16. Oktober 2018 / 12:54 Uhr

Vom Kickboxen in die WWE? Schiedsrichter Güney Artak will sich im Wrestling durchsetzen

Vom Kickboxen in die WWE? Schiedsrichter Güney Artak will sich im Wrestling durchsetzen

Rainer Hennies
Schiedsrichter Güney Artak in Aktion.
Schiedsrichter Güney Artak in Aktion. © Nicola Wehrbein
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Nicht nur auf dem Fußballplatz boxt Güney Artak seine Entscheidungen durch. Als Schiedsrichter und als Kampfsportler ist der Döhrener in und um Hannover bekannt. Im Box-Ring könnte es für den 29-Jährigen zurzeit nicht besser laufen, doch das reicht ihm noch lange nicht. Artak will auf die große internationale Bühne.

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Kickboxweltmeister Güney Artak hat auch seinen dritten Profikampf im klassischen Boxen gewonnen. Bei der Kampfnacht in München im Technikum, einer etwa 100 Zuschauer fassenden, zur Event-Location umgebauten Kartoffelhalle, gelang dem 29-jährigen Schwergewichtler aus Hannover erneut ein K.-o.-Sieg. Artaks Gegner Nedjelko Cvorovic (39) aus Serbien hatte keine Chance. Er war bereits zweimal zu Boden gegangen, als der Knockout noch in der ersten Runde kam.

Bilder von Schiedsrichter Güney Artak (TSV Kirchdorf) - im Einsatz mit der Pfeife

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​"Kampfsport ist mein Ruhepol."

Eine Entscheidung für Fußball oder Kampfsport war für Artak nie ein Thema. „Den Kampfsport hab ich schon immer parallel gemacht. Er ist mein Ruhepol, weil ich mich hier auslasten kann. Er schenkt mir zu viel, als dass ich auf ihn verzichten könnte“, sagt der Kickbox-Weltmeister von 2017.

Artak will in die WWE

Nächster Termin für Artak ist ab 3. November in Köln ein dreitägiges „Tryout“ im Wrestling für die Organisation WWE. Bei dem Probetraining bekommen Athleten aus Europa die Chance, sich bei den WWE-Scouts für die Weltliga zu empfehlen.

Da­nach stehen möglicherweise ein Boxkampf in Österreich und am 8. Dezember voraussichtlich ein Kampf in Hameln an. Dort wurde Artak vor zwei Jahren Weltmeister im Kickboxen. Sein Boxdebüt hatte Artak in diesem Frühjahr in Espelkamp gegeben.

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