08. Juli 2018 / 18:49 Uhr

Württemberg-Cup in Ristedt: Stelldichein der Top-Teams

Württemberg-Cup in Ristedt: Stelldichein der Top-Teams

Thorin Mentrup
Im Vorjahresfinale musste sich der SV Heiligenfelde mit Lars Diedrichs (l.) dem Bremer SV mit Alexander Arnold deutlich mit 0:5 geschlagen geben. Beide Teams spielen auch bei der 19. Auflage des Turniers um den Titel.
Im Vorjahresfinale musste sich der SV Heiligenfelde mit Lars Diedrichs (l.) dem Bremer SV mit Alexander Arnold deutlich mit 0:5 geschlagen geben. Beide Teams spielen auch bei der 19. Auflage des Turniers um den Titel. © Udo Meissner
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Das Vorbereitungsturnier startet mit vielen namhaften Klubs und spannenden Vorrundenduellen

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Dieses Turnier hat nicht nur eine lange Tradition – es weckt zugleich auch die Vorfreude auf die neue Fußballsaison. Zum 19. Mal findet ab diesem Montag ab 18.45 Uhr der Württemberg-Cup auf der Sportanlage des TSV Ristedt statt und erneut ist das Turnier, das der Fußballförderkreis Grün-Weiß ’92 Ristedt organisiert, ein Stelldichein vieler namhafter Klubs der Region. Sie kommen aus der Bremen-Liga, aus den Landesligen Hannover und Bremen sowie aus der Bezirksliga Hannover.

Selbstredend ist auch der Titelverteidiger dabei. Der Bremer SV ist zugleich Rekordsieger mit bereits acht Triumphen. Wie sich die Elf vom Panzenberg präsentieren wird, darauf dürfte nicht nur Mitorganisator Henry Stöver gespannt sein: „Es wissen ja alle, dass es dort im Winter einen großen Umbruch gegeben hat. Der BSV hat sich aber bei den Elsdorfer Pokalwochen gut präsentiert“, verweist er auf die beiden Unentschieden gegen den Hamburger Oberligisten TSV Buchholz 08 und den niedersächsischen Oberligisten Heeslinger SC (jeweils 1:1). In der Gruppe B treffen die Bremer auf den TSV Melchiorshausen, der nach seiner langen Saison, die Mitte Juni endete, erst seit einer knappen Woche wieder in der Vorbereitung ist und entsprechend geringe Erwartungen hat, sowie auf die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und den TV Stuhr. Auch den TVS hat Stöver auf dem Zettel, wenn es um eine Platzierung ganz weit vorne geht. Der Landesliga-Aufsteiger zähle natürlich zu den Mitfavoriten. „Wir haben uns alle gefreut, dass Stuhr den Aufstieg geschafft hat. Das ist eine sympathische Truppe, die viel bewegen kann“, sagt Stöver, dessen Gefühl ihn nicht getrogen hatte beim vergangenen Württemberg-Cup: Vor einem Jahr hatte er die Stuhrer mit den Worten verabschiedet, vielleicht sehe man sich 2018 ja als Landesligist wieder.

Vorjahresfinalist eröffnet Turnier

Hochinteressant wird es auch in Gruppe A zugehen, die das Turnier eröffnet. Im ersten Spiel stehen sich Vorjahresfinalist SV Heiligenfelde und Oberliga-Absteiger TuS Sulingen gegenüber. Der SVH wird mit dem neuen Trainer Torben Budelmann weiter an dem neuen System arbeiten. Da ist der TuS nach den Vergleichen mit den Kreisligisten TSV Weyhe-Lahausen (3:3) und TSV Okel (2:0) der erste echte Härtetest. „Sulingen hat natürlich nach dem Abstieg einige Spieler verloren, aber das ist ganz normal. Sie werden trotzdem eine gute Truppe aufbieten“, zeigt sich Stöver überzeugt. Ein Fragezeichen ist derweil, wie die Elf des Brinkumer SV im Auftaktspiel gegen den TuS Sudweyhe aussehen wird. Der Bremen-Liga-Meister, immerhin dreifacher Turniersieger, spielt am selben Tag in Elsdorf gegen den Regionalligisten FC St. Pauli II. Gut möglich, dass in Ristedt eine sehr junge Elf mit vielen A-Jugendlichen des JFV Weyhe-Stuhr auf dem Platz stehen wird. Vor dem TuS sind die Brinkumer gewarnt, nicht zuletzt dank dessen 3:1-Erfolgs über den SV Werder Bremen III am Sonnabend (siehe Bericht unten auf dieser Seite). „Ich denke, dass wir spannende Spiele sehen werden“, ist Stöver überzeugt.

Das Teilnehmerfeld für den Württemberg-Cup steht schon seit Monaten fest. „Das zeigt, dass sich die Mannschaften bei uns wohlfühlen“, freut sich Stöver. Dahinter stecke vor allem viel Arbeit vom ganzen Aufbau über die Organisation einer Tombola bis hin zur Platzpflege. Vor den Toren ist extra neuer Rasen verlegt worden. „Das Drumherum muss stimmen“, betont Stöver. Bis zu 20 Helfer packen mit an, um Spielern und Zuschauern insgesamt sieben spannende Fußballabende zu bieten. „Die Vorbereitungen waren in diesem Jahr nicht ganz so einfach, weil wir uns ja auch nach der WM richten mussten“, erklärt Stöver. Als die Planungen liefen, haben die Organisatoren die Spiele in Russland natürlich berücksichtigt. Dementsprechend ruht der Ball unter anderem an den beiden Halbfinaltagen an diesem Dienstag und Mittwoch sowie am Sonnabend beim Spiel um Platz drei und Sonntag beim Endspiel.

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