12. September 2017 / 14:01 Uhr

Weyhes Frauen machen es zweistellig

Weyhes Frauen machen es zweistellig

Redaktion Sportbuzzer
Catharina Stelljes SC Weyhe
Beteiligte sich am Weyher Torreigen: Catharina Stelljes (Mitte). © Udo Meissner
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Verbandsligist fegt den SC Borgfeld vom Platz - 10:0

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Es war ein perfektes Spiel der Fußball-Frauen des SC Weyhe – könnte man meinen. Schließlich hat die Mannschaft aus der Verbandsliga Bremen den SC Borgfeld gleich mit 10:0 (5:0) deklassiert. Doch trotz des Kantersieges, Weyhes Trainer Rolf Schwenke sah weiterhin Verbesserungspotenzial bei seinen Schützlingen. „Natürlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, aber wir haben auch die eine oder andere Schwäche entdeckt“, sagte der Übungsleiter des SC.

In die Karten gespielt hat den Gastgeberinnen sicherlich, dass „Borgfeld phasenweise mitspielen wollte“. Dadurch baute der SC mit seinem variantenreichen Offensivspiel Druck auf die gegnerischen Spielerinnen auf. „Wir konnten uns entweder durchkombinieren oder mit Fernschüssen arbeiten“, sah Schwenke den vorgegebenen Matchplan als voll aufgehen an. So war es auch keine Überraschung, dass fünf der zehn Tore aus der Distanz erzielt wurden. Den Anfang machte Sabrina Lian Langejürgen bereits in den Anfangsminuten, als sie aus halblinker Position abschloss (8.). Auch die Treffer von Nina Schlagowsky (16.), Catharina Stelljes (31.) und Nina Luhmann (40.) fielen allesamt von außerhalb der Strafraumgrenze.

Als wäre das noch nicht genug gewesen, kam für die Gäste aus Borgfeld auch noch Pech hinzu. Nach einer verunglückten Flanke von Joana Schierenbeck verlängerte eine Borgfelder Abwehrspielerin den Ball in Richtung eigenes Gehäuse. Torfrau Lisa Stehn war es schließlich, die den Ball zum zwischenzeitlichen 3:0 über die Linie drückte (20.). Nach dem Seitenwechsel machten die Weyherinnen da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. „Wir wollten Borgfeld weiter unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen“, sagte Schwenke, der seine Elf dabei beobachtete, wie sie das Ergebnis in die Höhe schraubte (52./56./68./72.). Pia Höbrink setzte den Schlusspunkt – natürlich per Fernschuss: Die Weyherin knallte das Leder aus 18 Metern ins linke Eck (82.). Schwenke: „Ein richtiger Gewaltschuss.“

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