02. Dezember 2018 / 19:45 Uhr

Werder U23 bekleckert sich nicht mit Ruhm

Werder U23 bekleckert sich nicht mit Ruhm

Stefan Freye
Werders Siegtorschütze: Malte Karbstein.
Werders Siegtorschütze: Malte Karbstein. © nordphoto
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Regionalligist feiert mühsamen 1:0-Erfolg gegen den TSV Havelse

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Was sollte man sagen nach diesem Spiel? Gut Ding will Weile haben? Ein Feuerwerk brannte Werders U 23 jedenfalls nicht ab gegen den TSV Havelse, 16. der Regionalliga Nord. Angesichts einiger Misserfolge hatte sich der Gast in der vergangenen Woche sogar von seinem Trainer Christian Benbennek getrennt; in Bremen saß Interimstrainer Sahin Kilic auf der Bank.

Unter dem neuen Mann lieferte der TSV Havelse am Sonntag eine einsatzfreudige Leistung ab. Er wehrte sich lange gegen die spielerische Überlegenheit der Bremer Fußballer – und hielt sein Tor bis in die Schlussphase hinein sauber. Erst der späte Kopfballtreffer von Malte Karbstein sicherte der U 23 einen mühsamen 1:0 (0:0)-Erfolg. „Unterm Strich haben wir die Punkte mitgenommen, und das ist entscheidend“, meinte der Torschütze hinterher. So konnte man das natürlich auch sehen. Es ging ja sowieso lange Zeit nur darum, die massive Deckung des Gegners zu knacken. Da war Geduld gefragt. Und weil Werder diese Geduld aufbrachte, stand am Ende auch ein leistungsgerechter Erfolg.

Aber das Spiel warf auch Fragen auf. Etwa die, warum die limitierten Gäste doch immerhin ein paar gute Chancen verzeichneten? Die Möglichkeiten von Yannik Jaeschke in der 33. und in der 41. Minute hätten der Partie bereits im ersten Durchgang einen ganz anderen Verlauf geben können. Gleich nach dem Wechsel war es Rafael-Enrique Hotes, der am Außennetz scheiterte (48.). Und was war los im Werder-Angriff? Die eine oder andere Chancen hatte der feldüberlegene Gastgeber bereits in der ersten Hälfte zu verzeichnen gehabt.

Aber so richtig Fahrt nahmen die Bremer erst in der Schlussphase auf. Ein Solo von Isiah Young (72.) und der Kopfball von Joshua Sargent (76.) hatten das Tor des Tages durch Karbstein denn auch angekündigt. „Im letzten Drittel war es ein wenig zu un­genau“, bemängelte Sven ­Hübscher später. Der Trainer brachte allerdings auch Verständnis auf: „Wir können nicht jeden Gegner mit vier oder fünf Toren schlagen.“

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