12. November 2018 / 21:29 Uhr

Wasserball-Party! Waspo 98 Hannover gewinnt Supercup gegen Spandau (mit Galerie)

Wasserball-Party! Waspo 98 Hannover gewinnt Supercup gegen Spandau (mit Galerie)

Stefan Dinse
Ausgelassen feierten die Wasserballer von Waspo 98 den Supercup-Triumph.
Ausgelassen feierten die Wasserballer von Waspo 98 den Supercup-Triumph. © Florian Petrow
Anzeige

Der erste Titel der Saison für den Wasserball-Bundesligisten Waspo 98 Hannover! Im Supercup-Endspiel gewann Waspo gegen die Wasserfreunde Spandau 04 verdient mit 11:8. Entscheidender Mann war Ausnahmespieler Darko Brguljan, der danach mit seinen Kolllegen ausgiebig feierte.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Er hat wie eine Pirouette ausgesehen, dieser fast unmögliche Wurf von Darko Brguljan. Der Weltklassespieler von Waspo 98 vereinte in einer entscheidenden Aktion Eleganz und Kraft. Er schraubte sich aus dem Wasser, nahm den Ball höchst elegant an und wuchtete ihn zum 7:5 ins Tor. Da verneigte sich Waspo-Chef Bernd Seidensticker stumm vor dem Mann des Tages.

Kurz darauf spielte Brguljan noch einen tödlichen Pass, der das 8:5 durch Ante Corusic brachte. Da mussten sich dann auch die Wasserfreunde Spandau 04 beugen. Waspo gewann den Supercup im Stadionbad verdient mit 11:8 (2:2, 3:2, 5:2, 1:2). „Wir waren in allen Belangen besser, das darf so weitergehen“, sagte Trainer Karsten Seehafer nach dem ersten Titelgewinn der Saison.

Die Bilder vom Supercup-Gewinn der Wasserballer von Waspo 98 Hannover gegen die Wasserfreunde Spandau

Eindrücke vom Supercup-Gewinn der Wasserballer von Waspo 98 Hannover gegen Spandau. Zur Galerie
Eindrücke vom Supercup-Gewinn der Wasserballer von Waspo 98 Hannover gegen Spandau. ©
Anzeige

Giordetti und Stamm geraten aneinander

Der Coach war nach dem obligatorischen Siegerbad klitschnass, während Seidensticker sich bereits im Schlussviertel auf die Tribüne verdünnisiert hatte. Er genoss die finalen Aktionen und den Jubel von oben. Als ihn die Spieler suchten und ins Becken befördern wollten, winkte er triumphierend und lachend von der Empore.

Zuvor war Waspo, ebenso wenig wie die Berliner, keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen. Noch im ersten Viertel tauchten Hannovers italienischer Neuzugang Alex Giordetti und Berlins Kapitän Marko Stamm in einem Duell gemeinsam sekundenlang ab.

Das Spiel gegen Spandau im Re-Live:

Mehr Wasserball beim Sportbuzzer

Kritik an Turnier-Modus beim Supercup

Zu sagen hatten sie sich da logischerweise wenig, sie gerieten vielmehr handfest aneinander und erhielten jeweils zwei Strafzeiten. „Die Schiedsrichter pfeifen komisch, die Aktion ging nicht von mir aus“, sagte Giorgetti hinterher ungläubig. Auch sonst blieb besonders vor der Halbzeit kein Auge trocken. „Es geht um einen Titel, das ist normal, es gehört dazu“, sagte Brguljan milde lächelnd.

Nach dem Seitenwechsel flaute die Intensität spürbar ab. Immerhin steckten den Teams ja schon zwei Partien in den Knochen. Beide hatten den OSC Potsdam und Amateur Duisburg hoch geschlagen. „Den Supercup in Turnierform auszutragen, hat keinen Sinn. Wir haben genug Spiele“, monierte Waspos Co-Trainer Karl-Heinz Windt.

Bilder vom Spiel der Wasserball-Champions League zwischen Waspo 98 Hannover und Olympiakos Piräus

Bilder Waspo Hannover - Olympiakos Piräus. Zur Galerie
Bilder Waspo Hannover - Olympiakos Piräus. ©

Waspo-Keeper Schenkel: "Haben eben die bessere Qualität"

Die vielen Wechsel machten Waspo wenig aus, vor allem die Abwehr um den starken Schlussmann Moritz Schenkel (acht Paraden) hielt dicht. „Wir haben eben die bessere Qualität“, betonte Seidensticker. Lob gab es auch von DSV-Wasserballwart Rainer Hoppe: „Waspo hat sehr souverän gespielt und im Vergleich zur letzten Saison einen deutlichen Leistungssprung gemacht.“

Seehafer erhielt nach der umkämpften Partie eine faire Gratulation von Stamm, beide umarmten sich sogar kurz. Waspos Nationalspieler Tobias Preuß kommentierte das so: „Wenn wir aus dem Wasser kommen, sind die Auseinandersetzungen vergessen. Sonst würde dieser Sport nicht funktionieren.“

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Hannover
Sport aus aller Welt