21. Dezember 2017 / 09:00 Uhr

Welches Geschenk ist besser zu Weihnachten: FIFA 18 oder PES 2018?

Welches Geschenk ist besser zu Weihnachten: FIFA 18 oder PES 2018?

Redaktion Sportbuzzer
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Die SPORTBUZZER-Redakteure André Batistic und René Wenzel sagen euch, welches Fußballspiel das bessere für die Weihnachtstage ist.
Die SPORTBUZZER-Redakteure André Batistic und René Wenzel sagen euch, welches Fußballspiel das bessere für die Weihnachtstage ist. © EA Sports/Konami/Montage
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Der große Zweikampf zwischen FIFA 18 und Pro Evolution Soccer 2018 geht in die nächste Runde. Gibt es in diesem Jahr einen klaren Sieger für alle Geschmäcker? „Nein!“, meinen die beiden SPORTBUZZER-Redakteure André Batistic und René Wenzel.

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*Welche Fußball-Simulation sollte als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen? *Der Klassiker FIFA 18 oder doch der Herausforderer PES 2018? Unsere Redakteure André Batistic und René Wenzel vergleichen die beiden Spiele. Vorhang auf für ein Duell zwischen einem FIFA-Fan (André) und einem PES-Liebhaber (René).

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André Batistic: "FIFA hat deutlich aufgeholt"

Man muss der FIFA-Reihe von EA Sports auch mal ein Lob aussprechen: Waren sie zu Beginn des neuen Jahrtausends dem Konkurrenten PES von Konami spielerisch teils deutlich unterlegen, fühlt sich FIFA seit einigen Jahren endlich annähernd wie echter Fußball an: FIFA 18 ist da keine Ausnahme. Wer auf schnelles, direktes Offensivspiel mit vielen Toren und schnellen Erfolgserlebnissen steht, kommt am Spiel von EA Sports nicht vorbei. Wer mitreden und nicht zu den Außenseitern gehören will, sowieso.

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Pro Evolution Soccer macht mich seit einigen Jahren einfach nicht mehr an: Die Steuerung wirkt im Vergleich zu FIFA deutlich behäbiger - und die Präsentation ist einfach nicht mehr zeitgemäß. In FIFA ist neben dem Platz mit jubelnden Fans und Choreografien deutlich mehr los. Zudem bietet der EA-Kick mit "The Journey" einen richtig guten Story-Modus für den Einzelspieler. Und was hat PES (ohne Fan-Patch)? Einen in die Jahre gekommenen Meister-Liga-Modus mit wenigen lizenzierten Mannschaften (keine Bundesliga, noch nicht mal Real Madrid mit Originaltrikots). So kommt einfach keine Spielfreude auf. Genau wie beim Ultimate-Team-Klon myClub, der einfach steril daherkommt.

Viele Macken haben die FIFA-Entwickler wenige Wochen nach der Veröffentlichung ausgemerzt. Das Spiel ist lange noch nicht perfekt - aber wer beim Fußballspielen ohne lange Taktiktüftelei einfach nur Spaß haben will, macht mit FIFA 18 in diesem Jahr nichts falsch. So viel Freude am schnellen Online-Kick zwischendurch hatte ich seit PES 2013 (das letzte richtig gute PES) nicht mehr.

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Auch ich habe mir im September die Frage nach der perfekten Fußball-Situation gestellt. Mein erster Kauf war gleich zur Veröffentlichung FIFA 18. Ich wollte unbedingt „The Journey“ mit Alex Hunter und „Ultimate Team“ spielen – die Modi verführen einfach zum Kauf. Doch nach nur zwei Wochen hatte ich genug. Dieses unrealistische Gameplay mit extrem vielen Toren aus der Distanz, einem unaufhaltbaren Cristiano Ronaldo oder die sogenannten „Skill-Dribblings“ regten mich nur noch auf. 

Nach einer einwöchigen Frust-Pause entschied ich mich für PES 2018. Und das war genau der richtige Schritt. Dieses Spiel fühlt sich mehr nach echtem Fußball an. Jeder muss einen genauen Plan verfolgen, um zum Erfolg zu kommen. Realismus und im Detail eine bessere Grafik – das sind die großen Stärken von Konami. Natürlich punktet EA Sports mit der Präsentation und den vollständigen Lizenzen. Aber: Wichtig ist auf dem Platz!

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