03. April 2018 / 22:02 Uhr

WSV Tangstedt legt Protest gegen Güster-Spiel ein

WSV Tangstedt legt Protest gegen Güster-Spiel ein

Clemens Behr
Während der Begegnung zwischen dem SSV Güster und WSV Tangstedt konnte man Schneemänner auf dem Platz bauen.
Während der Begegnung zwischen dem SSV Güster und WSV Tangstedt konnte man Schneemänner auf dem Platz bauen.
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Liga-Manager Ralf Rath schimpft über das Verhalten des Schiedsrichters

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Die Umstände der 1:2-Niederlage am Samstag (31.03) beim SSV Güster stoßen den Verantwortlichen des WSV Tangstedt noch immer sauer auf. So sehr, dass die Wilstedter nun auch offiziell Protest beim Verband gegen die Wertung der Begegnung einlegten. Während der Partie setzten in Güster starke Schneefälle ein. "Es waren keine Markierungen und Linien mehr zu erkennen. Die Hütchen, die beide Mannschaften aufgestellt haben, waren nach wenigen Augenblicken zugeschneit. Der Ball rollte auf dem Boden überhaupt nicht mehr", beschrieb Liga-Manager Ralf Rath die aus Tangstedter Sicht widrigen Bedingungen.

Insbesondere über Schiedsrichter Florian Janzen äußerte Rath seinen Unmut: "Die Verletzungsgefahr war viel zu hoch. Da erwarte ich viel mehr Fingerspitzengefühl. In der Halbzeit hat keine Kommunikation zwischen dem Schiedsrichter und den Trainern stattgefunden. Man hätte gemeinsam entscheiden können, ob das Spiel fortgeführt werden sollte."

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Auch die beiden Gelb-Roten Karten für Jonas Seidel und Niel Lüthje (beide WSV Tangstedt) stellte Rath in Frage. "Niel Lüthje kann auf dem Boden überhaupt nicht mehr stoppen, und rauscht in den Torwart rein. Jonas Seidel sieht nach einem Foul Gelb und es gibt Elfmeter, doch es war überhaupt nicht zu sehen, ob das Foul tatsächlich im Strafraum war. Es hätte auch zwei Meter außerhalb gewesen sein können."

Güster-Coach Björn Blechenberg glaubt nicht an einen erfolgreichen Protest und wundert sich über das Verhalten der Tangstedter. "Es gibt glaube ich keine Grundlage dafür, dass Spiel nicht zu werten. Soweit ich weiß, ist der Schiedsrichter dafür verantwortlich zu entscheiden, ob das Spiel fortgesetzt werden kann und dieser Meinung war er. Der Co-Trainer von Tangstedt hat sogar noch mit uns die Hütchen aufgestellt und den Strafraum abgemessen. Bestimmt schwingt da jetzt auch etwas der Frust aus zwei sieglosen Partien mit, aber das hat meiner Meinung nach nichts mit Fair Play zu tun."

Das am selben Tag und in etwa 8 Kilometern Entfernung ausgetragene Spiel zwischen dem Breitenfelder SV und dem SSV Pölitz wurde nach einer Viertelstunde abgebrochen. Der Anpfiff erfolgte dort allerdings erst zwei Stunden später um 16.00 Uhr.

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