13. März 2018 / 13:02 Uhr

Weyhe feiert Kantersieg - zu zehnt

Weyhe feiert Kantersieg - zu zehnt

Lars Lucke
Catharina Stelljes
War auch beim TuS Komet Arsten wieder sehr torgefährlich: Weyhes Catharina Stelljes (rechts). © Udo Meissner
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Frauen-Verbandsligist fertigt den TuS Komet Arsten mit 8:0 ab

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Die Fußballerinnen des SC Weyhe haben auch im letzten Vorrundenspiel der Verbandsliga Bremen ihre blütenweiße Weste gewahrt und beim TuS Komet Arsten mit 8:0 (3:0) die Oberhand behalten.

Die Gastgeberinnen erwiesen sich dabei als der erwartet humorlose Gegner, dessen Abwehrbollwerk lange Zeit nicht zu knacken war. Erschwerend kam für den SCW hinzu, dass er nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Yvonne Hügen und Joana Schierenbeck nach zehn Minuten nur noch zu zehnt agieren konnte. „Wir sind mit einem kleinen Kader angereist, das hat sich ein bisschen gerächt“, erklärte SC-Trainer Rolf Schwenke, gab aber zu: „Eigentlich haben wir uns nach der Umstellung fast besser positioniert und taktisch disziplinierter gespielt.“

Tatsächlich gelang es den Gästen, den Druck zu erhöhen, mit Steilpässen durch das Zentrum und Angriffen über die Flügel immer wieder Räume zu finden und Torchancen zu kreieren. Allein Arstens Torfrau Julia Salomon hielt bis zu ihrer Verletzung in der zweiten Hälfte, was zu halten war, und machte der geballten Weyher Offensive das Leben schwer. Erst in der 27. Minute war die Keeperin machtlos, als eine Flanke Nina Wollers Sophia Achilles am langen Pfosten fand, die zum 1:0 einnickte. Woller selbst (34.) sowie Catharina Stelljes (37.) erhöhten mit einem Doppelschlag noch vor der Pause auf 3:0. Mit einem Fernschuss setzte Nina Woller im zweiten Durchgang den Torreigen fort (66.), Sophia Achilles (75.) traf zum 5:0, bevor Catharina Stelljes eine traumhafte Passkombination mit Nina Schlagowsky technisch hochwertig aus spitzem Winkel zum 6:0 abschloss (80.). Nina Woller zeigte nur eine Minute später ebenfalls feinste Fußballkunst, traf per Seitfallzieher zum 7:0 (81.). Den Schlusspunkt zum 8:0-Endstand setzte Pia Grimpo fünf Minuten vor dem Ende. Ein weiterer Erfolg, der dem Selbstbewusstsein des Liga-Primus vor dem Pokal-Halbfinale gegen den Regionalligisten ATS Buntentor am 30. März sicher nicht schaden dürfte.

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