03. Oktober 2018 / 15:37 Uhr

Wieder kein Dreier: Lok Leipzig kassiert gegen Berliner AK späten Ausgleich

Wieder kein Dreier: Lok Leipzig kassiert gegen Berliner AK späten Ausgleich

Redaktion Sportbuzzer
Abu Bakarr Kargbo im Zweikampf mit Robert Zickert.
Abu Bakarr Kargbo im Zweikampf mit Robert Zickert. © Picture Point
Anzeige

Die Probstheidaer zeigten sich zwar verbessert, konnten die 1:0-Führung durch Matthias Steinborn aber trotz einem Mann mehr nicht über die Zeit retten.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Leipzig. Im ersten Heimspiel unter dem neuen Trainer Björn Joppe traf der 1. FC Lok Leipzig am Tag der deutschen Einheit auf den Berliner AK 07 und musste sich mit einem 1:1 zufrieden geben. Die 2635 Zuschauer erlebten zwar guten Fußball beider Mannschaften, aber auch viele verpasste Chancen und erneut keinen Sieg der Loksche, die seit dem 12. August auf einen Dreier wartet.

Klar dominant zeigte sich vor allem Stürmer Matthias Steinborn, der den Treffer für Lok in der 38. Minute erzielen konnte. Der überraschende Ausgleich fiel dann kurz vor Schluss durch Shawn Kauter in der 84. Minute, als die Probstheidaer die Partie in Überzahl spielend eigentlich im Griff hatten.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Spiel gegen den BAK

Zur Galerie
Anzeige

Der 1. FC Lok startete gut in die erste Halbzeit und konnte sich mit mehreren Torchancen direkt in das Spiel einfinden. Das erste Tor erzielte Stürmer Matthias Steinborn bereits in der achten Minute - dieser Treffer wurde aber wegen Stürmerfouls wieder aberkannt.

Immer wieder wurde über den linken Flügel Steinborn angespielt, der sich vor allem in der ersten Halbzeit von seiner besten Seite präsentierte. Die erste Halbzeit konnte der 29-Jährige abrunden und traf, nach einem langen Pass kurz vor den Strafraum, ins rechte obere Eck zur 1:0 Führung.

Platzverweis für BAK-Kapitän

In die zweite Halbzeit startete der 1. FC Lok mit einem Solo von Kevin Schulze, der fast die Führung ausbauen konnte. Hier glänzte BAK Torhüter Pascal Kühn mit einer guten Parade. Dann gab es sogar Rot für BAK-Kapitän Tunay Deniz, der den Leipziger Kapitän Markus Krug mit dem Fuß im Gesicht traf. Krug war mit seinem Kopf gefährlich tief zum Ball gegangen. Eine Rote Karte, die Schiedsrichter Steven Greif nicht unbedingt hätte geben müssen.

In Unterzahl fiel es den Berlinern deutlich schwerer, mit dem 1.FC Lok mitzuhalten. Der Führungsausbau ließ trotzdem auf sich warten. Steinborn vergab eine gute Torchance alleine vor dem Berliner Schlussmann und verfehlte das linke untere Eck nur knapp.

Kurz vor Ende der Partie dann die Überraschung. Der Stürmer Shawn Kauter setzte den Ball an Torhüter Wenzel vorbei ins Tor der Leipziger zum 1:1 Endstand. Fast hätte der 1. FC Lok das Spiel doch noch gewonnen – der Ball lag schon hinter der Linie, doch Schiedrichter Greif entschied auf Handspiel. Lok erhöhte weiter den Druck, konnte aber in den letzten Minuten den erlösenden Treffer nicht mehr erzielen.

Die Stimmen zum Spiel:

BAK-Trainer *Ersan Parlatan* meinte*:*"Wir haben ein gutes Spiel gemacht und hatten ein paar klasse Chancen. Die Rote Karte war etwas übertrieben, aber der Schiedsrichter hat so entschieden. Wir haben uns trotzdem weiter angestrengt und verdient den Punkt geholt."

Lok-Coach *Björn Joppe* wirkte etwas geknickt*: *"Wir wollten tief stehen und Räume zu machen. Das hat in der ersten Halbzeit gut geklappt und die Führung war verdient. Wir wollten in der zweiten Hälfte so weiter machen. Wir hätten mit Steinborn das Spiel früh entscheiden müssen."

Lok: Wenzel – Krug, Urban, Zickert, Schulze – Pommer, Schinke, Malone, Schulze, Gottschik (69. Salewski) , Sindik (78. Atici) – Steinborn.

*Tore: *1:0 Steinborn (38.), 1:1 Kauter (84.)

Tilman Kortenhaus

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt