Spannender Zweikampf: Marian Liebich vom SV Aufbau Waldheim (li.) gegen Denny Kirsten vom SV Chemie Böhlen (M.). Spannender Zweikampf: Marian Liebich vom SV Aufbau Waldheim (li.) gegen Denny Kirsten vom SV Chemie Böhlen (M.). © Andreas Döring
Spannender Zweikampf: Marian Liebich vom SV Aufbau Waldheim (li.) gegen Denny Kirsten vom SV Chemie Böhlen (M.).

Welch’ ein Glück für die kleine Stadt, dass sie Chemie Böhlen in der (Kreis)oberliga hat

Trainer Sören Zborala und seine Mannschaft trotzten einer Saison voller Widrigkeiten: „Der ständige Druck lähmte mitunter. Aber die Jungs haben den Ehrgeiz nie vermissen lassen.“

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Böhlen. Mit einem blauen Auge davon gekommen und dreimal tief durchgeatmet. Die Männer des SV Chemie Böhlen haben den Klassenerhalt in der Kreisoberliga geschafft. Nach einer verkorksten Hin- und einer wechselhaften Rückrunde. Wobei fast die ganze Saison vom Drei-Punkte-Abzug überschattet war. Dass statt des erreichten 14. Platzes im Nachhinein selbst der 15. gereicht hätte – wer hätte sich darauf verlassen wollen.

Der sich seit der Winterpause in Amt und Würden befindliche Trainer Sören Zborala möchte nicht mehr lange nach hinten schauen: „Wir müssen die vergangene Serie abhaken und nach vorn blicken. Bei ständig wechselnder Besetzung war uns Fortuna oft nicht hold.“ Bei der Bewertung seiner Mannschaft findet er eine gesunde Mischung zwischen Kritik und Lob: „Sie wäre mehr zu leisten imstande gewesen. Doch der ständige Druck lähmte mitunter. Allerdings haben die Jungs den Ehrgeiz nie vermissen lassen und sich immer reingekniet.“ Voller Einsatz ist ab Dienstag wieder gefragt, wenn das erste Training auf dem Programm steht. Wohl ohne den bisherigen Kapitän Toni Röder, der sich erst einmal offiziell abgemeldet hat und bei Landesklassist FC Bad Lausick reinschnuppern möchte. Ob dem Urgestein der Grün-Weißen die Kurstädter Luft bekommt?

Falls er an der Badstraße Wurzeln schlägt, muss sein Ex-Verein diese Lücke schließen. Da kommt es gelegen, dass man bereits drei neue Spieler an der Angel hat. Bei den Chemikern wird gehofft, die Transfers so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen. Um die Neuen in den Testspielen auf Herz und Nieren prüfen zu können. Der erste Medizin-Check findet am 22. Juli um 14 Uhr beim Otterwischer SV (Kreisliga A Nord) statt. Für erhöhten Pulsschlag wird ein Gegner aus der Landesklasse sorgen.

Am 29. Juli um 15 Uhr gastieren die Böhlener beim SV Eintracht Sermuth. Schließlich gibt man am 5. August um 15 Uhr beim SV Panitzsch/Borsdorf seine Visitenkarte ab. Die Rand-Leipziger stiegen jüngst aus der Messestädter Stadtliga in die Stadtklasse ab. Nach diesen drei Partien dürfte an der Pleiße Klarheit herrschen, ob und wo es noch klemmt.

Auf jeden Fall hofft der Coach darauf, dass es in der kommenden Serie besser läuft. Ein guter Start wäre eminent wichtig, zumal zum Auftakt ein echtes Highlight ins Haus steht. Am 11. August um 18.30 Uhr bestreitet Chemie an der heimischen Jahnbaude das Saisoneröffnungsmatch gegen Aufsteiger SV Regis-Breitingen. Da wird mal wieder richtig Leben in der Bude sein.

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