09. Oktober 2018 / 12:02 Uhr

Wildeshausen, Stenum, Baris und Hude belegen Platz zwei bis fünf - mehr als eine Momentaufnahme

Wildeshausen, Stenum, Baris und Hude belegen Platz zwei bis fünf - mehr als eine Momentaufnahme

Nico Nadig
Der VfL Stenum hat in dieser Saison ordentlich Grund zum Feiern. Der Bezirksligist steht auf Platz drei.
Der VfL Stenum hat in dieser Saison ordentlich Grund zum Feiern. Der Bezirksligist steht auf Platz drei. © INGO MOELLERS
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Kommentar: Die aktuellen Platzierungen sind Ausdruck eines klaren Konzeptes

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Wer hätte denn damit gerechnet? Fast ein Drittel der Saison in der Bezirksliga Weser-Ems 2 ist absolviert und der VfL Wildeshausen, VfL Stenum, SV Baris Delmenhorst und FC Hude belegen die Plätze zwei bis fünf – einzig Tur Abdin tanzt als Neunter aus der Reihe, gehört von der fußballerischen Qualität aber auf jeden Fall auch ins obere Tabellendrittel. Dass sich die Mannschaften bislang so außerordentlich gut präsentieren, war vor Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Der SV Baris hatte beispielsweise eine durchwachsene Vorbereitung, genauso wie Tur Abdin.

Die aktuelle Positionierung der Teams aus dem Kreis Oldenburg Land/Delmenhorst ist dabei allerdings mehr als eine schöne Momentaufnahme. Vermutlich wird sich zwar nur der VfL Wildeshausen bis zum Saisonende unter den ersten Drei halten können, die anderen Mannschaften sollten in der Tabelle jedoch keineswegs weit abrutschen – der Abstieg sollte jedenfalls für kein Team ein Thema werden. Warum? Nun, alle Vereine haben ein Konzept. Der eine mag es vielleicht klarer definiert haben und auch strenger verfolgen als der andere. Aber das Entscheidende ist, dass die Klubs überhaupt eines haben und sich auch von Rückschlägen nicht beirren lassen.

Ein Beispiel: Der SV Baris hat am Wochenende 3:7 gegen den GVO Oldenburg verloren. Mal wieder offenbarte er im Abwehrverhalten Schwächen. Wird Trainer Önder Caki beim nächsten Spiel aber nun das komplette Spiel defensiver ausrichten? Vermutlich eher nicht. Denn damit würde sich der SV Baris eben seiner größten Stärke, der Offensive, selbst berauben.

Die Verantwortlichen der Vereine machen bislang einfach einen guten Job. Sie versuchen, die Stärken ihrer Spieler noch mehr hervorzuheben und nicht, die Schwächen um jeden Preis zu kaschieren. Mal mag das schief gehen, doch oft wird das eben auch belohnt.

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