tor in Gefahr zu bringen. Auf der anderen Seite versuchte es Breier von der Strafraumgrenze und scheiterte an Keeper Brinkies (67.) Was Hansa nicht energisch genug und deshalb vergeblich versuchte, gelang dann den Westsachsen: Nico Antonitsch gewann das Kopfballduell gegen Henning und traf zum 1:0 (72.).

„Das ist brutal. Die bessere Mannschaft hat verloren“, meinte Trainer Pavel Dotchev. Seine Aufgabe sei es nun, „die Mannschaft wieder aufzurichten. Wir müssen am Samstag drei Punkte holen.“

FC Hansa: Blaswich - Rankovic, Hüsing, Riedel, Rieble (78. Väyrynen) - Bouziane (68. Quiring), Wannenwetsch, Henning (88. Evseev), Holthaus - Breier, Benyamina.
Tor: 1:0 Antonitsch (72.).

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