Enges Duell: Im Hinspiel mussten sich Alexandra Popp (l.) und der VfL beim SC Sand (r. Anne van Bonn) mit einem 0:0 begnügen. Enges Duell: Im Hinspiel mussten sich Alexandra Popp (l.) und der VfL beim SC Sand (r. Anne van Bonn) mit einem 0:0 begnügen. © Imago
Enges Duell: Im Hinspiel mussten sich Alexandra Popp (l.) und der VfL beim SC Sand (r. Anne van Bonn) mit einem 0:0 begnügen.

„Wollen Druck machen und Platz zwei festigen!“

Erstes Bundesliga-Heimspiel im Jahr 2017 für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg: Am Sonntag (14 Uhr) erwartet das Team von Trainer Ralf Kellermann den SC Sand im AOK-Stadion. Im Hinspiel reichte es für die Wolfsburgerinnen bei dem Klub aus Baden-Württemberg nur zu einem 0:0.

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„Wir wollen den Schwung aus dem 2:1-Sieg in Jena mitnehmen“, gibt der VfL-Coach als Ziel vor. Wohlwissend, dass das gegen Sand kein Selbstläufer werden wird. Kellermann geht davon aus, „dass der SC sehr defensiv stehen wird, wie er das im Pokalfinale gezeigt hat“. Im vergangenen Mai gewann der VfL in Köln durch einen Doppelpack von Zsanett Jakabfi, der Siegtreffer fiel erst zehn Minuten vor dem Abpfiff. Schon damals war es ein Geduldsspiel, „aber wir wollen Druck machen, wieder unser Spiel durchsetzen und mit den drei Punkten unseren zweiten Tabellenplatz festigen“, so der Coach kämpferisch.

Verzichten müssen die Wolfsburgerinnen bei diesem Vorhaben auf Nationalspielerin Lena Goeßling (wurde am Dienstag am Fußgelenk operiert) und auf die Ungarin Jakabfi, die mit einer Knieverletzung länger ausfallen wird. Sie war als nominelle Spitze gesetzt, hat die letzten Spiele laut Kellermann „alle sehr gut gemacht. Dieser Ausfall tut weh!“

Neben Jakabfi und Goeßling fehlen auch noch die angeschlagenen Joelle Wedemeyer (Adduktoren) und Julia Simic (Wadenprobleme). Ein Fragezeichen steht auch noch hinter Caroline Hansen, die nach ihrer Fußverletzung zwar wieder ins Training eingestiegen ist, „doch ob es für den Kader am Sonntag reicht, werden wir kurzfristig entscheiden“, so Kellermann.

Bei den Gästen ist die Ex-VfLerin Jovana Damnjanovic, die im Pokalfinale den SC-Treffer erzielte, nach längerer Verletzung wieder fit, dagegen wird mit Laura Vetterlein (Muskelbündelriss) die zweite frühere Wolfsburgerin fehlen.

dik

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