11. Juli 2018 / 16:48 Uhr

Wegen Ronaldo-Wechsel zu Juventus: Fiat-Arbeiter wollen streiken

Wegen Ronaldo-Wechsel zu Juventus: Fiat-Arbeiter wollen streiken

Redaktion Sportbuzzer
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Problem für Juventus-Präsident und Fiat-Vorstand Andrea Agnelli: Aufgrund des Ronaldo-Transfers wollen die Fiat-Mitarbeiter streiken.
Problem für Juventus-Präsident und Fiat-Vorstand Andrea Agnelli: Aufgrund des Ronaldo-Transfers wollen die Fiat-Mitarbeiter streiken. © imago/Domenic Aquilina
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Großer Ärger um den Wechsel von Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin: Die Millionen für den Transfer des Weltfußballers hätte die Agnelli-Familie lieber in die Autoproduktion von Fiat stecken sollen, fordert eine Gewerkschaft – und kündigt Streiks an. 

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Aus Protest gegen den Millionentransfer des Weltfußballers Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin wollen Fiat-Arbeiter in Italien in den Streik treten. Die Gewerkschaft USB bezeichnete die Zahlung einer Ablösesumme von 112 Millionen Euro durch den italienischen Fußballmeister am Mittwoch als „nicht hinnehmbar“. Der Automobilkonzern Fiat-Chrysler Automobiles (FCA) wird ebenso wie Juventus Turin von der Agnelli-Familie kontrolliert.

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Der Proteststreik soll vom Abend des 15. Juli bis zum Morgen des 17. Juli im Fiat-Werk in Melfi in der süditalienischen Provinz Potenza stattfinden. „Jahrelang hatte das Unternehmen von den Arbeitern große finanzielle Opfer verlangt“, betonte die Gewerkschaft. „Ist das fair? Ist es normal, dass eine einzelne Person Millionen verdient und Tausende von Familien mit ihrem Geld nicht bis Mitte des Monats auskommen?“ Die USB forderte das Unternehmen auf, mehr Geld in die Autoproduktion zu investieren und Arbeitsplätze zu sichern.

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Ronaldo soll neue Werbefigur von Fiat werden

Nach verschiedenen Medienberechnungen sollen Juve und der Klubeigner, Fiat-Chef Andrea Agnelli, für das gesamte Ronaldo-„Paket“ zwischen 340 und 400 Millionen Euro hinblättern müssen. Der Transfer kostet die „Alte Dame“ des italienische Fußballs nach Klubangaben insgesamt 112 Millionen. Hinzu komme das Nettosalär für Ronaldo in den kommenden vier Spielzeiten in Höhe von 120 Millionen, heißt es. Mit Steuern und Abgaben wären das laut italienischen Medien brutto zwischen 240 und knapp 300 Millionen Euro.

Ob sich Juventus einen solchen finanziellen Kraftakt leisten kann, ist dieser Tage Gegenstand von Debatten in Italien. Nach Medienberichten sollen 30 Millionen Euro aus den Kassen der Firma Fiat kommen. Ronaldo solle im Gegenzug zur Werbefigur der Automarke werden, hieß es.

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