Köln-Sportdirektor Jörg Schmadtke ist nicht glücklich darüber, dass Anthony Modeste an die Öffentlichkeit gegangen ist. Köln-Sportdirektor Jörg Schmadtke ist nicht glücklich darüber, dass Anthony Modeste an die Öffentlichkeit gegangen ist. © imago/Montage
Köln-Sportdirektor Jörg Schmadtke ist nicht glücklich darüber, dass Anthony Modeste an die Öffentlichkeit gegangen ist.

Wollte Köln seinen Star verkaufen? Schmadtke kontert Modeste-Vorwürfe

Es waren harte Vorwürfe von Anthony Modeste: Nicht er wollte den 1. FC Köln verlassen, der Verein wollte ihn verkaufen. Jetzt äußert sich Köln-Sportdirektor Jörg Schmadtke.

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Dieser Konter sitzt!

Anthony Modeste sorgte mit einem Interview in der Bild am Sonntag nach seinem gescheiterten China-Wechsel für Wirbel. Der schwere Vorwurf an den 1. FC Köln: Er spürte, dass die Geißböcke ihn loswerden wollten: Man habe ihn vor Saisonende nicht zu den offiziellen Fotoaufnahmen zu Beginn der neuen Saison eingeplant. „Meine Erfahrung im Fußball hat mir da gesagt, dass man mich verkaufen will."

Auch ein Angebot von Modeste, seinen Vertrag zu verlängern, soll bei den Kölnern keinen Anklang gefunden haben. Über die ersten Verhandlungen mit Tianjin Quanjian sei er ebenfalls nicht informiert worden: "Wäre es eine Frage des Geldes, hätte ich im Februar alles unternommen, um zu gehen, da man mir damals noch mehr geboten hatte. Aber ich wollte nie weg", sagte Modeste und setzte damit Sportdirektor Jörg Schmadtke unter Druck.

Die besten Strophen des Modeste-Songs

So kontert Schmadtke!

Der FC-Manager widerspricht Modeste im Gespräch mit Sport 1: "Die Aussagen haben mich ein Stück weit überrascht. Es wurden Dinge gesagt, die nicht so ganz passen", so Schmadtke. Der 53-Jährige wolle zum Trainingsauftakt am Montag mit seinem Schützling sprechen. "Wir werden uns zusammensetzen und müssen abwarten. Vielleicht gibt es dann auch eine neue Situation." Mit Modeste habe er seit über einer Woche nicht mehr gesprochen.

Vielleicht sei auch "nicht so viel kaputt" wie man denke: "Wir sind da relativ entspannt", sagte Schmadtke. Einverstanden mit dem öffentlichen Vorpreschen des 29 Jahre alten Torjägers sei er jedoch keinesfalls: "Solche Dinge sollte man hausintern klären, auch in diesem Falle." Klingt nach einer Standpauke am Montag.

Vergangene Woche war der Rekordtransfer von Modeste zum chinesischen Erstligisten Tianjin Quanjian geplatzt, weil sich die Verein nicht über die Zahlungsmodalitäten einigen konnten. Die Chinesen wollten Medienberichten zufolge 35 Millionen Euro für den Franzosen bezahlen, das wäre die mit Abstand höchste Summe gewesen, die der FC je für einen Spieler erhalten hätte. Auch ein 25-Millionen-Euro-Angebot von Premier-League-Klub West Ham United soll der Klub abgelehnt haben. In Köln hat Modeste noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Er hatte vergangene Bundesliga-Saison 25 Tore für den Verein geschossen.

1. FC Köln (Herren) Anthony Modeste (1.FC Köln) Fussball Bundesliga

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