29. November 2018 / 10:10 Uhr

Wegen Modeste: Berater verklagt den 1. FC Köln

Wegen Modeste: Berater verklagt den 1. FC Köln

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Wegen Modeste: Berater Petralito fordert Geld vom 1. FC Köln.
Wegen Modeste: Berater Petralito fordert Geld vom 1. FC Köln. © dpa
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Der 1. FC Köln hat Stress mit dem Spielerberater Giacomo Petralito. Dieser behauptet, beim Verkauf des Kölner Stürmers Modeste nach China geholfen zu haben - und fordert zwei Millionen Euro Honorar. Der "Effzeh" will nicht zahlen.

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Ärger um Anthony Modeste! Der 1. FC Köln wurde von dem Spielerberater Giacomo Petralito verklagt, weil er für einen angeblichen Vermittlungsversuch noch kein Geld bekommen hat. Der Berater aus der Schweiz soll nach seinen Angaben geholfen haben, Modeste 2017 nach China zu verkaufen - und fordert dafür zwei Millionen Euro vom 1. FC Köln.

Weil der 1. FC Köln nicht zahlen will, müssen die Verantwortlichen nun wohl vor Gericht: Petralito hat den Zweitligisten laut Bild verklagt. Mitte Januar ist ein Termin vorm Kölner Landgericht angesetzt. Der Schweizer hat demnach angeblich schriftliche Beweise für seine Arbeit am Modeste-Deal nach China.

Petralito hatte Ärger mit Heidel

Der 1. FC Köln hat die Rechnung von Petralito bisher nicht bezahlt. Die Bild berichtet, dass der Zweitiligst stattdessen den Berater gesagt habe, er solle sein Vorgehen noch einmal überlegen. Der 1. FC Köln sieht keine Beteiligung Petralitos am Verkauf von Modeste nach China. Vielmehr haben zwei andere Berater dabei geholfen - und wurden auch vom 1. FC Köln bezahlt.

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Petralito stand übrigens schon Anfang des Jahres vor Gericht - damals war sein Gegner Schalke-Manager Christian Heidel. Petralito verklagte Heidel damals auf 500.000 Euro, weil er angeblich geholfen hatte, Heidel vom FSV Mainz 05 zum FC Schalke zu bringen. Das Ergebnis damals: Das Verfahren wurde eingestellt.

Modeste war erst vor einigen Tagen aus China zum 1. FC Köln zurückgekehrt. Der Stürmer hatte vor einiger Zeit seinen Vertrag bei Tianjin Quanjian gekündigt. Allerdings drohte der Ex-Klub zuletzt ebenfalls mit einer Klage. Darin soll die Wirksamkeit der Kündigung thematisiert werden.

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