13. Juli 2018 / 23:51 Uhr

Württemberg-Cup: TuS Sudweyhe und TuS Sulingen in der Finalrunde

Württemberg-Cup: TuS Sudweyhe und TuS Sulingen in der Finalrunde

Thorin Mentrup
DSC_4872
Jan-Ove Bäker (am Ball) hier gegen Heiligenfeldes Dominik Simon, feierte mit dem TuS Sudweyhe den zweiten Sieg im zweiten Spiel. © Thorin Mentrup
Anzeige

Sudweyher gewinnen 2:1 gegen den SV Heiligenfelde, Sulinger triumphiert über schwachen Brinkumer SV

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Die ersten Entscheidungen sind gefallen beim 19. Württemberg-Cup in Ristedt: Der TuS Sulingen und der TuS Sudweyhe werden die Gruppe A auf den ersten beiden Plätzen abschließen, der Brinkumer SV und der SV Heiligenfelde dagegen werden den Finaltag verpassen. Am Freitagabend feierten sowohl Sudweyhe als auch Sulingen am zweiten Spieltag ihren zweiten Sieg. Sudweyhe behielt im Duell der Bezirksligisten gegen Heiligenfelde mit 2:1 die Oberhand, während Sulingen Brinkum mit 3:2 bezwang. Die beiden TuS-Teams führen nun punkt- und torgleich die Tabelle an und treffen am Dienstag direkt aufeinander. Der Sieger zieht ins Finale ein, der Verlierer in die Partie um Platz drei.

TuS Sudweyhe - SV Heiligenfelde 2:1 (0:0). "Das Spiel darfst du eigentlich nicht verlieren", lautete das Fazit von Heiligenfeldes Trainer Torben Budelmann, der zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen hatte. Im ersten Durchgang war Sudweyhe das etwas bessere Team, im zweiten hatte Heiligenfelde dann Vorteile. Zwei Freistöße entschieden die Partie zugunsten des TuS: Beim 1:0 traf Julian Heusmann in die Torwartecke (44.), kurz vor Schluss markierte dann Stephen Bohl mit einem schnell ausgeführten Freistoß aus ähnlicher Position das 2:0 (69.). In Christoph-Kramer-Manier – der Gladbacher hatte in der vergangenen Saison gegen den VfL Wolfsburg ähnlich getroffen – schloss er ab, als sich die Heiligenfelder noch sortierten. "Das hat er clever gemacht", lobte Co-Trainer Marcus Pieprzyk seinen schlitzohrigen Angreifer, der für sein Team endgültig das Ticket für die Finalrunde öste. "Das ist unglaublich, aber das hat sich die Mannschaft auch verdient", strahlte Pieprzyk.

Doch auch Budelmann konnte einiges mitnehmen aus der Partie. Aus der ersten Hälfte weniger, denn "die war schlecht". Dafür aber aus der zweiten umso mehr. "Da haben die Jungs richtig gut gemacht und sehr mutig gespielt. Und die Moral stimmt auch", sagte er mit Blick auf Malte Löfflers schnelle Antwort auf den zweiten Gegentreffer. Sein Tor zum Endstand konnte der Partie allerdings keine Wende mehr verleihen.

Brinkumer SV - TuS Sulingen 2:3 (0:2). Das war nichts aus Brinkumer Sicht – und darum redete Trainer Dennis Offermann auch nicht um den heißen Brei herum. "Es war vor allem in der ersten Halbzeit enttäuschend. Sulingen war die deutlich bessere Mannschaft, wir waren in allen Belangen unterlegen", fasste er die Kräfteverhältnisse zusammen. Sulingen agierte aggressiv, lauf- und spielfreudig, Brinkum konnte sich kaum befreien. Ramien Safi brachte das Team von Maarten Schops schon in der fünften Minute in Führung, sein Sturmpartner Salam Garaf legte nur wenige Minuten später nach. Er spritzte in einen zu kurzen Rückpass von Calvin Helms und überwand Torhüter Benjamin Schimmel. Brinkum fand überhaupt keine Mittel und hätte sogar noch höher in Rückstand geraten können, doch Pascal Löhmann traf mit seinem Lupfer nur die Latte. Einige Male klärte zudem Schimmel in höchster Not. Die beste Brinkumer Gelegenheit hatten Bastian Helms und Joshua Brandhoff. Helms scheiterte zunächst mit seinem Versuch aus 19 Metern an David Schröder, den Nachschuss setzte Brandhoff an den Pfosten. Ansonsten kam nicht viel vom Bremen-Ligisten, der keine Ruhe am Ball hatte und das Leder dementsprechend schnell wieder verlor.

Die Partie war spätestens mit dem dritten Sulinger Treffer durch Ramien Safi kurz nach der Pause entschieden (40.). Dass das Ergebnis aus Brinkumer Sicht zumindest auf dem Paper noch recht glimpflich ausfiel, dafür sorgten Marcel Dörgeloh und Jannik Bender mit ihren Toren in der 59. und 70. Minute. Maarten Schops ärgerte sich über diese Gegentreffer: "Da müssen wir einfach entschlossener klären." Ansonsten hatte er ein starkes Spiel seiner Elf gesehen.

Sein Gegenüber Dennis Offermann dagegen konnte mit der Leistung seines Teams nicht einverstanden sein. Er vermisste die Bereitschaft seiner Spieler, während der TuS seiner Elf gezeigt habe, was mit Zweikampfverhalten und viel Bewegung möglich sei. "Das Spiel hat gezeigt, welche Defizite wir noch haben", sagte er mit Blick auf die körperliche Unterlegenheit des BSV.  "Wir haben einen schlechten Fitnesszustand. Daranwerden wir arbeiten. Wir müssen das gezielt aussteuern." Erst einmal sind die Brinkumer am Sonnabend ab 17 Uhr beim Regionalligisten 1. FC Germania Egestorf-Langreder im Einsatz.

Mehr zum Württemberg-Cup
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Bremen
Sport aus aller Welt