Nur noch Schrott ist der Diskuswurfring auf dem Sportplatz am Rohrteich in Jüterbog nach dem Sturmtief Xavier.  Nur noch Schrott ist der Diskuswurfring auf dem Sportplatz am Rohrteich in Jüterbog nach dem Sturmtief Xavier. © Frank Neßler
Nur noch Schrott ist der Diskuswurfring auf dem Sportplatz am Rohrteich in Jüterbog nach dem Sturmtief Xavier. 

"Xavier" hinterlässt in Jüterbog Spur der Verwüstung

Sturmtief kippt auf dem Jüterboger Sportplatz am Rohrteich mobile Tore um, hebt eine Trainerbank aus den Angeln und schrottet den Diskuswurfring.

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Die gute Nachricht ist, das Kreispokalspiel der Fußballer von Viktoria Jüterbog gegen den SV Teupitz/Groß Köris kann am Sonntag ab 14 Uhr wie geplant auf dem Sportplatz am Rohrteich stattfinden. Allerdings werden dann die Auswechselspieler zumindest einer der Mannschaften Wind und Wetter ausgesetzt sein, denn eine der beiden überdachten Trainerbänke der Jüterboger Sportstätte wurde von Sturmtief Xavier am Donnerstagnachmittag buchstäblich aus den Angeln gehoben.

Die Kraft des Windes riss die Metalkonstruktion aus ihrer Verankerung und warf sie um. „Die zerstörte Trainerbank ist noch das kleinste Problem“, sagte Willi Bonk, der Jüterboger Platzwart. Er zeigte beim Vororttermin auf den nur wenige Meter entfernten total zerstörten Diskuswurfring. „Der ist Schrott“, erklärte Bonk. Die schweren Matten der benachbarten beiden Hochsprunganlagen wurden vom Sturm offenbar spielend leicht herumgewirbelt. Sie landeten auf dem Diskuswurfring und machten ihm den Garaus.

Die Trainerbank hielt dem starken Wind nicht stand. Die Trainerbank hielt dem starken Wind nicht stand. © Frank Neßler

 „Sportplatzimpressionen des Schreckens“, zeigt der FC Viktoria Jüterbog auf Facebook. Zumindest hatte der Verein Glück im Unglück. „Die Zahlen unserer Anzeigetafel flogen munter umher, konnten aber eingefangen werden“, heißt es von Viktoria im sozialen Netzwerk.

Mit welcher Wucht der Sturm am Donnerstag kurz nach 16 Uhr über den Jüterboger Sportplatz am Rohrteich gefegt sein muss, zeigt auch ein umgekipptes mobiles Tor auf dem angrenzenden Trainingsplatz. Obwohl wegen eines großen Gegengewichtes nicht gerade leicht, besaß der Wind genug Kraft, es trotz kaum vorhandener Angriffsfläche zu seinem Spielball zu machen. Platzwart Bonk und seine Mitarbeitermannschaft waren am Freitagvormittag damit beschäftigt, sich ein Bild von den Schäden zu machen. Gleichzeitig begannen sie mit dem Aufräumen. Der Blick war wieder nach vorn gerichtet. „Wir werden die Äste vom Rasen sammeln, dann wird gemäht und anschließend gekreidet“, erklärte Bonk. Allerdings ist es viel Arbeit. Das für Freitagabend geplante Testspiel der Jüterboger Reservisten gegen den Zellendorfer SV ist deshalb verlegt worden. Es findet in Zellendorf statt. Am Sonntag kann in Jüterbog wieder Fußball gespielt werden. Wie es für die Leichtathleten weiter geht, bleibt abzuwarten.

Glimpflicher scheinen die Luckenwalder Sportstätten den Herbststurm überstanden zu haben. Werbebanden sind nach ersten Meldungen im Seelenbinder-Stadion zu Bruch gegangen. Auch einige der „Fernsehtürme“, das sind die Gerüstkonstruktionen für Kameras, sind in der Luckenwalder Sportstätte vom heftigen Wind am Donnerstag in Mitleidenschaft gezogen worden. Größere Schäden gibt es zum Glück wohl nicht.

Region/Brandenburg Kreis Dahme/Fläming FC Viktoria Jüterbog FSV 63 Luckenwalde

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