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Wer überzeugt? Wer muss zulegen? Die Neuzugänge der Grizzlys Wolfsburg im Check

Jakob Schröder
Keine fröhlichen Gesichter: Die Grizzlys haben ihre Generalprobe verpatzt. © Boris Baschin

Eine Woche vor dem Saisonstart der Deutschen Eishockey-Liga nimmt der SPORTBUZZER die Neuzugänge der Grizzlys Wolfsburg unter die Lupe. Einige sind bereits jetzt ein großer Gewinn für den Erstligisten, andere müssen sich dagegen noch steigern. 

Noch zwei Testspiele haben die Grizzlys Wolfsburg auf dem Programm, ehe sie kommende Woche Freitag (19.30 Uhr) bei den Iserlohn Roosters in die neue DEL-Saison starten. Während einige Neuzugänge schon beeindruckt haben, haben andere noch etwas Anpassungsarbeit vor sich. Der SPORTBUZZER nimmt alle Neuen der Grizzlys unter die Lupe:

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​Die Neuzugänge der Grizzlys im Check:

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Die Neuzugänge der Grizzlys Wolfsburg im Check

Daniel Sparre: Der 33-Jährige Deutsch-Kanadier kommt von den Adlern Mannheim und soll die Langzeitverletzten John Albert und Corey Elkins vertreten. Sparre erhält die Trikotnummer 40, sein Vertrag läuft bis zum Saisonende. © imago/masterpress
David Leggio: Kommt als dreimaliger Meister mit Red Bull München als neuer Keeper zu den Grizzlys Wolfsburg. Der 34-jährige US-Amerikaner erhält die Nummer 33. © imago/Eibner
William Wrenn: Strahlt die körperliche Präsenz, die von ihm erwartet wird, bisher gut aus. Der Defensivakteur spielt in der eigenen Zone schnörkellos, hat einen guten ersten Pass und weiß in Zweikämpfen an der Bande zu überzeugen. Offensiv konnte der Amerikaner aber noch überhaupt nicht in Erscheinung treten – in Überzahl haben fürs Erste Jeff Likens, Jeremy Dehner und Wade Bergman den Vorzug erhalten.  © Sebastian Bisch
Voll im Soll - Nick Latta: Zeigt bisher, dass er eine vierte Reihe führen kann. Schnell auf den Beinen, giftig in den Zweikämpfen und mit ordentlicher Quote am Bullypunkt. Wenn er defensiv weiterhin stabil bleibt und im Angriff eine Handvoll Tore schießt, hat Manager Fliegauf einen guten Griff getan. Soll in Unterzahl die Topspieler entlasten – die Quote (des gesamten Teams) muss da noch besser werden.  © imago/Geisser
Marius Möchel: Bringt dem Wolfsburger Spiel wie erwartet eine sehr physische Komponente. Ist aufgrund seiner schnellen Beine besonders im Spiel gegen die Scheibe so flink beim Gegner, dass er teils krachende Checks verteilt. Ähnlich wie Latta mit keiner offensiven Rolle bedacht, aber in Überzahl vorm Tor eine Option.  © City-Press GbR Schšnfelder Weg 23-31 D-16321 Bernau www.Profizugang.com Berliner Sparkasse IBAN: DE18100500006604101655 BIC: BELADEBE
Spencer Machacek: Machte im Training bisher einen konzentrierten, zielstrebigen Eindruck. Fiel am vergangenen Wochenende mit einer Verletzung am Fuß aus – er hätte wohl mit Cassels und Alexander Weiß die dritte Reihe gebildet. Allein aufgrund seiner Arbeitseinstellung ein Gewinn für die Grizzlys. Genau wie Möchel körperlich robust, ein unangenehmer Gegenspieler. © CITYPRESS24 GmbH
Wade Bergman: Der bisher stärkste Neuzugang. Ist in der eigenen Zone sehr verlässlich und versucht selbst knifflige Situationen spielerisch zu lösen. Hat einen starken Schuss und schaltet sich damit immer wieder in die Offensive ein, wo er dann auch Tore produziert. Hält er dieses Niveau, gehört Bergman zu den besten Verteidigern der Grizzlys. © Sebastian Bisch
Cole Cassels: Fällt durch besonders harte Arbeit im Training auf und setzt das in den Spielen auch um. Geht die schmerzhaften Wege vors Tor und wurde schon mehrfach mit Treffern belohnt. Überzeugt auch auf dem Weg nach hinten. Hat einen guten Torriecher. Kann zusammen mit zwei kräftigen Außenstürmern eine echte Power-Formation bilden. 
Corey Elkins: Pechvogel Nummer 1: Er überzeugte auf ganzer Linie. Am Bullypunkt außergewöhnlich stark und im Spielaufbau mit gutem Auge. Ging aus  Zweikämpfen an der Bande aufgrund von Körpergröße und Geschick häufig als Sieger hervor. Bessere Hände als erwartet. Mit Kris Foucault und Brent Aubin bildete er eine starke Formation, bis er sich kurz vor Saisonbeginn in einem test verletzte: Schulter-OP, mehrere Monate Ausfall. © Hubert Jelinek
John Albert: Pechvogel Nummer 2: Muss sich technisch vor niemandem verstecken, tolle Scheibenführung und gute Übersicht. War defensiv zuverlässig – für einen Center sehr wichtig. Sollte in Überzahl einer der Schlüsselspieler sein und verletzte sich drei Tage vor dem Saisonstart.  © Sebastian Bisch
Tanner Jaillet: Probespieler, der wieder ging: Kam spät in der Vorbereitung zum Team – das merkte man. Beim 2:4 gegen Köln in Braunlage wirkte der Torhüter nicht sicher, hatte mit der Kontrolle einiger Rebounds große Probleme. Er konnte die Verantwortlichen nicht überzeugen, ihn fest zu verpflichten. Manager Charly Fliegauf holte David Leggio.
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