Die Sensation ist perfekt: Die Türkei muss die WM 2018 in Russland vor dem Fernseher verfolgen. Island hat dagegen beste Chancen auf die erste WM-Teilnahme. Die Sensation ist perfekt: Die Türkei muss die WM 2018 in Russland vor dem Fernseher verfolgen. Island hat dagegen beste Chancen auf die erste WM-Teilnahme. © imago
Die Sensation ist perfekt: Die Türkei muss die WM 2018 in Russland vor dem Fernseher verfolgen. Island hat dagegen beste Chancen auf die erste WM-Teilnahme.

WM-Quali kompakt: Türkei und Österreich raus - Spanien direkt qualifiziert

Ist das bitter für die Türkei: Nach 2010 verpassen die Südländer erneut die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Die WM 2018 in Russland findet auch ohne Österreich statt. Trotz eines 3:2-Erfolgs über Serbien hat die ÖFB-Elf keine Chance mehr auf ein EM-Ticket. Island träumt dagegen von der Sensation.

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Die Türkei nimmt definitiv nicht an der Weltmeisterschaft 2018 in Russland teil!

Die Türken haben durch die 0:3-Niederlage gegen Island am Freitagabend ihr WM-Ticket verpasst. Island steht derweil vor seiner ersten WM-Teilnahme, nachdem die Nordeuropäer in Eskisehir die Führung in der Gruppe I übernahmen. Vor dem Quali-Finale am Montag gegen den Tabellenletzten Kosovo in Reykjavik haben die Isländer dank der Tore von Johann Gudmundsson (32.), Birkir Bjarnason (39.) und Kari Arnason (49.) zwei Punkte Vorsprung auf Kroatien.

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Die Kroaten kamen in Rijeka gegen Finnland nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und müssen am Montag zu den punktgleichen Ukrainern nach Kiew. Die Ukraine wahrte ihre Chance durch ein 2:0 (0:0) gegen den Kosovo. Die Türken haben durch die Niederlage gegen Island ihr WM-Ticket verpasst.

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Spanien direkt qualifiziert - Italien nur in Relegation

Spanien hat sich zum elften Mal in Serie das Ticket für die Fußball-WM gesichert. Der Weltmeister von 2010 kann nach einem lockeren 3:0 (3:0) gegen Albanien für die Endrunde planen. Die Iberer hatten gegen den Außenseiter in Alicante wenig Mühe und führen die Gruppe G mit 25 Punkten an. Italien musste sich in Turin mit einem 1:1 (1:0) gegen Mazedonien zufriedengeben und hat vor dem Quali-Abschluss einen Rückstand von fünf Zählern. Die Azzurri haben immerhin als Tabellenzweiter bereits die Playoffs erreicht. Italien muss am Montag in Albanien antreten, Spanien ist in Israel zu Gast.

Die Partie in Alicante stand diesmal vor allem unter politischen Vorzeichen. Verteidiger Gerard Piqué vom FC Barcelona hatte sich solidarisch mit den katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen gezeigt und war bereits im Training von einigen spanischen Zuschauern angefeindet worden. Während des Spiels gegen Albanien gab es aber nur vereinzelt Pfiffe gegen ihn. Bei seiner Auswechselung wurde er sogar beklatscht. Spaniens Treffer erzielten Rodrigo (16.), Isco (24.) und Thiago (26.) von Bayern München.

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Österreich trotz Sieg raus

Serbien unterlag Österreich nach einer 1:0-Führung. Zwar bleiben sie in der Gruppe D mit 18 Punkten weiterhin Spitzenreiter, allerdings liegt Wales auf Rang zwei nur noch einen Zähler dahinter. Die Waliser hatten am Freitag 1:0 (0:0) in Georgien gewonnen. Auch Irland (16) hat als Dritter noch die Chance auf den Gruppensieg. Serbien spielt am Montag in Belgrad gegen Georgien, außerdem muss Wales gegen Irland antreten.

Für Österreich stand schon vor dem Anpfiff im Wiener Ernst-Happel-Stadion fest, dass es nicht für die WM reicht. Durch den Sieg der Waliser hatte die Mannschaft von Trainer Marcel Koller keine Chance mehr. Österreich nahm 1998 in Frankreich letztmals an einer Weltmeisterschaft teil.

Neben Gastgeber Russland hatten sich vor den Spaniern bereits Titelverteidiger Deutschland, Brasilien, Belgien, Mexiko, Iran, Japan, Südkorea, Saudi-Arabien und England neun der 31 weiteren WM-Plätze gesichert.

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