11. März 2018 / 17:27 Uhr

Werner in seiner Heimat glücklos: RB Leipzig enttäuscht beim VfB Stuttgart

Werner in seiner Heimat glücklos: RB Leipzig enttäuscht beim VfB Stuttgart

Anne Grimm
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Timo Werner im Zweikampf mit Holger Badstuber. Beide lieferten sich intensive Duelle. © dpa
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RB Leipzig steckt weiter in seinem Bundesliga-Tief fest. Beim Aufsteiger VfB Stuttgart kam das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl nicht über ein Unentschieden hinaus.

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Stuttgart. Das Ziel Champions League rückt für RB Leipzig weiter in die Ferne: Am Sonntag musste sich das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl nach einer blassen Vorstellung beim VfB Stuttgart mit einem 0:0 (0:0) begnügen. Für den Vizemeister der vergangenen Saison war es bereits das vierte sieglose Bundesliga-Spiel in Serie. Die Leipziger bleiben Tabellensechster.

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Timo Werner agierte bei der Rückkehr zu seinem Heimatverein und in seinem 150. Bundesliga-Spiel glücklos. Doch auch sein Nationalmannschaftskontrahent Mario Gomez konnte nicht überzeugen. Dabei saß Bundestrainer Joachim Löw unter den 52.000 Zuschauern im Stuttgarter Stadion.

RB Leipzig rotiert auf fünf Positionen

Im Vergleich zum 2:1-Sieg am Donnerstag gegen Zenit wechselt Ralph Hasenhüttl gleich auf fünf Positionen. In der Innenverteidigung darf Ibrahima Konate erstmals 2018 in der Startelf beginnen. Frische Kräfte kommen außerdem mit Bernardo, Ademola Lookman, Marcel Sabitzer sowie Yussuf Poulsen.

Die Gäste setzen die Schwaben von Beginn an unter Druck, doch VfB-Verteidiger Holger Badstuber bremst die Leipziger Angriffe immer wieder aus. Es ist keine unfaire Partie, aber die Zweikämpfe werden auf beiden Seiten kompromisslos geführt.

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Richtig gefährlich ist es erstmals nach 25 Minuten: RB-Keeper Gulacsi verfehlt den Ball bei einer Faustabwehr nach einem Stuttgarter Freistoß. Dann wird es turbulent im Strafraum, die Kugel immer wieder geblockt, ehe Gentner im Fünfer doch noch zum Abschluss kommt – der Ball kullert rechts vorbei.

Viele Fouls, wenig Fußball

Mit zunehmender Spieldauer wird immer weniger Fußball gespielt. Fouls, Nickligkeiten und hitzige Diskussionen prägen das Geschehen auf dem Rasen. Werner muss in seiner Heimat Pfiffe von den VfB-Fans aushalten. Sekunden vor dem Pausenpfiff kommt der 22-Jährige nach einem tiefen Pass von Keita allein vor dem VfB-Tor zum Zug, doch er trifft den Ball nicht, um ihn an Stuttgarts Keeper Zieler vorbeizuspitzeln. Mario Gomez ist im Duell der WM-Stürmer bis dato noch gar nicht in Erscheinung getreten.

Rund ums Spiel

RB-Coach Hasenhüttl reagiert auf das unbefriedigende Offensivspiel seines Teams, bringt in der zweiten Halbzeit Bruma für Lookman. Bis auf eine Einzelaktion von Keita in der 48. Minute bleibt es eine schwache Vorstellung der Gäste im Angriff. Deshalb soll Forsberg ab der 64. Minute für den glücklosen Poulsen für neue Akzente sorgen.

Die Stuttgarter vergeben kurz zuvor ihre besten Chancen, kommen zweimal frei zum Abschluss: Bernardo und Konate können die Schüsse im Strafraum abblocken. Auch der dritte RB-Wechsel ist offensiv, denn die Leipziger benötigen dringend wieder einen Bundesliga-Sieg. Augustin ersetzt Werner.

Glück für die Gäste, dass Gomez den Kopfball zehn Minuten vor Schluss neben den RB-Kasten setzt. Auf der anderen Seite köpft Orban nach einer Ecke knapp über den Pfosten. Die Schlussphase ist angebrochen, die Leipziger versuchen viel, um einen späten Treffer zu erzielen. Aber es bleibt ein torloser Sonntag.

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Die Statistik zum Spiel:

RBL: Gulácsi – Klostermann, Orban (C), Konaté, Bernardo – Keita, Demme – Sabitzer, Lookman (46. Bruma), Werner (77. Augustin), Poulsen (64. Forsberg)

VfB: Zieler - Beck, Pavard, Badstuber, Insua – Gentner (C), Ascacibar (85. Kaminski), Aogo, Thommy (75. Akolo) - Ginczek, Gomez

Tore: keine

Zuschauer: 52.000

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