01. Dezember 2018 / 08:53 Uhr

ZFC Meuselwitz muss gegen Lok Leipzig alle Tugenden zeigen

ZFC Meuselwitz muss gegen Lok Leipzig alle Tugenden zeigen

Jörg Wolf
Andy Trübenbach (links) im Kopfball-Duell mit Lok-Verteidiger Robert Zickert – auf die Zweikämpfe wird es auch diesmal ankommen.
Andy Trübenbach (links) im Kopfball-Duell mit Lok-Verteidiger Robert Zickert – auf die Zweikämpfe wird es auch diesmal ankommen. © Foto: Mario Jahn
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Regionalliga: Am Sonntag gastieren die Probstheidaer an der Schnauder.

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Meuselwitz. Der ZFC Meuselwitz startet am Sonntag schon wieder in die Rückrunde in der Regionalliga Nordost. Im letzten Heimspiel des Jahres gibt kein geringerer als der 1. FC Lokomotive Leipzig in der Bluechip-Arena seine Visitenkarte ab (Anpfiff 13.30 Uhr). Beileibe sind bei den Ostthüringern die Bäume nicht in den Himmel geschossen. Nur 16 Zähler aus 17 Partien bedeuten den vorletzten Tabellenplatz. Und 37 Gegentore sind sogar die meisten in der Liga. Zeit also, um pünktlich zum ersten Advent im wahrsten Sinne das erste Lichtlein anzuzünden und die Loksche auf das Abstellgleis zu schieben. Wenngleich die Messestädter schon tabellarisch die absoluten Favoriten sind. Mit 22 Zählern rangieren die derzeit auf dem achten Platz und sind mittlerweile nach schwerem Hänger in der Hinrunde wieder in erfolgreicheren Fahrwassern unterwegs. Auch das Hinrundenspiel gegen die Meuselwitzer in Leipzig ging klar mit 3:0 an die Loksche, der damit übrigens der erste Sieg in einem Pflichtspiel gegen Zipse überhaupt gelang. Wenngleich der Auftritt der Meuselwitzer im Plache-Stadion gar nicht so schlecht war, über lange Zeit Ausgeglichenheit herrschte und der Erfolg für die Blau-Gelben um einige Tore zu hoch ausfiel.

DURCHKLICKEN: Die Fotos vom Hinspiel Lok Leipzig gegen ZFC Meuselwitz 3:0

1. FC Lok Leipzig - ZFC Meuselwitz (3:0) Zur Galerie
1. FC Lok Leipzig - ZFC Meuselwitz (3:0) ©
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Wenn aber der ZFC an die engagierten Leistungen aus dem Pokalspiel gegen Carl Zeiss Jena und zuletzt gegen Budissa Bautzen anknüpft, dürfte auch in dem Spiel etwas zu holen sein. Die Spielweise der Leipziger Gäste basiert nach Anfangsschwierigkeiten zu Beginn dieser Saison – Trainer Heiko Scholz musste deshalb gehen – jetzt auf einer stabilen und kompakten Abwehr sowie auf gefährlichen und schnellen Kontern. Besonders auffällig in den letzten Partien war ihre giftig verteidigende Deckung, die das eigentliche Fundament für die Lok-Erfolge bedeutete. Also eine ähnliche Spielweise, wie sie die Meuselwitzer bevorzugen.

Vielleicht gibt es am Sonntag auch ein Wiedersehen mit David Urban, der in der Sommerpause von der Schnauder an die Pleiße wechselte. Ein anderer Mann auf dem Platz dürfte den Meuselwitzern ebenso gut bekannt sein: Schiedsrichter Johannes Schipke aus Halle wird in dieser Saison schon die dritte Partie mit ZFC-Beteiligung leiten. Ob das ein gutes Omen ist, lässt sich angesichts der in den beiden früheren Partien erreichten Resultate unter Schipkes Regie leider nicht ableiten: In Meuselwitz ging die Partie mit dem Unparteiischen aus Halle gegen Viktoria Berlin 0:2 verloren, auswärts feierten die Weber-Schützlinge in Babelsberg unter Leitung von Johannes Schipke ein 4:1 und damit den bislang einzigen Auswärtssieg in der Regionalliga Nordost.

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Am Sonntag wird im Meuselwitzer Spielerkader wohl nach jetzigem Stand nur Torhüter Chris Kroner für das Spiel nicht zur Verfügung stehen. ZFC-Trainer Heiko Weber erklärte: „Wir haben jetzt einen sehr starken Gegner vor der Brust. Basis für unser Spiel sollte wie zuletzt eine gute Abwehr sein, die im Pokal und vorige Woche gegen Bautzen wenig zugelassen hat. Aus dieser starken Abwehr heraus müssen wir unsere gute Offensive entsprechend einsetzen, um Tore schießen zu können. Mit dem zahlreichen Gästeanhang wartet auf unsere Spieler bestimmt ein weiterer Saisonhöhepunkt.“

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