13. Juni 2018 / 18:23 Uhr

Xavi schießt gegen Lopetegui: „Real-Wechsel unpassend, unerwartet und voreilig“

Xavi schießt gegen Lopetegui: „Real-Wechsel unpassend, unerwartet und voreilig“

Redaktion Sportbuzzer
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Spanien trennt sich von Julen Lopetegui – gegen den Legende Xavi austeilt.
Spanien trennt sich von Julen Lopetegui – gegen den Legende Xavi austeilt. © imago/Sven Simon
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Die Legende des FC Barcelona hat sich den künftigen Trainer von Real Madrid zur Brust genommen. Die Entlassung des Spanien-Bosses sei komplett richtig gewesen, erklärte Xavi.

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Der frühere Nationalspieler Xavi Hernández hat das Verhalten des geschassten spanischen Trainers Julen Lopetegui scharf kritisiert und Verbandspräsident Luis Rubiales gelobt. „Rubiales hat sehr gut reagiert“, wurde der Weltmeister von 2010 am Mittwoch in der Onlineausgabe der Sportzeitung Marca zitiert. Der Chef des RFEF-Verbandes hatte zuvor im Trainingslager des WM-Mitfavoriten in Krasnodar den Trainer des Amtes enthoben und durch Sportdirektor Fernando Hierro ersetzt, nachdem Champions-League-Sieger Real Madrid am Vortag – nur drei Tage vor dem WM-Debüt Spaniens gegen Portugal – sensationell die Verpflichtung Lopeteguis bekannt gegeben hatte.

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„Die Entscheidung von Lopetegui war meiner Meinung nach unpassend, unerwartet und voreilig“, erklärte Xavi. Der frühere Mittelfeldspieler des FC Barcelona, der zurzeit in Katar bei Al-Sadd SC spielt, meinte, die Nachricht von der Verpflichtung Lopeteguis durch Real Madrid zu einem so unpassenden Zeitpunkt habe „alle überrascht“. Rubiales habe „zu Recht die Interessen des Verbandes verteidigt, der wichtiger als alle Personen“ sei.

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„Sehr gute Aussichten auf WM-Sieg“

Dass Spanien durch diese Zwischenfälle entscheidend geschwächt wird, glaubt Xavi derweil nicht. „Es ist klar, dass das nicht das beste Szenario ist. Aber ich hoffe, dass es keine negativen Folgen geben wird. In der Gruppe gibt es viele, die das gut handhaben können. Für mich hat Spanien weiterhin sehr gute Aussichten, die WM zu gewinnen“, sagte der 38-Jährige.

Der neue Trainer Hierro sei „sehr gut vorbereitet“. Der bisherige Sportdirektor habe in Südafrika dem Weltmeisterteam von 2010 „viel geholfen, nachdem wir das Auftaktspiel gegen die Schweiz mit 0:1 verloren hatten“.


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