14. Juni 2018 / 19:22 Uhr

Wirbel bei Landesfußballern: Bölkower SV wird kein Landesliga-Team stellen

Wirbel bei Landesfußballern: Bölkower SV wird kein Landesliga-Team stellen

Johannes Weber
Symbolbild
Nachdem Verbandsliga-Rückzug des Gnoiener SV wird der Bölkower SV keine Landesliga-Mannschaft zur neuen Saison stellen. © Archiv
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Die Rückzüge vom Gnoiener SV und Bölkower SV sorgen für neue Spannung im Abstiegskampf. Trainer Scherz übernimmt den Güstrower SC.

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Rostock. Nachdem der sportlich gerettete Gnoiener SV angekündigt hat, in der kommenden Saison kein Team mehr in der Fußball-Verbandsliga stellen (SPORTBUZZER berichtete), ist der nächste Rückzug auf Landesebene bekannt. Am Donnerstag meldete sich der Landesfußballverband (LFV) mit einer Stellungnahme zum Thema, in der zudem bekannt wurde, dass sich der Bölkower SV aus der Landesliga West zurückzieht. Der BSV soll zur neuen Spielzeit in der Landesklasse starten, wo aktuell noch die zweite Mannschaft spielt. Die erste Mannschaft, des Klubs, der seine Heimspiele in Mühl Rosin bei Güstrow austrägt, werden zahlreiche Leistungsträger verlassen.

„Wir bekommen für die Saison 2018/19 keine verbandsligataugliche Mannschaft zusammen“, sagte Ottmar Schug vom Gnoiener SV am Dienstag. Trotz zahlreicher Abgänge streben die Warbelstädter an, weiter zwei Herren-Teams zu stellen. Die bisherige zweite Mannschaft ist gerade von der 1. Kreisklasse in die Kreisliga aufgestiegen, das ist die
zweithöchste Spielklasse im Kreisfußballverband Warnow. Die neue Reserve soll ganz unten in der 2. Kreisklasse spielen. Das erste Team soll in der Kreisliga starten.

Auswirkungen auf Abstiegsregelung anderer Spielklassen​

Durch den Rückzug des Gnoiener SV könnten der TSV Friedland (15 Punkte), der vor dem letzten Spieltag an diesem Wochenende auf dem ersten Abstiegsrang steht, oder Schlusslicht SV Görmin (14) doch noch in der Verbandsliga verbleiben. Beide Teams kämpfen um den freigewordenen Startplatz in der höchsten MV-Spielklasse.

Trotz zahlreicher Abgänge streben die Gnoiener an, weiter zwei Herren-Teams zu stellen. Die bisherige zweite Mannschaft ist gerade von der 1.Kreisklasse in die Kreisliga aufgestiegen, das ist die zweithöchste Spielklasse im Kreisfußballverband Warnow. Die neue Reserve soll ganz unten in der 2.Kreisklasse spielen.

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Die Abmeldungen von Gnoien und Bölkow haben auch Auswirkungen auf die Abstiegsregelungen der beiden unteren Landesspielklassen. In den beiden Landesligen wird es statt vier nur noch zwei Absteiger geben, die beiden Tabellenletzten. Aus den vier Landesklasse-Staffeln werden statt zwölf nur noch zehn Mannschaften den Gang in die Kreisoberliga antreten müssen. Die beiden besten Tabellen-14. bleiben drin.

PSV Rostock kann hoffen

Der PSV Rostock, als 16. mit 18 Punkten das Tabellenschlusslicht der Landesliga Ost, könnte von den Entwicklungen profitieren. Vor dem letzten Saisonspiel hat die PSV-Elf drei Zähler Rückstand auf den Vorletzten SV Nordbräu Neubrandenburg, der jetzt auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht. Neben einer Niederlage der Vier-Tore-Städter benötigt der PSV zur gleichen Zeit am Sonnabend (15 Uhr, Damerower Weg) einen Sieg gegen den FSV Mirow/Rechlin, um den Klassenverbleib doch noch zu schaffen.

„Es ist cool, dass wir im letzten Spiel noch die theoretische Chance haben, in der Liga zu bleiben. Wir werden alles reinschmeißen, um unsere Partie zu gewinnen“, kündigt PSV-Coach Jan Krüger an.

Neben Nordbräu Neubrandenburg (Ost-Staffel) belegt der SC Parchim in der West-Staffel den 15. Rang und würde nach aktuellem Stand in der Liga bleiben. In den vier Landesklasse-Staffel haben vor dem letzten Spieltag der Neumühler SV (25 Punkte) und der SV Prohner Wiek die besten Karten, den Klassenverbleib zu schaffen.

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