06. Mai 2018 / 17:51 Uhr

Waspo 98 Hannover: Wasserballerinnen scheitern knapp im Pokalfinale an Heidelberg

Waspo 98 Hannover: Wasserballerinnen scheitern knapp im Pokalfinale an Heidelberg

Stefan Dinse
Torhüterin Meghan Rowland hält ihr Team im Spiel. 
Torhüterin Meghan Rowland hält ihr Team im Spiel.  © Sandra Seifert
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Es sollte einfach nicht sein: Die Wasserballerinnen von Waspo 98 Hannover waren so nah dran am Finalsieg im DSV-Pokal der Frauen. Am Ende unterlagen die Hannoveranerinnen Endspielgegner Nikar Heidelberg aber denkbar knapp mit 9:10.

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Die überragende Belén Vosseberg hat es ganz zum Schluss noch mit einem schönen Rückhandwurf versucht. Die Torhüterin parierte. Carmen Gelses finale Bogenlampe blieb auf der Linie liegen, wollte einfach nicht ins Tor dümpeln. Sie haben alles gegeben und reichlich eingesteckt: Die Wasserballerinnen von Waspo 98 verloren ihr erstes Saisonspiel ausgerechnet im Pokalfinale in Potsdam gegen Nikar Heidelberg mit 9:10 (2:3, 4:2, 1:3, 2:2). „Ich kann nicht verstehen, was da alles gegen uns gepfiffen worden“, monierte Waspo-Coach Marton Sagi fassungslos, während bei den Frauen gar nicht so viele Tränen flossen. „Kopf hoch, das habt ihr gut gemacht“, tröstete Kapitänin Gelse ihre Kolleginnen.

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Chancen hatte Waspo genug, suchte den Abschluss aber oft zu überhastet. Treffer aus der Distanz hielten Hannover im Spiel. Im zweiten Viertel lenkte Torhüterin Meghan Rowland einen Strafwurf an die Querlatte, Waspo ging mit 6:5 in Führung. „Wir hatten es selbst in der Hand“, monierte Betreuer Ralf Schuff.

So lief das Pokalfinale der Männer

Im dritten Abschnitt kassierte Nina Ebell einen Schlag, ihre Lippe wurde mit zwei Stichen genäht. Ebell kam wenig später wieder, auch Waspo gab nicht auf. Ex-Hannoveranerin Gesa Deike, die zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde, erzielte das 9:8 für Nikar. Die souveräne Gelse schaffte 90 Sekunden vor Abpfiff noch das 9:10, mehr wollte nicht gelingen. Das erste Endturnier Waspos war aber kein Schlag ins Wasser, unterstrich Schuff: „Wir haben zwar nicht gewonnen, aber es war völlig okay.“

Vosseberg war mit zehn Treffern beste Schützin des Turniers und erhielt einen Extra-Pokal.

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