12. Oktober 2018 / 11:16 Uhr

Woche der Wahrheit: 1. FC Germania Egestorf/Langreder (15.) trifft auf 17. und 16.

Woche der Wahrheit: 1. FC Germania Egestorf/Langreder (15.) trifft auf 17. und 16.

Robby Echelmeyer
Joshua Siegert (rechts) nimmt mit dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder sechs Punkte ins Visier.
Joshua Siegert (rechts) nimmt mit dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder sechs Punkte ins Visier. © Debbie Jayne Kinsey
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"Wir müssen die Ruhe bewahren", sagt Joshua Siegert vor den beiden wichtigen Spielen seines 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga. Es seien endlich wieder fast alle Mann an Bord, was auch Trainer Jan Zimmermann "total zuversichtlich" stimmt.

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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder steht in der Regionalliga Nord vor einer Woche der Wahrheit: Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die Calenberger den VfL Oldenburg, drei Tage später gastiert dann um 19 Uhr in einem Nachholspiel der BSV Rehden an der Ammerke. Beide Gegner sind direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

15. gegen 17. und 16.

Ein Blick auf die Tabelle macht deutlich, wie wichtig die zwei Begegnungen sind: Die Egestorfer, Rehdener und Oldenburger belegen aktuell in genau dieser Reihenfolge die Plätze 15 bis 17.

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Germanen-Coach Jan Zimmermann weiß um die besondere Konstellation, konzentriert sich jedoch wie gewohnt erst einmal nur auf die nächste Aufgabe. Das Duell gegen den VfL bezeichnet er als Schlüsselspiel. Seine Zielsetzung ist klar: „Wir wollen uns mit einem Sieg absetzen.“ Im Vergleich mit dem Aufsteiger müsse deutlich werden, „dass wir bereits unsere dritte Saison auf diesem Niveau spielen.“

Druck vor Heimauftritten steigt

Für Zuversicht sorgt auch die Heimbilanz. Nach fünf Partien auf eigenem Platz kann der 1. FC vier Siege und ein Remis vorweisen. Nun gilt es zu verhindern, dass diese Serie ausgerechnet gegen die auswärts bislang punktlosen Oldenburger reißt. Da die Egestorfer aber ihrerseits in der Fremde bei sechs Anläufen noch keinen Zähler verbucht haben, steigt bei ihren Auftritten zu Hause der Druck.

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„Wir müssen die Ruhe bewahren“, fordert Joshua Siegert, der sich und sein Team auf einem guten Weg sieht. „In den vergangenen Monaten fehlten immer mehrere Leistungsträger gleichzeitig aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen. Unter der Woche waren jetzt fast alle wieder an Bord, was die Qualität im Training erheblich steigert“, erklärt der 24-jährige Mittelfeldakteur.

"Mit dem Trainingsrhythmus wird alles besser."

Er selbst hat noch kein Saisonspiel verpasst, musste jedoch wegen studentischer Verpflichtungen ebenfalls hin und wieder eine Übungseinheit auslassen. Das komme jetzt aber erst einmal nicht mehr vor, „und mit dem Trainingsrhythmus wird dann alles besser.“

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Garbsens Yasin Güzelcümbüs überwindet den eingewechselten Letteraner Torhüter Patrick Wegner, trifft aber nur die Latte. Zur Galerie
Garbsens Yasin Güzelcümbüs überwindet den eingewechselten Letteraner Torhüter Patrick Wegner, trifft aber nur die Latte. ©

Personell kann Zimmermann gegen den VfL Oldenburg tatsächlich fast aus dem Vollen schöpfen. Nicht zur Verfügung stehen nach wie vor die Langzeitverletzten Jannik Oltrogge und Sebastian Baar. Unklar ist noch, ob der an den Folgen einer Leistenzerrung laborierende Zeki Dösemeci auflaufen kann.

Die Stammkräfte Robin Gaida, Marek Waldschmidt und Torben Engelking, die sich seit Saisonbeginn mit verschiedenen Blessuren herumgeplagt haben, stehen dagegen nach einer guten und komplett absolvierten Trainingswoche bereit. Das gilt auch für den zuletzt häufiger privat verhinderten Angreifer Christoph Beismann.

"Ich bin total zuversichtlich, dass wir gewinnen."

Angesichts all dieser positiven Entwicklungen zeigen sich die Macher an der Ammerke pünktlich zum Beginn der englischen Woche der Wahrheit voller Optimismus. „Wir gehen mit ganz viel Selbstvertrauen ins Spiel“, betont Zimmermann und ergänzt: „Ich bin total zuversichtlich, dass wir gewinnen.“

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