28. August 2018 / 21:35 Uhr

Willkommen beim Fußball

Willkommen beim Fußball

Udo Zagrodnik
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Der Fußball ist rund wie die Welt... © Udo Zagrodnik
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Der Fußball spricht viele Sprachen.

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Leipzig. Frankfurt am Main: Der Fußball ist rund wie die Welt und sollte ein Atü haben, so dass er auf dem Rasen optimal rollt. Doch er läuft nicht immer rund. In der Bundesliga streitet man wieder mal über den Videobeweis, der eigentlich seine Richtigkeit hat. Vielleicht sollten die deutschen Macher mal zur jüngsten Weltmeisterschaft 2018 in Rußland zurückschauen. Dort funktionierte der Videobeweis, so wie auch die gesamte WM, die einen friedlichen Verlauf hatte, sehr zum Ärger einiger Kritiker im Vorfeld des Weltereignisses. Einst hieß es mal „vom großen Bruder lernen“, doch große Teile der Bundespolitik haben eine andere Theorie und Praxis. Was wirklich gespielt wird, das wissen nur Insider.

DURCHKLICKEN: Die Fotogalerie von Udo Zagrodnik mit ältere und jüngere Archivfotos zu seinem Thema.

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Auch in den Amateurligen ist die Saison 2018/2019 angelaufen: Ostthüringen und die KOL: FSV Gößnitz mit Traumstart gegen den SV Münchenbernsdorf ... schrieb der Autor Anfang August. Doch einen Woche später sah es für den Vorjahresdritten anderes aus. Niederpöllnitz schaffte im Heimspiel ein 3:3-Unentschieden gegen Gößnitz. Am kommenden Samstag spielen die Gößnitzer zweimal.

Samstag, 1. September 2018, 12.30 Uhr​​​
1. Kreisklasse
FSV Gößnitz II gegen SV Zehma
(Nachbarschaftsderby)

Samstag, 1. September 2018, 15 Uhr​​
Kreisoberliga
FSV Gößnitz gegen Kraftsdorfer SV

Bitte auch deren Homepage beachten: https://www.fsvgoessnitz.de/

In der Kreisoberliga Muldenthal/Leipziger Land starteten die Pleißestädter vom SV Regis-Breitingen (Fünfter im Vorjahr) mit einem Sieg und einer Niederlage. Sie sind die Heimat des Autors dieser Zeilen.

Regis-Breitingen schlägt sich zum Saisonauftakt selbst
Torreich und spannend: Regis-Breitingen gewinnt gegen Großsteinberg

Vorschau

Sonntag, 2. September 2018, 15 Uhr
Kreisoberliga Multental/Leipziger Land
Henning-Frenzel-Stadion
FSV Alemania Geithain gegen SV Regis-Breitingen

Sonntag, 9. September 2018, 15 Uhr
Kreispokal
Hohnstädter SV gegen SV Regis-Breitingen

Beim SV Regis-Breitingen ist nach dem jüngsten Heimspiel einer der beiden Trainer, Daniel Salomon, zurückgetreten. Da der Autor nicht bei Facebook ist, konnte er den erhaltenen Link nicht öffnen (oder machte etwas falsch). Zum Training in der SVR-Kabine sagte man allgemein: Aus beruflichen Gründen.

Den DFB-Pokal eingefügt: Sachsenligist und Landespokalsieger BSG Chemie Leipzig (gegen SC Paderborn) steht in der zweiten Runde. Es wurde ein machbarer, besiegbarer Gegner zugelost. Somit könnte eine weitere grün-weiße Überraschung folgen. Sollten nun Teile der Fanszenen Zweifel haben, dann müssen sie an etwas erinnert werden: Nach der DDR mit Förderstufen haben sich im Bundesdeutschen die (Leipziger) Zeiten geändert. Es wurde ein millionenschwerer Verein neu gegründet und uns (Chemie, Lok) vorgesetzt. In einem der von mir genannten Bücher zu deutschen Stadien schreibt man zum heutigen Zentralstadion: „...an einen österreichischen Getränkehersteller verkauft. Das Fußballteam des Konzerns, das als RB Leipzig firmiert, spielt zur Miete im Stadion.“ Das sieht der Autor dieser Zeilen ähnlich.

