10. September 2018 / 11:44 Uhr

"Weiterentwicklung eingeleitet": Darum will Martin Kind das 96-Erfolgs-Trio halten

"Weiterentwicklung eingeleitet": Darum will Martin Kind das 96-Erfolgs-Trio halten

Tobias Manzke
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Hannover-96-Präsident Martin Kind (re) ist mit der Arbeit seines Managers Horst Heldt zufrieden.
Hannover-96-Präsident Martin Kind (re) ist mit der Arbeit seines Managers Horst Heldt zufrieden. © Rainer Droese
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Obwohl Horst Heldt mit Köln flirtete, wurde sein Vertrag bereits im Januar still und heimlich bis 2021 verlängert. Die Beförderung zum Geschäftsführer blieb aus, ist aber noch nicht vom Tisch. Martin Kind ist zufrieden mit Heldt, was ebenso für die Arbeitsweise von André Breitenreiter und Gerhard Zuber gilt. Letzterer soll nun als dritter im Bunde bis 2021 verlängern.

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Mit großem Brimborium wurden zuletzt Vertragsverlängerungen bei Hannover 96 verkündet: Das neue Arbeitspapier von Trainer André Breitenreiter bei der Saisoneröffnung in der HDI-Arena gegen Bilbao, die Verlängerung von Torjäger Niclas Füllkrug beim ersten Saisonheimspiel gegen Dortmund. Ein – nicht ganz unwichtiger – Vertrag wurde schon vor über einem halben Jahr verlängert: der von Manager Horst Heldt. Er läuft jetzt bis 2021. „Wir haben den Vertrag mit Horst Heldt vorzeitig verlängert“, sagte Boss Martin Kind.

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Beförderung zum Geschäftsführer noch nicht vom Tisch

Offiziell bekanntgegeben hatte der Verein das bisher aber nicht, obwohl die Verlängerung inklusive Gehaltserhöhung für Heldt schon im Januar vollzogen wurde. Wenige Wochen, nachdem der 96-Manager Gespräche mit seinem Herzensverein Köln geführt hatte, aber in Hannover blieb. Besprochen wurde im Januar, neben der Verlängerung, auch, Heldts geplante Beförderung zum Geschäftsführer in Hannover. Beides sollte dann im Paket verkündet werden, so war zumindest der Plan. Dazu kam es aber nicht, weil Heldt im April diesen Jahres 96 in Richtung Wolfsburg verlassen wollte. „Damit hatte sich das erstmal erledigt“, bestätigte Kind.

Vom Tisch ist der Geschäftsführerposten für Heldt bei 96 freilich nicht. Nach der Vergangenheit muss aber die Zukunft zeigen, wie stabil das Konstrukt Heldt/96 ist, Vertrauen muss zurückkehren. Das hatte auch Heldt immer wieder betont. Im Sommer hat der Manager trotz wichtiger Abgänge (Salif Sané, Martin Harnik oder Felix Klaus) und wenig Geld eine 96-Mannschaft auf die Beine gestellt, die, nach den ersten beiden Spieltagen, den Eindruck erweckt, sehr leistungsfähig zu sein. „Er macht einen guten Job“, lobte auch Kind. Dazu fällt Heldt eine entscheidende Rolle im Dialog mit der aktiven Fanszene zu. Aktuell ist aber noch kein konkreter Zeitpunkt zur Beförderung von Heldt zum Geschäftsführer benannt.

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​"Haben den nächsten Schritt der Weiterentwicklung eingeleitet"

Mit dem Manager und Trainer André Breitenreiter haben die beiden wichtigsten Verantwortlichen im sportlichen Bereich gleichlang laufende Verträge. Dazu soll sich jetzt auch Gerhard Zuber, der Sportliche Leiter, gesellen. „Wir sind bei den Vertragsgesprächen für eine Verlängerung bis 2021 in der Endphase“, so Kind. „Das soll auch ein Zeichen der Kontinuität sein. Es ist ein Erfolgstrio, das gute Arbeit leistet.“ Breitenreiter, Heldt und Zuber sollen also die 96-Zukunft gestalten. „Sie haben aus meinem Verständnis den nächsten Schritt der Weiterentwicklung eingeleitet. Alle Transferentscheidungen scheinen sich zu beweisen“, so Kind.

Das Erfolgs-Trio war mal ein Quartett: Eine scheinbar nur noch untergeordnete Rolle in diesen Entscheidungen spielt Martin Andermatt. Vergangenen Sommer hatte es beim Transfer von Ihlas Bebou wegen der Ablösesumme zwischen Heldt und Andermatt gekracht. Zwar ist der Schweizer immer noch Aufsichtsrat und hat seinen Beratervertrag. Aber die maßgebenden Entscheidungen über Zugänge treffen Manager Heldt und Trainer Breitenreiter. „Er war immer eingebunden und informiert“ sagte Kind zwar über Andermatt. Aber allein wegen der räumlichen Entfernung zwischen der Schweiz, in der Andermatt lebt, und Hannover, ist eine gemeinsame, intensive Abstimmung schwierig.

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