30. November 2018 / 21:42 Uhr

Wieder kein Sieg: Erzgebirge Aue trennt sich 1:1 von Jahn Regensburg

Wieder kein Sieg: Erzgebirge Aue trennt sich 1:1 von Jahn Regensburg

dpa
Regensburgs Jann George (vorn) und Aues Philipp Riese kämpfen um den Ball.
Regensburgs Jann George (vorn) und Aues Philipp Riese kämpfen um den Ball. © dpa
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Nach drei Niederlagen in Serie konnte Erzgebirge Aue gegen Regensburg zwar wieder punkten, das 1:1 hilft den Sachsen allerdings nicht so richtig weiter.

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Aue (dpa). Der FC Erzgebirge Aue hat am 15. Spieltag der 2. Bundesliga den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Gegen den SSV Jahn Regensburg kam die Mannschaft von Trainer Daniel Meyer am Freitagabend nicht über ein 1:1 (1:1)-Unentschieden hinaus. Vor 7100 Zuschauern fielen die Tore bereits in der Anfangsphase. Die Auer Führung durch Pascal Testroet in der 9. Minute konnte Marco Grüttner (12.) umgehend ausgleichen. Zwar konnten die «Veilchen» nach zuvor drei Niederlagen hintereinander ihren Negativlauf stoppen, der Punkt hilft den Sachsen im Kampf um den Klassenerhalt allerdings kaum weiter. Die Regensburger blieben zum zehnten Mal in Serie ungeschlagen.

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Regensburgs Trainer Achim Beierlorzer vor Spielbeginn des Matches Erzgebirge Aue gegen Jahn Regensburg im Erzgebirgsstadion. Zur Galerie
Regensburgs Trainer Achim Beierlorzer vor Spielbeginn des Matches Erzgebirge Aue gegen Jahn Regensburg im Erzgebirgsstadion. © dpa
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Meyer musste auf Steve Breitkreuz verzichten. Der Auer Abwehrchef wurde nach einer Kopfverletzung, die er sich vor einer Woche bei der 1:2-Niederlage in Bochum zugezogen hatte, nicht rechtzeitig fit. Für Breitkreuz rückte Dominik Wydra in die Startelf, außerdem wurde Clemens Fandrich (Bank) durch Dimitrij Nazarov ersetzt. «Ich glaube, man hat gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten und auch viel offensiver ausgerichtet waren als zuletzt», sagte Pascal Testroet. Die letzte Durchschlagskraft hätte jedoch gefehlt. «Deshalb geht das 1:1 schon in Ordnung», resümierte der Auer Torschütze. Aues Präsident helge Leonhardt lobte die Mannschaft. «Der Punkt war wichtig für den Kopf. Man muss das Positive mitnehmen.

Beide Fanlager verzichteten in der ersten Halbzeit auf die akustische Unterstützung ihrer Teams. Mit der an diesem Wochenende bundesweiten Aktion soll gegen die Zerstückelung der Spieltage protestiert werden. In der 9. Minute wurde das Schweigen auf den Rängen durch den ersten Torjubel der Partie allerdings unterbrochen. Jan Hochscheidt spielte den Ball mit dem Außenrist in den Lauf von Florian Krüger, der in den Strafraum dribbelte und Testroet bediente. Der Stürmer hatte am langen Pfosten keine Mühe, aus Nahdistanz zum 1:0 einzuschieben. Das Tor war gleichzeitig der 500. Treffer in der Auer Zweitligageschichte. «Natürlich habe ich mich über das Tor gefreut, aber ich kann gut genug einschätzen, dass 70 Prozent auf das Konto von Flo gehen», sagte der Jubiläums-Schütze. Der Gelobte blieb bescheiden: «Das Zusammenspiel mit Paco funktioniert ganz gut. Es ist schön, wenn man an Toren beteiligt ist.»

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Die Freude über die Führung währte jedoch nur kurz. Praktisch im Gegenzug konnte Grüttner auf Vorarbeit von Sargis Adamyan zum Ausgleich für die Gäste einköpfen. «Danach war es ein wildes Spiel und Regensburg dem 2:1 näher», merkte Testroet an. Der Treffer gab den Regensburgern Auftrieb. Hamadi Al Ghaddioui verpasste in der 23. Minute den Ball nach einem Pass von Grüttner allein vorm leeren Tor nur um wenige Zentimeter, anschließend verhinderte Aues Torhüter Martin Männel mit einem starken Reflex nach einem Grüttner-Schuss den Rückstand (25.). Das 1:1 zur Pause war aus Sicht der Auer, die sich im Spielaufbau und im Defensivverhalten viele Fehler leisteten, eher glücklich. Meyer reagierte und wechselte Fandrich für den schwachen Nazarov ein.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs blieben die Gäste spielbestimmend. Doch bis auf einen Freistoß von Asger Sörensen, der das Außennetz touchierte (56.), drohte den Gastgebern kaum Gefahr. In der 70. Minute hatten die Auer Anhänger schon zum Torjubel angesetzt, allerdings stand Nicolai Rapp bei seinem Schuss knapp im Abseits, so dass der Treffer nicht zählte.

In der Schlussphase wurden die Gastgeber wieder etwas aktiver und kamen durch Hochscheidt noch zu einer guten Chance. Der Schuss des Mittelfeldspielers wurde von Marcel Correia im letzten Moment zur Ecke abgewehrt (83.).

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