31. August 2018 / 08:28 Uhr

Wiegert nimmt Favoritenrolle für Ostderby zwischen Magdeburg und Leipzig an

Wiegert nimmt Favoritenrolle für Ostderby zwischen Magdeburg und Leipzig an

Redaktion Sportbuzzer
Coach Bennet Wiegert geht mit dem SC Magdeburg natürlich als Favorit ins Spiel gegen den SC DHfK.
Coach Bennet Wiegert geht mit dem SC Magdeburg natürlich als Favorit ins Spiel gegen den SC DHfK. © imago
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Die Bördestädter müssen zwar auf Michael Damgaard, Christian O'Sullivan und Dario Quenstedt verzichten, sind aber immer noch top besetzt.

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Leipzig. Ein Problem weniger gibt es zumindest schon für den SC DHfK vor dem Ostduell beim SC Magdeburg: Michael Damgaard dürfte für das Spiel am Sonntag (15 Uhr) nicht rechtzeitig fit werden. Der dänische Rückraumspieler war einer der Leistungsträger der Magdeburger in der Vorsaison, beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Arena Leipzig im Februar warf er den entscheidenden Treffer zum 23:22 für den SCM in buchstäblich letzter Sekunde.

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Nun laboriert der 28-Jährige seit Wochen am Knie, hat deswegen die komplette Vorbereitung verpasst und befindet sich gerade wieder im Aufbautraining. „Das Spiel gegen Leipzig kommt wohl noch zu früh für Michael“, sagt sein Trainer Bennet Wiegert, „ich möchte ihn nicht verheizen.“ So ähnlich ist es nämlich mit Christian O’Sullivan passiert, der angeschlagen ins Match der Magdeburger gegen die MT Melsungen am Donnerstag ging und fällt nun ebenfalls verletzt ausfällt.

Das Dumme nur für den SC DHfK: Die Sachsen-Anhalter sind auch ohne Damgaard, O’Sullivan und Tormann Dario Quenstedt, der seinen Hexenschuss noch nicht auskuriert hat, top besetzt. Das haben sie gegen Melsungen gezeigt, als sie die ambitionierten Hessen mit 28:23 aus der eigenen Halle warfen. Der Lohn ist Platz zwei in der zugegebenermaßen noch wenig aussagekräftigen Bundesliga-Tabelle nach Spieltag eins sowie ein weiter gewachsenes Selbstbewusstsein vor dem ersten Heimspiel der Saison. „Ich will nicht verhehlen, dass wir gegen den SC DHfK die Favoritenrolle innehaben“, sagt Wiegert, „das haben wir uns aber auch hart erarbeitet.“

Ein Grund für die klare Konstellation für das Traditionsduell ist aber auch die aktuell schlechte Form bei den Leipzigern. Es wurde ja nicht nur das erste Saisonspiel gegen den TVB Stuttgart (26:27) in den Sand gesetzt, schon davor kamen die Grün-Weißen mit Ach und Krach im DHB-Pokal gegen den Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV mit 26:25 weiter.

„Das wird eine ganze schwierige Aufgabe für Leipzig“, meint denn auch Uwe Jungandreas. Der aktuelle Coach des DRHV und frühere Übungsleiter bei SCM und SC DHfK hatte die Schwächen des Favoriten im Pokalspiel genau erkannt und fast ausnutzen können. Dazu gehört natürlich vor allem die lange Verletztenliste, die unter der Woche nicht kürzer geworden ist. Immer noch fallen mit Max Janke, Aivis Jurdzs, Gregor Remke, Lucas Krzikalla und Andreas Rojewski sowie Nachwuchsmann Akos Szeles sechs Feldspieler aus. Dazu kommt Torhüter Jens Vortmann, der wegen seines Kreuzbandrisses sogar erst wieder zur nächsten Saison fit wird. Bisher schaffte es Milos Putera, die Last des Toreverhinderns allein auf seinen Schultern zu tragen. Aber was passiert, wenn der Slowake sich auch mal verletzen sollte? Beim SC DHfK steht daher immer noch die Verpflichtung eines weiteren Keepers im Raum …

Rainer Kelch

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