Im zweiten Teil der bayerischen Woche musste RB Leipzig am 28. Oktober bei den Münchnern in der Allianz Arena ran. (@ Imago) (8) Peter Gulacsi hat das Nachsehen: James Rodriguez trifft zum 1:0 für Bayern. © Imago
Im zweiten Teil der bayerischen Woche musste RB Leipzig am 28. Oktober bei den Münchnern in der Allianz Arena ran. (@ Imago) (8)

Wieder Rot für RB Leipzig – Topspiel bei Bayern wird zum Flop

Deja-vu-Erlebnis der ganz bitteren Sorte: Mit einem Mann weniger auf dem Platz muss RB Leipzig beim Rekordmeister in München 77 Minuten überstehen, hat aber drei Tage nach dem Pokal-Aus diesmal nicht den Hauch einer Chance.

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München. Auch im vierten Anlauf gibt es für RB Leipzig gegen den FC Bayern München nichts zu holen. Bei der 0:2 (0:2)-Pleite ist das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl dem Rekordmeister vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena in allen Belangen unterlegen, denn Kapitän Willi Orban fliegt schon nach 13 Minuten wegen einer Notbremse mit Rot vom Platz. Bereits vor der Pause ist der Drops gelutscht. Nach vier Bundesligasiegen in Serie kassiert RB Leipzig am Samstagabend die erste Niederlage, die Bayern bleiben im 27. Heimspiel in Folge ungeschlagen.

Weil Dortmund in Hannover verliert, übernimmt der FCB erstmals in dieser Saison die Tabellenführung. Die Roten Bullen bleiben Dritter, denn auch die Verfolger aus Schalke und Hoffenheim schwächeln.

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Ralph Hasenhüttl sagte im Anschluss: „Wir waren leider schon nach 13 Minuten mit unserem Matchplan am Ende. Wir konnten nichts mehr davon umsetzen, weil es auch vom Kopf her verdammt schwer ist, schon wieder einen Mann weniger auf dem Platz zu haben. Schade für die Zuschauer am Fernseher, die haben sich bestimmt mehr von dem Spiel erwartet. Wir uns selber auch.“ Jupp Heynckes war verständlicherweise milder gestimmt: „Man muss berücksichtigen, dass beide Mannschaften am Mittwoch schon 120 Minuten gegangen sind. Wenn der Gegner dann so schnell eine Rote Karte bekommt, ist das natürlich ein großer Vorteil. Wir haben das Spiel aber auch sehr clever nach Hause gebracht.“

Hasenhüttl bringt im Vergleich zum Pokalkrimi am Mittwoch drei frische Kräfte: Lukas Klostermann beginnt für Bernardo, Diego Demme für Kevin Kampl und Elfmeter-Pechvogel Timo Werner ersetzt Jean-Kevin Augustin. Auch die Bayern wechseln auf drei Positionen, Sebastian Rudy, Javier Martinez und James Rodriguez dürfen für Corentin Tolisso, Arturo Vidal sowie Kingsley Coman starten.

Rot nach 13 Minuten – Rückstand nach 19 Minuten

Seinen Matchplan kann RBL bereits nach 13 Minuten verwerfen. Willi Orban muss nach einem Foul an Arjen Robben mit Rot vom Platz. Zunächst entscheidet Schiedsrichter Daniel Siebert nur auf Freistoß. Doch nach dem Blick auf den Monitor und dem Videobeweis ist klar: Es war eine Notbremse.

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Der Schock sitzt tief, der Rückstand folgt prompt. Robben legt in der Mitte auf James Rodriguez ab, der schießt per Direktabnahme flach ins rechte untere Eck, 1:0 für den Gastgeber. Weil Hasenhüttl ohne Orban ein Innenverteidiger fehlt, wechselt er nach 22 Minuten Ibrahima Konate ein, Stürmer Werner muss dafür runter.

Gulacsi verhindert nach einem Kopfball von Lewandwoski das frühe 0:2 (24.). In der 38. Minute kann der RB-Keeper nichts ausrichten, weil Upamecano zu spät und der polnische Nationalspieler frei vor ihm zum Abschluss kommt, flach ins rechte Eck verwandelt. Bereits vor der Pause wird der Torschütze angeschlagen ausgewechselt, für ihn kommt Arturo Vidal.

Die Bayern-Stars in Noten: Die Einzelkritik gegen RB Leipzig

Langeweile in Halbzeit zwei

Weil Marcel Sabitzer unzählige Partien über 90 Minuten in den Knochen hat und am Mittwoch bereits das wichtige Spiel in der Königsklasse beim FC Porto ansteht, wird der Österreicher im zweiten Durchgang von Bruma ersetzt. Der Portugiese kreiert gleich die erste Chance, doch Ulreich hält ohne Probleme.

Auch für Forsberg ist der Abend früh beendet, ab der 62. Minute darf Konrad Laimer für ihn ran. Das Spiel plätschert dahin. Bayern mit 70 Prozent Ballbesitz will nicht mehr, RB Leipzig mit einem Mann weniger kann nicht mehr. Die Gäste müssen das Spiel sogar zu Neunt beenden, weil Keita in der 86. Minute verletzt das Feld verlässt.

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Die Statistik zum Spiel:

RBL: Gulacsi - Klostermann, Upamecano, Orban (13. Rot), Halstenberg – Sabitzer (46. Bruma), Keita, Demme, Forsberg (62. Laimer) - Poulsen, Werner (22. Konate)

FCB: Ulreich – Kimmich (84. Rafinha), Boateng, Hummels, Alaba - Rudy, Martinez – Robben (86. Tolisso), Thiago, James – Lewandowski (45. Vidal)

Tore: 1:0 Rodriguez (19.), 2:0 Lewandowski (38.)

Zuschauer: 75.000

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