23. Mai 2018 / 11:17 Uhr

Welche Talente von Dynamo Dresden schaffen‘s zu den Profis?

Welche Talente von Dynamo Dresden schaffen‘s zu den Profis?

Jochen Leimert
Osman Atilgan (links) im Sachsenpokalfinale gegen Zwickaus Keeper Sprang in Aktion. Er zählt zu den aussichtsreichsten Talenten aus der A-Jugend der SG Dynamo Dresden.
Osman Atilgan (links) im Sachsenpokalfinale gegen Zwickaus Keeper Sprang in Aktion. Er zählt zu den aussichtsreichsten Talenten aus der A-Jugend der SG Dynamo Dresden. © Jochen Leimert
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Elf Spieler werden Dynamos A-Jugend verlassen – nur wenige können im Verein bleiben.

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Dresden. Mit dem 3:0 im Sachsenpokalfinale gegen den FSV Zwickau krönten Dynamos A-Junioren eine tolle Saison, denn zuvor hatten sie bereits die Spielzeit in der Bundesliga Nord/Nordost mit einem guten 7. Platz abgeschlossen. Elf Spieler werden laut Nachwuchsleiter Jan Seifert die Mannschaft nun verlassen, aber nur wenige können sich Hoffnungen machen, bei den Dynamo-Profis eine Chance zu erhalten.

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Wer ab Sommer mit dem Zweitliga-Team trainieren darf, das hält der Verein noch geheim. Trainer Matthias Lust, der zugleich Co-Trainer von Cheftrainer Uwe Neuhaus ist, hielt sich am vergangenen Sonnabend nach dem Finale von Großröhrsdorf bedeckt: „Wir stecken noch in der Aufarbeitung der Saison bei den Profis. In den nächsten Tagen wird entschieden, was mit den Jungs passiert, wie ihre Zukunft aussieht – ob sie bei Dynamo eine haben oder bei einem anderen Verein.“ Fakt ist derzeit nur, dass der Tscheche Vasil Kusej weiter mit der Neuhaus-Truppe trainiert. Der Stürmer, der am Donnerstag 18 Jahre alt wird, kam in der abgelaufenen Saison auf 14 Tore und vier Vorlagen in 20 Spielen bei der U19. Der Offensivallrounder hat ohnehin einen Vertrag bei Dynamo bis 2022, soll weiter an die Profis herangeführt werden.

Gut möglich ist, dass außer Kusej demnächst auch Osman Atilgan bei den Profis trainiert. Der Deutsch-Türke, der am 1. August 19 Jahre alt wird, ist Mittelstürmer und schoss zehn Tore in 19 Spielen. Zudem bereitete sechs Treffer vor. „Er ist giftig, schnell und hat schon einen guten Sprung gemacht“, lobte Co-Trainer Andreas Trautmann den schwarzhaarigen Angreifer. Auch Rechtsaußen Marius Hauptmann (18) werden Chancen eingeräumt, „oben“ anzuklopfen. Er soll noch schneller als sein älterer Bruder Niklas sein.

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Überzeugt hat in dieser Saison vor allem Max Kulke. Der 17-Jährige ist im zentralen Mittelfeld zu Hause, bestritt dort 25 Spiele. Beim 4:1 gegen den Chemnitzer FC gelang ihm ein Tor, vier Assists stehen auch in seiner Statistik. Er könnte aber noch ein Jahr in der U19 spielen, was auch für Torwart Mika Schneider (17) gilt. Schneider war bereits mit im Winter-Trainingslager der Profis in Marbella und trainierte auch danach oft mit der Neuhaus-Truppe.

Schneiders Namensvetter Niklas, der 2016 aus der Jugend von RB Leipzig zu Dynamo kam, hat sich auch gut gemacht. Allerdings soll der Linksfuß Dynamo Dresden verlassen. Weg ist wohl auch Justin Huber, der im Pokalfinale zwei Tore schoss. Der Stürmer soll sich angeblich beim Hamburger SV ausprobieren dürfen. Andere Abgänge könnten in der Region bleiben: Budissa Bautzen, der FC Oberlausitz und Regionalliga-Aufsteiger Bischofswerdaer FV nehmen immer wieder gern SGD-Talente. Aber auch Union Fürstenwalde mit Trainer Matthias Maucksch ist nicht untätig, heißt es.

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