12. Oktober 2018 / 18:33 Uhr

Bericht: Mega-Wettskandal um PSG bei Partie gegen Roter Stern Belgrad

Bericht: Mega-Wettskandal um PSG bei Partie gegen Roter Stern Belgrad

Redaktion Sportbuzzer
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Großes Problem für Neymar und Co.? Die Partie zwischen PSG und Roter Stern Belgrad soll unter Manipulationsverdacht stehen.
Großes Problem für Neymar und Co.? Die Partie zwischen PSG und Roter Stern Belgrad soll unter Manipulationsverdacht stehen. © imago/VI Images
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Das wäre einer der größten Wettskandale der Fußball-Geschichte - und Paris Saint-Germain steckt mittendrin. Laut Berichten der französischen Zeitung "L'Equipe" und der Nachrichtenagentur "AFP" soll die Champions-League-Partie zwischen PSG und Roter Stern Belgrad unter Manipulationsverdacht stehen.

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Hat die Gala von Paris Saint-Germain gegen Roter Stern Belgrad ein großes juristisches Nachspiel? Laut Berichten der renommierten französischen Zeitung L'Equipe und der Nachrichtenagentur AFP steht die Champions-League-Partie von PSG mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel unter Manipulationsverdacht. So soll ein ranghoher Funktionär des serbischen Klubs knapp fünf Millionen Euro - verteilt auf mehrere Wettanbieter - auf eine Niederlage seines Teams gegen PSG mit fünf Toren Unterschied gesetzt haben. Dabei soll er einen hohen zweistelligen Millionenbetrag gewonnen haben - schließlich gewann Paris Saint-Germain tatsächlich mit 6:1 gegen Roter Stern Belgrad.

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PSG-Wettskandal: Französische Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen eingeleitet haben

Laut den Berichten soll die französische Staatsanwaltschaft bereits Ermittlungen eingeleitet haben, nachdem die französischen Behörden von der UEFA alarmiert wurden. Eine anonyme Quelle soll der UEFA den entscheidenden Tipp gegeben haben. So habe der serbische Funktionär mehrere Spieler in seine Pläne eingeweiht und drei Millionen Euro aus seinem eigenen Geldbeutel auf einen PSG-Sieg gesetzt, schreibt L'Equipe unter Berufung des Informanten. Es soll demnach sogar ein geheimes Treffen zwischen PSG-Boss Nasser Al-Khelaïfi sowie dem serbischen Verantwortlichen in einem Pariser Ort gegeben haben.

Sowohl Roter Stern Belgrad als auch PSG weisen die Vorwürfe gegenüber der französischen Zeitung zurück. Belgrad-Ehrenpräsident Dragan Dzajic sagte dem Blatt: "Sie sind die ersten, die mir davon erzählen. Ich habe absolut nichts darüber gehört. Das ist nicht möglich. Das ist nicht wahr", wird der Ex-Bastia-Spieler zitiert.

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Informant: Exotische Wettmärkte zur Vertuschung benutzt?

Zwar soll es laut der französischen Aufsicht für Online-Wetten zum PSG-Spiel keine Auffälligkeiten weder auf dem französischen Markt noch bei der globalen Wett-Überwachung gegeben haben. Allerdings, so ein Informant, könnte das daran liegen, weil exotische Wettmärkte weltweit für den Wettskandal um das PSG-Spiel verwendet wurden.

Das Spiel selbst bot dagegen kaum Grund zum Anzweifeln des Ergebnisses: PSG um Trainer Tuchel und Superstar Neymar dominierte die Gäste aus Belgrad, die wegen einer Strafe ohne Fans anreisen mussten. Neymar (20./22./81. Minute) erzielte seine ersten drei Treffer der Spielzeit in der Königsklasse, auch Edinson Cavani (37.), Ángel Di María (41.) und Kylian Mbappé (70.) trafen. Für Belgrad war der ehemalige deutsche Nationalspieler Marko Marin (74.) zum zwischenzeitlichen 1:5 erfolgreich. Im ersten Gruppenspiel erreichte Roter Stern Belgrad noch ein 0:0 gegen das hochfavorisierte SSC Neapel.

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