Gegen den TSV Nahe war Mladen Tunjic mal wieder der Matchwinner. Gegen den TSV Nahe war Mladen Tunjic mal wieder der Matchwinner. © Agentur 54°
Gegen den TSV Nahe war Mladen Tunjic mal wieder der Matchwinner.

WSV Tangstedt schießt TSV Nahe mit 10:1 ab

Durch den Sieg ist die Chance auf Platz Zwei wieder gestiegen.

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Zugegebenermaßen war es keine allzu große Überraschung, dass der WSV Tangstedt sein Auswärtsspiel am Donnerstagabend beim bereits als Absteiger feststehenden Schlusslicht TSV Nahe gewinnt. Doch dass es nach 90 Minuten dann gleich 10:1 hieß, hatten doch recht wenige gedacht. Die Wilstädter legten einen regelrechten Traumstart auf dem Rasen hin: keine drei Minuten waren gespielt, da traf Winterneuzugang André Kalbau und überwand Keeper Lennart Braasch, für den es noch ein ganz böser Abend werden sollte. Nach zehn Minuten erhöhte man auf 2:0. Knipser Mladen Tunjic traf mal wieder. Weiterhin war es ein Spiel auf ein Tor. Das nächste Tor gelang Jonas Seidel. Immerhin kam der TSV Nahe nach 29 Minuten in Person von Nick Schüler zum 1:3-Anschluss. Doch es sollte nur ein kurzer Erfolgsmoment sein, denn wieder war Mladen Tunjic zur Stelle. Mit dem 4:1 ging es dann in die Katakomben.

Tangstedter Torfabrik Tunjic

Der exakt gleiche Spielverlauf zeichnete sich auch in den zweiten 45 Minuten ab. Es sollte sogar noch bitterer für die bemitleidenswerten Naher kommen. 58 Minuten waren um und Mladen Tunjic durfte sich erneut feiern lassen. Hannes Niemeyer schraubte zehn Minuten später auf 6:1. Es folgten drei unfassbare Minuten, denn dem WSV Tangstedt sollte es gelingen, in diesen 180 Sekunden gleich drei Tore zu erzielen. Erneut Mladen Tunjic traf, Florian Petzold durfte ebenso jubeln wie Hannes Niemeyer über seinen zweiten Treffer des Tages. Den Schlusspunkt stellte Cristopher Rieder mit seinem Tor zum 10:1 in der Nachspielzeit her.

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Hoffnung auf einen Ausrutscher des BSSV

Stadionsprecher Jens Jordan sagte gegenüber dem LN Sportbuzzer nach dem Spiel: "Heute haben die Jungs von der ersten Minuten an richtig Vollgas gegeben. Das ist uns richtig gut gelungen. Nach der ersten Halbzeit hätten wir schon viel höher als 4:1 führen können. Insgesamt sind wir mit diesem 10:1 natürlich aber mehr als zufrieden, wobei das eine Gegentor nicht unbedingt Not tat, aber das passiert. Nahe hat zwar gut gekontert, aber in der Abwehr waren sie doch immer wieder extrem anfällig. Wir haben jetzt genug Tore vorgelegt, um am Sonntag zu unserem Endspieltag dem Büchen-Siebeneichener SV Paroli bieten zu können." Der WSV steht mit 59 Zählern drei Punkte vor dem BSSV, hat seit heute aber ein Spiel mehr ausgetragen als die Mannschaft von Gerd Dreller. In Tangstedt hofft man, dass Büchen am Samstag gegen den SC Rapid Lübeck patzt und sich auch am letzten Spieltag gegen den SSV Güster einen Ausrutscher leistet. Tangstedt hat nur noch ein Spiel zu bestreiten: am nächsten Sonntag, 27. Mai, geht es zuhause gegen das abgeschlagene Kellerkind RW Moisling, wo Jordan auf viele Tore hofft. "Das wird am Ende wohl eine ganz enge Kiste", meint er.

Der Lübecker SC steigt nach dem 4:2-Sieg gegen den TSV Schlutup in die Landesliga auf

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