In der Regionalliga Nordost sahen wir bisher fünf Spieltage. Der 1. FC Lok Leipzig hat zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche stehen. Somit stehen die Blau-Gelben unter den Erwartungen nur auf einem Mittelfeldplatz. Doch die Lokomotive kommt noch in Fahrt und dampft nach oben.

Vorausgeschaut

Samstag, 1. September 2018, 14.05 Uhr
Friedlich-Ludwig-Jahn-Sportpark
BFC Dynamo gegen 1. FC Lok Leipzig

Fußball mit und ohne Film bei Lok Leipzig gegen Babelsberg, so schrieb der Autor aus Regis-Breitingen zum jüngsten Spiel. Hierzu müssen noch Anfügungen gemacht werden. Die Fanszene in der 1966er Kurve zeigte kurzzeitig ein Transparent, das der Autor in seinem Bericht versehentlich vergaß: „Keine Denkmäler für Investhuren.“

Unsereins würde das so deuten: Sponsoren, die Vereine besitzen und vereinnahmen wollen, sollen fernbleiben. Doch andererseits muss man feststellen, das Sponsoren für jeden Verein lebensnotwendig sind. Ich meine auch, dass bei allem Hin und Her die Tradition erhalten bleiben muss. Dazu zählt beim Bruno auch die historische Holztribüne (1922 geweiht). Sie ist die größte erhaltene Holztribüne Deutschlands.

Es war einmal ein Stadion; Verschwundene Kultstätten des Fußballs; Werner Skrentny; Verlag die Werkstatt: In diesem Buch kann man das Bruno-Genannte und mehr zu Sportstätten Deutschlands mit viel Historischem nachlesen. Da sind mehrere Vereinsbücher wie „Schlachten, Tore, Emotionen – Das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida; Christian Wolter; OM-Verlag.“

Positiv ist, dass im Bruno zurzeit ein Kunstrasen entsteht, deren Finanzierung sich aus Fördermitteln und Eigenmitteln (auch Spenden) zusammensetzt.

Das Kameraverbot beim Babelsberger Spiel und der Tag danach: Ich bin verärgert, der Schmerz sitzt tief. Besonders schmerzt, dass mir trotz gültiger Vorverkauf-Eintrittskarte (Fanstatus) meine Medienkarte der Vorsaison von einem Securite weggenommen (eingezogen) wurde. Siehe Spielbericht. Meine Lok-Anfänge sind im hohen Schulalter, Anfang/Mitte der siebziger Jahre. Wie krass sich der heutige Fußball in einigen Ligen verändert hat, das ist kein Vergleich zu meinen erwähnten Anfängen. Muss ich jetzt in meiner Wohnung meine Hißfahne einrollen und weitere Fanartikel still in Kisten verpacken? Das geht doch nicht. Das Ganze sagt auch aus, dass sich in Abständen die Spielregeln ändern.

Hierzu „96 Jahre Bruno-Plache-Stadion“ von mir Ende Juli im Sportbuzzer geschrieben.

Zurück zum eigentlichen Fußball auf dem Rasen: Am Dienstagabend (als ich diese Zeilen schrieb) war in der versicherten Arena zu Bayern München das emotionale Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger. Dazu passen Medienberichte, dass Vereinschef Uli Hoeneß nun seine eigenen Bratwürste in der Arena essen kann. Die vor Jahrzehnten von ihm gegründete Wurstfabrik (siehe deren Homepage) gehört inzwischen seinen Kindern, die erhielten nun den Wurstzuschlag. Hier muss man auch das Wort „Befangenheit“ in den Raum stellen, was ich unter anderem aus Stadtratssitzungen meiner Heimatstadt kenne.

Ein weiteres Beispiel (mit anderem Ausgang) genannt: In unserer Messestadt Leipzig gibt es den Förderverein Völkerschlachtdenkmal. Der Vorsitzende kann sich (mit seiner Firma) nicht an den Ausschreibungen zu Denkmalsaufträgen beteiligen wegen Befangenheit. Darf man abschließend fragen, was da im bayrischen München anders gelaufen ist?

Meine Bildergalerie noch erwähnt: Sie beinhaltet ältere und jüngere Archivfotos.

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