04. Dezember 2018 / 22:29 Uhr

Wasserball Champions-League: Hannovers Waspo 98 geht in Split unter

Wasserball Champions-League: Hannovers Waspo 98 geht in Split unter

Carsten Schmidt
Spielszene aus der vorangegangenen Champions-League-Partie von Waspo 98, hier gegen BPM Sportmanagement Mailand.
Spielszene aus der vorangegangenen Champions-League-Partie von Waspo 98, hier gegen BPM Sportmanagement Mailand. © Florian Petrow
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Eine herbe Niederlage mussten die Wasserballer von Waspo 98 am Dienstagabend in Kroatien erleiden. Sie verloren mit fünf Toren Abstand gegen Jadran Split - in einem von harten Zweikampfverhalten geprägten Spiel, welches die Schiedsrichter nach Trainer Seidensticker nicht in den Griff bekamen.

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Das dritte Viertel des Champions-League-Spiels am Dienstagabend bei Jadran Split werden die Wasserballer von Waspo 98 Hannover so schnell nicht vergessen. Der deutsche Mester erlitt in diesem Durchgang ein 2:8-Debakel, auch weil der Gastgeber reichlich Härte ins Spiel brachte, und kassierte letztlich eine 10:15 (3:2, 3:2, 2:8, 2:3)-Niederlage. „Das war bitter, wir hatten uns was ausgerechnet und waren eigentlich die bessere Mannschaft“, sagte Waspo-Klubchef Bernd Seidensticker angesichts einer 6:4-Führung der Hannoveraner zur Pause. Seine Mannschaft rutschte durch die hohe Niederlage auf den vorletzten Platz in der Gruppe B ab, nur die Wasserfreunde Spandau liegen dahinter.

Das sind die Bilder zur Champions-League-Begegnung zwischen Waspo 98 Hannover und BPM Sportmanagement Mailand:

Spielszene aus der Champions-League-Partie zwischen Waspo 98 und BPM Sportmanagement Mailand. Zur Galerie
Spielszene aus der Champions-League-Partie zwischen Waspo 98 und BPM Sportmanagement Mailand. ©
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Brguljan mit zwei Platzwunden aus dem Becken

Waspo-Trainer Karsten Seehafer sah den Grund für den desaströsen Waspo-Abschnitt im Vier-Minuten-Ausschluss für Jorn Winkelhorst zum Ende des Viertels, er ist in der nächsten Partie gesperrt. „Die Schiedsrichter haben zuvor länger diskutiert, weil sie sich uneinig waren. Sie haben dann doch gegen uns entschieden“, sagte Waspo-Trainer Karsten Seehafer. „Wir spielen dann mit einem Mann weniger, da hatten wir das Spiel dann verloren.“ Bernd Seidensticker prangerte die harte Gangart des Gastgebers an. „Die haben uns nach der Pause im Wasser verprügelt“, sagte er und verwies auf Darko Brguljan, der mit zwei Platzwunden am Auge das Becken verlassen musste.

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Verdienter Sieg der Kroaten

Seehafer und Seidensticker waren mit der Schiedsrichterleistung unzufrieden. „Sie haben ihre Linie verloren, je länger das Spiel gedauert hat“, sagte Seidensticker. Seehafer sprach dennoch von einem verdienten Sieg der Kroaten. „Wir können das Niveau der ersten Hälfte nicht halten, lassen uns immer wieder provozieren und fallen darauf rein."

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