14. September 2018 / 09:49 Uhr

Wankendorf wartet auf den ersten Dreier - drittes Topspiel für Heikendorf

Wankendorf wartet auf den ersten Dreier - drittes Topspiel für Heikendorf

Redaktion Sportbuzzer
Wird seinem Team in Oldenburg fehlen: der Heikendorfer Yannick Meenken.
Wird seinem Team in Oldenburg fehlen: der Heikendorfer Yannick Meenken. © Uwe Paesler
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 Am achten Spieltag der Fußball-Landesliga Holstein muss sich der Heikendorfer SV zum dritten Mal in Folge mit einem Spitzenteam messen. Nachdem die Lehwald-Elf zuletzt gegen Preußen Reinfeld (0:1) und Phönix Lübeck (0:7) den Kürzeren zog, steht nun das Gastspiel beim Oldenburger SV bevor. Endlich den ersten Dreier einfahren will Oberliga-Absteiger TSV Wankendorf im Kellerduell mit dem Lübecker SC. Auswärts antreten müssen der TSV Klausdorf und die TSG Concordia Schönkirchen in Schackendorf und bei GW Siebenbäumen.

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​Oldenburger SV –Heikendorfer SV (Sbd., 15 Uhr)

Für den Heikendorfer SV ist der Oldenburger SV kein unbekannter Kontrahent, schließlich trafen beide Mannschaften in den letzten Jahren gleich mehrfach in Testspielen gegeneinander an. Doch im bevorstehenden Duell geht es nun erstmalig um Punkte. Dabei wollen die Schützlinge von HSV-Coach David Lehwald an ihre ansprechende Leistung gegen Preußen Reinfeld anknüpfen und nun das nächste Topteam vor Probleme stellen. „Wir haben das zuletzt gegen eine erstklassige Offensive defensiv sehr gut und strukturiert gelöst. Genauso müssen wir nun auch in Oldenburg agieren“, fordert Lehwald. „Das ist eine ziemlich eingespielte Truppe mit einer guten Mischung. Auf der einen Seite haben sie mit den ehemaligen Eutinern Danny Cornelius und Kevin Wölk richtige Hochkaräter in ihren Reihen, zugleich aber den Kader durch einige Spieler aus dem Jugendbereich ergänzt. Aufpassen müssen wir auch auf Daniel Junge. Der trifft seit Jahren wie am Fließband“, warnt Lehwald vor dem aktuellen Top-Torjäger der Liga, der bereits sieben Treffer erzielen konnte. Verzichten muss der HSV in Oldenburg auf Johannes Göser, Yannick Meenken und Jarle Schrock.

​TSV Wankendorf –Lübecker SC (So., 15 Uhr)

Die Sorgenfalten beim Oberliga-Absteiger und Tabellenschlusslicht aus Wankendorf werden nicht kleiner. Ein magerer Punkt ist die Ausbeute aus sieben Spielen. Hinzu kommt die anhaltende Verletztungsmisere. Coach Heiko Hansen ist mehr denn je als Psychologe und weniger als Fußballtrainer gefordert. „Es muss irgendwie Klick machen. Der Glaube an die eigenen Qualitäten kann nur durch Erfolgserlebnisse befeuert werden“, mutmaßt Hansen vor dem Kellerduell mit dem Lübecker SC, der bis zum letzten Wochenende ebenfalls nur einen Punkt eingefahren hatte, dann aber gegen Schackendorf (2:1) und beim TuS Hartenholm (1:1) vier Zähler draufsattelte. Wankendorfs Hoffnungsträger ist Sebastian Worbs, der aus seinem dreiwöchigen Urlaub zurückgekehrt ist.

​SV Schackendorf –TSV Klausdorf (So., 15 Uhr)

In den letzten drei Spielen blieb der TSVK ohne Punktgewinn und rutschte auf Platz 13 der Tabelle ab. „Bei den starken Gegnern, die wir hatten, ist das nicht so dramatisch. Viel mehr Sorgen bereitet mir unsere Form. Die Kurve zeigt nach unten. Es ist lange her, dass wir so schlecht waren“, erklärt Trainer Dennis Trociewicz, dessen Team beim 1:5 gegen Oldenburg den bisherigen Tiefpunkt erlebte. „Hinter dem guten Tabellenplatz des Gegners können wir uns nicht mehr verstecken. Wir treffen nun auf Mannschaften, gegen die wir punkten müssen. Wir wollen die Trendwende einleiten. So werden wir auch spielen“, meint der Coach, der auf keinen Fall mit leeren Händen zurückkehren will. Ins Team zurückkehren wird Jan Petersen, der im Mittelfeld für mehr Stabilität sorgen soll.

​GW Siebenbäumen –C. Schönkirchen (So., 15 Uhr)

Für TSG-Trainer Stefan Köpke, dessen Team nur einen Punkt aus den letzten drei Spielen holte, ist die Ursache der Misere klar: „Erfolg ist die Konsequenz aus dem Umsetzen von Vorgaben. Das haben wir nicht gemacht. Das Zusammenspiel der Mannschaftsteile läuft komplett aus dem Ruder. Das Spiel auf den Außenbahnen und auch das Verschieben klappen nicht. Außerdem müssen wir unsere Fehlerquote minimieren. Die ist herausragend schlecht. Das ist aktive Selbstzerstörung. Setzen wir unsere Strategie aber um und spielen klare und sichere Bälle, wird sich der Erfolg wieder einstellen“. Gegen den Gastgeber, der nur zwei Punkte mehr als Concordia auf dem Konto hat, sind die Schönkirchener nun als Team gefordert.

Die elf erfolgreichsten Fußballprofis aus der Jugend von Holstein Kiel:

Andreas Köpke ist zweifelsohne der bekannteste Jugendspieler von Holstein Kiel. Insgesamt 16 Jahre schnürte er seine Fußballschuhe für die Störche. Nach seiner Zeit in Kiel spielte er für den SC Charlottenburg, Hertha BSC, den 1.FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt und Olympique Marseille.Seine größten Erfolge als Spieler waren die Titel bei der EM 1996 (als Stammtorhüter) und bei der WM 1990 (als dritter Torhüter). Als Torwarttrainer gewann er die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Zur Galerie
Andreas Köpke ist zweifelsohne der bekannteste Jugendspieler von Holstein Kiel. Insgesamt 16 Jahre schnürte er seine Fußballschuhe für die Störche. Nach seiner Zeit in Kiel spielte er für den SC Charlottenburg, Hertha BSC, den 1.FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt und Olympique Marseille.Seine größten Erfolge als Spieler waren die Titel bei der EM 1996 (als Stammtorhüter) und bei der WM 1990 (als dritter Torhüter). Als Torwarttrainer gewann er die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. ©
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