09. November 2018 / 10:37 Uhr

Walpurgis traut Dynamo Dresden in Köln „eine Menge“ zu

Walpurgis traut Dynamo Dresden in Köln „eine Menge“ zu

Jochen Leimert
Für Maik Walpurgis ist Karneval, wenn Dynamo Dresden in Köln gewinnt.
Für Maik Walpurgis ist Karneval, wenn Dynamo Dresden in Köln gewinnt. © Jochen Leimert
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Die SGD-Profis fliegen am Freitag nach Köln und wollen am Sonnabend bei den “Geißböcken” punkten.

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Dresden. Frohen Mutes steigt Dynamo Dresden am Freitag ins Flugzeug nach Köln, denn die Schwarz-Gelben haben beim 3:1-Heimsieg gegen den SV Sandhausen frisches Selbstvertrauen getankt und reisen dank des dritten Erfolges auf eigenem Platz als Siebenter der Tabelle an. Nur drei Punkte trennen die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis vom 1. FC Köln, der nach fünf Pflichtspielen ohne Sieg nur noch Dritter des Zweitliga-Klassements ist. Von den letzten drei Heimspielen haben die “Geißböcke” bei einem Unentschieden zwei verloren, wenngleich das Pokalspiel gegen Schalke erst im Elfmeterschießen an die Gäste aus Gelsenkirchen ging.

Dynamo-Trainer Walpurgis vor dem Duell mit dem 1. FC Köln

Obwohl der Erstliga-Absteiger für Walpurgis noch immer “ein gefühlter Bundesligist ist”, glaubt der Herforder, dass Dynamo am Sonnabend (13 Uhr) beim Team seines Kollegen Markus Anfang etwas Zählbares mitnehmen kann: “Chancen gibt es jede Woche, das haben wir auch hier zu Hause gegen den HSV (0:1/d. Red.) gesehen. Das Spiel war sehr, sehr eng. Das hätten wir auch für uns entscheiden können. Wenn wir unsere Tore machen, hätten wir es auch für uns entscheiden können. Wir waren an dem Tag spielerisch sehr gut, haben spielerische Lösungen gegen den Gegner gefunden. Wenn uns das jetzt am Samstag beim FC Köln gelingt und wir gut in der Torchancenverwertung sind, traue ich uns auch dort eine Menge zu.”

Aufpassen wird Dynamo besonders auf Kölns schärfste Angriffswaffe: auf Simon Terodde, der in dieser Saison schon stolze 13 Tore schoss. Walpurgis schätzt den 30 Jahre alten Bocholter, der schon in Stuttgart, bei Union Berlin, Bochum, Duisburg und Düsseldorf gespielt hat, sehr: “Wir wissen, dass die Kölner mit Terodde den Topstürmer der Liga in ihren Reihen haben, der auch schon mit mehreren Teams aufgestiegen ist und dort auch Torschützenkönig der 2. Bundesliga war.” Doch auch der Mittelstürmer des “Eff-Zeeh” muss erst einmal den massiven Abwehrriegel der Dresdner knacken.

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Die Sachsen können am Sonnabend erneut mit der siegreichen Startelf vom 3:1 gegen Sandhausen antreten, denn Routinier Patrick Ebert trainiert wieder. Der 31-Jährige, der im Mittelfeld bisher den im Sommer nach Köln verkauften Niklas Hauptmann gut ersetzt, hatte wegen leichter Knieprobleme Anfang der Woche im Training pausiert. “Ich habe ihn diese Woche bewusst rausgenommen”, erklärte Walpurgis. In Köln kann der Ex-Herthaner aber wieder mitmischen, auch der im Training am Dienstag leicht angeschlagene Moussa Koné steht bereit, den Kölnern mit seinem Höllentempo gefährliche Konter aufzuzwingen.

Wieder zur Verfügung steht auch Jannis Nikolaou, der im Nachwuchs neun Jahre lang für den 1. FC Köln spielte und wie der andere Ex-Kölner Aias Aosman auf sein erstes Pflichtspiel im großen Stadion von Müngersdorf brennt. Der Deutsch-Grieche hat seine Gelb-Rot-Sperre vom 0:0 in Berlin abgesessen und bietet sich als Alternative im defensiven Mittelfeld an. Nicht dabei sind hingegen erneut Patrick Möschl und Brian Hamalainen (beide Muskelfaserriss). Für die aus der Reha zurückkehrenden Jannik Müller (auch ein Ex-Kölner) und Florian Ballas kommt das Highlight einen Tag vor dem Beginn der närrischen Zeit am Rhein auch noch zu früh.

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Den Westfalen Maik Walpurgis beschäftigt die fünfte Jahreszeit übrigens noch herzlich wenig. Das könnte sich aber rasch ändern: “Wenn wir in Köln gewinnen, dann ist für mich Karneval.” Die Stimmung ist bei seinem Team aber auch vor dem Hit in der Domstadt schon bestens, denn in dieser Woche wurde nicht nur trainiert, sondern der Teamgeist bei einem Ausflug in ein Sport- und Freizeitcenter besonders gepflegt. Beim Billard, Tischfußball, Bowling, Air Hockey und Lasertag mischten am Dienstag auch die Trainer mit. “Das war eine schöne Veranstaltung, hat Spaß gemacht. Das war eine schöne Abwechslung zum Training”, so der Cheftrainer. Zudem habe man beim Lasertag seine Qualitäten als Heckenschütze schulen können, flachste Walpurgis. Schließlich komme es in Köln wieder auf Treffsicherheit an, wenn man punkten wolle.

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