19. Juli 2016 / 16:27 Uhr

Wechsel in die Bundesliga: U16-Nationaltorhüterin Stina Johannes verlässt den HSC

Wechsel in die Bundesliga: U16-Nationaltorhüterin Stina Johannes verlässt den HSC

Rainer Hennies
Stina Johannes: Über den Heeßeler SV und den HSC Hannover in die Bundesliga (hier noch Heeßeler SV).
Stina Johannes: Über den Heeßeler SV und den HSC Hannover in die Bundesliga (hier noch Heeßeler SV). © Ulrich zur Nieden (Archiv)
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Stina Johannes kommt in der höchsten Spielklasse im Frauenfußball an. Die U16-Nationaltorhüterin wechselt von den HSC B-Junioren zum USV Jena. Dort wird sie mit den ersten Damen trainieren.

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Von der Landesliga in die Bundesliga. Die männlichen B-Junioren des HSC verlieren ihre Torhüterin Stina Johannes nach nur einer Saison. Die vom Heesseler SV gekommene Keeperin, die 2015 zwei Länderspiele für die weibliche U16 des DFB bestritten hat und davor dreimal für die U15 des DFB zwischen den Pfosten stand, wechselt in die Frauen-Bundesliga zum USV Jena. Dort wird sie im Team der U17 in der Bundesliga der B-Juniorinnen spielen. Trainieren wird Stina Johannes aber bereits komplett im Team der Frauen.

Geht der Weg bis ins Tor der Frauen-Nationalmannschaft?

Verletzungsbedingt konnte Johannes beim HSC zuletzt im Frühjahr nicht eingesetzt werden. Doch das ändert nichts an den Zielen der in Hannover geborenen Heesselerin, die von 2007 an acht Jahre beim Hesseler SV in den entsprechenden Jungenteams kickte. Johannes will ihre Karriere weiter entwickeln bis ins Tor der Frauen-Nationalmannschaft. Selbstbewusst genug dazu ist sie und ihre Qualitäten werden hoch gelobt. Nicht nur wegen ihrer Körpergröße von 1,77 Metern, die eine gewisse Präsenz im Spiel geradezu garantiert. Zwischen den Pfosten strahlt sie Ruhe aus, gilt als Führungspersönlichkeit, die klare Anweisungen gibt, ist stark auf der Linie wie im Herauslaufen ist und unglaublich reaktionsschnell.

Johannes im "Paradies"

Deshalb griff der USV Jena auch sofort zu. „Wir haben intensiv gescoutet. Das sportliche Gesamtpaket hat gestimmt“, heißt es aus dem Thüringischen. Auch Jenas Gesamtpaket stimmt. Stina Johannes, die in Hannover am sportbetonten Humboldt-Gymnasium zur Schule ging, wird an der Saale im dortigen Sportinternat leben und an der Eliteschule des Sports in die elfte Klasse gehen, um dann später ihr Abitur zu bauen. Dem USV Jena sind damit drei Jahre Zusammenarbeit mit der Keeperin garantiert. Der Verein übrigens ist im Stadtteil mit dem Namen „Paradies“ beheimatet. Wenn das kein gutes Omen für die junge Sportlerin aus Hannover ist.

*Auf den Spuren von Tessa Rinkes *

In Jena ist Stina Johannes nicht die einzige Torhüterin mit Wurzeln aus Hannover. Der USV nämlich hatte von 2007-10 Tessa Rinkes zwischen den Pfosten. Und die stammt von Wacker Osterwald, hat danach auch in der Region Hannover beim SV Suttorf und Mellendorfer SV gespielt. 2004 war das ganz große Jahr für Rinkes, als sie in Bangkok mit der U19 des DFB Weltmeisterin wurde.

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