Maximilian Philipp im Jahr 2017 und 2006: Der Profi spielt aktuell für den BVB, sein erster Fußballverein war Hertha BSC. Maximilian Philipp im Jahr 2017 und 2006: Der Profi spielt aktuell für den BVB, sein erster Fußballverein war Hertha BSC. © Imago-Montage
Maximilian Philipp im Jahr 2017 und 2006: Der Profi spielt aktuell für den BVB, sein erster Fußballverein war Hertha BSC.

Wer ist Maximilian Philipp? Der BVB-Shootingstar im SPORTBUZZER-Porträt

Borussia Dortmunds neuer Held heißt Maximilian Philipp. Der 20-Millionen-Euro-Einkauf schießt ein Tor nach dem anderen. Doch wo verbringt er seine Freizeit? Was verbindet ihn mit Weltmeister Jerome Boateng und für welchen Profi-Vereine spielte er früher den Balljungen? "Milli" im SPORTBUZZER-Porträt.

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Seine Freizeit verbringt „Milli“, so sein Spitzname, am liebsten in Berlin, seiner Heimatstadt. Er schlendert gerne am Schloss Charlottenburg vorbei, besucht seine Mutter, die in der deutschen Hauptstadt lebt, oder er lässt sich am Brunsbütteler Damm im Stadtteil Spandau ein neues Tattoo stechen.

Dort, im Tattoo-Studio „Love is pain“, lässt sich nicht nur Maximilian Philipp, sondern auch Weltmeister Jerome Boateng Tinte unter die Haut stechen. Und noch etwas verbindet die beiden Fußball-Profis: ihre Liebe zu Berlin. Boateng ist noch regelmäßig in seiner Heimat. Und Philipp weiß schon heute mit 23 Jahren genau: „Ich bin Berliner und werde später auch wieder dort leben.“ Doch vorerst lebt er in Dortmund, spielt dort für den BVB – und das schon jetzt extrem erfolgreich. Am Samstag beim 6:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach erzielte er gleich zwei Tore für den BVB.

Maximilian Philipp ist ein großer Tattoo-Fan. Maximilian Philipp ist ein großer Tattoo-Fan. © Screenshot Instagram

In der Sommerpause wechselte Philipp für satte 20 Millionen Euro vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund. Und die meisten Fußball-Fans in Deutschland verstanden nicht, weshalb der Ruhrpott-Verein eine solch hohe Ablöse für den aschblonden Offensivmann zahlte. Er selbst sagte nach seinem Wechsel zum SPORTBUZZER: „Für mich ist das viel zu viel Geld. Die Summen sind unmenschlich meines Erachtens nach. Einerseits ehrt es einen, wenn man als Spieler so im Fokus ist. Andererseits ist das für mich zu viel Geld.“ Doch spätestens jetzt dürften die meisten ihre Meinung über seinen Millionen-Wechsel geändert haben: Denn Philipp erzielte in den ersten sechs Bundesliga-Spielen für den BVB vier Tore und legte zwei weitere Treffer auf. Ein ganz starker Start!

Doch wer ist dieser Maximilian Philipp überhaupt?

1994 in Berlin geboren, startete er seine Karriere in der Jugendabteilung von Hertha BSC. Doch mit 14 Jahren wechselte er von Berlins Topklub zu Tennis Borussia Berlin. Philipp, der im Bezirk Lankwitz aufwuchs, war in der C-Jugend bei Hertha aussortiert worden. Im Frühjahr 2008 wurde ihm mitgeteilt, dass er mit 1,55 Meter zu klein und zu schmächtig sei.

Die Laufbahn des BVB-Stars in Bildern

Doch der Wechsel sollte nicht zu seinem Nachteil werden. Und überhaupt: auch seine großen fußballerischen Vorbilder waren und sind nie die größten oder schnellsten Spieler auf dem Feld. Früher war Philipp fasziniert vom Spielstil des Holländers Wesley Sneijder. Heute ist Eden Hazard vom FC Chelsea sein großes Vorbild.

Doch natürlich ging die Zeit des Wechsels nicht spurlos an ihm vorüber. Die Zeit prägte ihn.

Exklusiv: Philipp im SPORTBUZZER-Interview

„Da ging für mich zunächst eine Welt unter", erinnert sich Philipp. „Ich habe acht Jahre lang in der Jugend von Hertha BSC gespielt, bis zur C1, und ich war in dieser Zeit oft auch als Balljunge im Olympiastadion im Einsatz.“ Damals war es sein großer Traum das Profi-Trikot von Hertha BSC zu tragen, doch daraus wurde nichts.

Maximilian Philipp spricht über seinen Wechsel zu Borussia Dortmund

Wenn man Philipp so erlebt, wirkt er sehr entspannt. Er tritt so auf, wie er Fußball spielt. Leicht und locker. Zumindest meistens. In seiner Freizeit relaxed er gerne Zuhause auf der Couch, spielt Backgammon auf dem iPhone. Kein Wunder: Etwas Entspannung tut ihm sicher ganz gut. Die Jahre nach Hertha ging es für ihn steil und schnell bergauf.

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Wird Philipp deutscher Nationalspieler unter Joachim Löw?

Für TeBe spielt er nur zwei Jahre, bis er 2011 in die U19 von Energie Cottbus wechselte. Für die Cottbusser absolvierte er auch drei Spiele für die zweite Männer-Mannschaft in der Regionalliga Nordost. Er zeigte starke Leistungen. Und deshalb wechselte er im Januar 2013 zum SC Freiburg in die dortige U-19, wo er über die Reserve den Weg in die Profi-Mannschaft von Trainer Christian Streich fand. Gemeinsam schafften sie 2016 den Aufstieg in die Bundesliga.

Sein jüngster und bisher wohl größter Erfolg: Der Europameistertitel in diesem Sommer mit der deutschen U21-Nationalmannschaft in Polen. Auch wenn das wohl nicht der letzte Titel von Philipp bleiben wird. Und auch Bundestrainer Joachim Löw dürften seine jüngsten Leistungen nicht verborgen geblieben sein.

Philipp am Samstag bei "Sky" auf die Frage, ob er sich vorstellen kann, auch für die Nationalmannschaft zu spielen: "Da fehlt noch einiges. Wir haben sehr gute Nationalspieler, die teilweise auch jünger sind als ich. Aber irgendwann will ich Teil der Nationalelf sein."

Maximilian Philipp (SC Freiburg) Borussia Dortmund (Herren) Fussball Bundesliga Sport-Club Freiburg (Herren)

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