05. Februar 2019 / 18:11 Uhr

Champions-League-Duell mit Spandau: Waspo will Wiedergutmachung betreiben

Champions-League-Duell mit Spandau: Waspo will Wiedergutmachung betreiben

Carsten Schmidt
Treffer gegen Spandau: Waspos Predrag Jokic setzt sich im Supercup-Finale gefährlich durch.
Treffer gegen Spandau: Waspos Predrag Jokic setzt sich im Supercup-Finale gefährlich durch. © Florian Petrow
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Für das Final-8 der Champions League sind die Wasserballer von Waspo98 als Gastgeber qualifiziert. Am Mittwoch wollen sie sich in Hannovers Stadionbad gegen den deutschen Rivalen Spandau trotzdem anstrengen.

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Die Motivation für Mittwochabend zieht Waspo 98 aus einem noch frischen Misserfolg. „Die 9:15-Niederlage gegen Spandau ist zu hoch ausgefallen, das wollen wir wiedergutmachen und zurechtrücken“, sagte Trainer Karsten Seehafer beim Rückblick auf das erste Champions-League-Gruppenspiel beider Mannschaften vor zwei Wo­chen in Berlin.

Anwurf um 19 Uhr

Anwurf des nationalen Wasserball-Dauerbrenners, der jetzt auf europäischer Bühne stattfindet, ist um 19 Uhr im Stadionbad. Für den deutschen Meister, Pokalsieger und Supercup-Gewinner aus Hannover geht es nicht nur um die Ehre. „Von den bisherigen drei Saisonduellen haben wir zwei gewonnen – im Supercup und in der Deutschen Wasserball-Liga“, sagte Seehafer.

Werbung für die nächsten Spiele

Ein dritter Sieg gäbe Waspo 98 jetzt drei Anlässe zur Freude – die erhoffte Revanche, den ersten Dreier in der Champions-League-Gruppenphase nach drei Unentschieden und Werbung für die folgenden Heimspiele in der Gruppenphase und das Final-8 in Hannover (6. bis 8. Juni). „Wir erwarten mit Szolnok, Split und Zagreb noch attraktive Gegner“, sagte Seehafer, „da ist etwas möglich. In Zagreb haben wir remis gespielt und in Split nach zwei Vierteln geführt, ehe es den Beckenverweis für Jorn Winkelhorst gab.“

16 von 17 Spielern sind fit

Personell hat Waspo 98 die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abend. „Ich habe die Qual der Wahl“, sagte Seehafer. 16 von 17 Spielern aus dem hannoverschen Aufgebot sind einsatzfähig, 13 darf der Coach für das Cham­pions-League-Spiel aufbieten.
Und auch die Nummer 17 ist laut Seehafer schon bald wieder einsatzfähig. Reiko Zech hat eine Thrombose im Bein und deren Folgen überwunden. „Er soll in der nächsten Woche in der Bundesliga spielen“, sagte Seehafer. Es wäre für Zech die lang ersehnte Premiere im Waspo-Team.

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