25. Mai 2018 / 15:57 Uhr

Wer steigt ab, wer bleibt drin? Der Landesliga-Abstiegskampf am Samstag

Wer steigt ab, wer bleibt drin? Der Landesliga-Abstiegskampf am Samstag

Redaktion Sportbuzzer
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Der Landesliga-Abstiegskampf spitzt sich zu.
Der Landesliga-Abstiegskampf spitzt sich zu. © Priesemann/Zehrfeld/Drießen
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Der Abstiegskampf in der Landesliga spitzt sich zu. Gleich drei Teams, die aktuell auf einem direkten Abstiegsplatz stehen, hoffen noch auf den Klassenerhalt. Das Problem: Nur höchstens eine Mannschaft kann sich retten. Im großen Sportbuzzer-Liveticker am Samstag ab 16 Uhr verpasst Ihr kein Tor.

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Der Abstiegskampf in der Landesliga bleibt spannend bis zum Schluss. Gleich drei Teams, die zurzeit auf einem direkten Abstiegsplatz stehen, können zwei Spieltage vor dem Saisonende noch auf den Klassenerhalt hoffen. Nur Tabellenschlusslicht STK Eilvese ist bereits abgestiegen.

Mit jeweils 28 Punkten belegen die Reserve des 1. FC Germania Egestorf/Langreder, der OSV Hannover und der FC Eldagsen aktuell einen direkten Abstiegplatz. Weil der Abstand einzig zum TSV Godshorn, der mit einem Punkt Vorsprung den ersten Nicht-Abstiegsplatz belegt, noch aufzuholen ist, kann sich höchstens eine dieser drei Mannschaften noch retten. Im großen Spotbuzzer-Liveticker verpasst Ihr kein Tor.

"Raus und Attacke": OSV Hannover legt vor

Der OSV Hannover kann am Samstag (16 Uhr) gegen den Tabellendritten SV Ramlingen-Ehlershausen vorlegen. „Wenn wir gewinnen, wird der Druck auf den TSV Godshorn größer“, sagt OSV-Trainer Wilfried Bergmann. Bergmanns Devise ist simpel: „Raus und Attacke.“

Björn Gassmann kann aufgrund von Adduktorenproblemen wohl nicht spielen. „Das ist ärgerlich. Als ehemaliger Ramlinger wäre er besonders motiviert“, so Bergmann. Aber womöglich richtet es das Team auch so.

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Besondere Unterstützung von den Rängen

Besondere Unterstützung gibt es von den Rängen. Die ehemaligen OSV-Spieler aus der erfolgreichsten Zeit des Vereins zwischen 1977 und 82 treffen sich im Oststadtstadion nach knapp 40 Jahren einmal wieder. Mit dabei sind unter anderem Dieter Schatzschneider und Frank Witter, Aufsichtsratsvorsitzender des VfL Wolfsburg.

Auch für die U23 des 1. FC Germania Egestorf/Langreder geht es am Samstag ab 17 Uhr im Heimspiel gegen den TSV Pattensen nur um ein Ziel: „Wir müssen gewinnen, egal wie“, sagt Coach Michel Costa. Dann bliebe die Chancen auf den Klassenerhalt bis zum „Finale“ eine Woche später gegen den OSV Hannover auf jeden Fall gewahrt.

Germanen-Coach Costa optimistisch

Optimistisch sei er aus mehreren Gründen, sagt der Germanen-Trainer: „Wir haben zum ersten Mal seit sechs, sieben Wochen vernünftig trainieren können, weil es kein Spiel unter der Woche gab.“ Dazu habe der eine oder andere Spieler endlich auch einmal verschnaufen und regenerieren können.

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​"Hat schon Spiele gegeben, in denen hätten wir dreifach punkten müssen"

Außerdem sei da der Rückenwind aus dem jüngsten 5:0-Erfolg gegen den STK Eilvese. „Und positiv ist auch: Wir haben zwei Spieltage vor Schluss noch die realistische Chance, die Klasse zu halten.“ Für ihn sei bereits bei der Amtsübernahme im Herbst klar gewesen, dass der Kampf um ein weiteres Jahr Liga-Zugehörigkeit wohl bis zum Saisonfinale dauern werde, betont Costa. „Auf der anderen Seite hat es schon Spiele gegeben, in denen wir hätten dreifach punkten müssen.“

Er werde denselben Kader zur Verfügung habe wie zuletzt. Costa kann also wieder auf die Routiniers Sebastian Ratzsch, Andreas Baranek und Jan Baßler sowie die A-Junioren Stephane Ngongang, Lorenzo Paldino und Justin Wiechens zurückgreifen.

Die Zeichen in Eldagsen stehen auf Abstieg

Die Zeichen stehen zwei Spieltage vor dem Saisonende stehen beim FC Eldagsen auf Abstieg. Nach der Pleite beim OSV Hannover ist das Team auf den vorletzten Platz der Landesliga abgerutscht. Vor den beiden finalen Auftritten daheim gegen den VfL Bückeburg (Samstag, 16 Uhr) und beim Heeßeler SV ist die Ausgangslage auf den Klassenverbleib nicht mehr die beste.

Der Ausfall von Rune Flohr (Muskelfaserriss) ist eine zusätzliche Hiobsbotschaft für Trainer Holger Gehrmann.

Von: Mark Bode, Ole Rottmann und Jens Niggemeyer

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