03. Juli 2018 / 14:18 Uhr

Ziel sind die Top 5: Jarzombek bastelt weiter am Koldinger SV der Zukunft

Ziel sind die Top 5: Jarzombek bastelt weiter am Koldinger SV der Zukunft

Jens Niggemeyer
Im Kader des Koldinger SV gibt es erneut viele Veränderungen.
Im Kader des Koldinger SV gibt es erneut viele Veränderungen. © Dennis Michelmann
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Beim Bezirksligisten Koldinger SV ist der Startschuss für die Saison 2018/19 gefallen. Coach Michael Jarzombek, der im Winter kurz nach Amtsantritt bereits im zweistelligen Bereich nachgerüstet hatte, um die Klasse zu halten, hat noch einmal mächtig nachgelegt.

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Insgesamt acht Defensivkräfte lotste Jarzombek zum KSV, um den Kader zu optimieren: „Wir haben jetzt – mit mir - einen 29-Mann-Kader, sind sowohl quantitativ als auch qualitativ besser aufgestellt“, sagt Jarzombek. „Der Konkurrenzkampf ist hoch – das ist aber auch nötig, denn wir haben was vor.“

Nach 36 Punkten aus 19 Spielen und Platz sechs im Abschlussklassement dürfte in puncto Zielvorgabe der Trend klar sein: „Wir wollen unter die ersten Fünf“, sagt der Coach. Ob mehr möglich sei, werde die Zeit zeigen.

„Klar ist, dass wir uns defensiv verbessern müssen, deshalb haben wir bei den Neuzugängen unser Augenmerk auch genau darauf gelegt. Wir haben einfach zu viele Gegentore gekriegt.“

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Der Kader verspricht ein Offensivfeuerwerk

Grundsätzlich sei seine Idee von Fußball allerdings eine offensive. „Ich will, dass wir aktiv sind, dass wir agieren und ein Spektakel bieten.“ Die Basis dafür sei gegeben: „Der Kader verfügt über viele starke Individualisten, und das Potenzial, um meine Philosophie umzusetzen, ist definitiv da.“

Einiges davon habe die Mannschaft ja in der Rückrunde der Vorsaison auch bereits gezeigt. „Sportlich und ergebnistechnisch war das super. Nur die Spiele gegen Hemmingen und Döhren waren unbefriedigend - da haben Einstellung und Effizienz nicht gestimmt.“

Er wünsche sich noch mehr Flexibilität. „Ich möchte, dass die Jungs mehrere Systeme beherrschen und abgeklärter werden. Sie müssen lernen, dass es im Spiel bestimmte Zusammenhänge gibt, auf die sie angemessen reagieren müssen.“

Dazu seien Fitness, Konzentration, Disziplin, Wille und Leidenschaft genauso wichtig wie das Herausarbeiten von Automatismen. „Aber die Jungs sollen auch mutig sein und haben in der Offensive auch durchaus ihre Freiheiten.“ Es werde auf jeden Fall eine spannende Aufgabe.

Regelmäßiges Training ist der Schlüssel

Testspiele hat er diesmal deutlich weniger angesetzt als im vergangenen Winter. „Zum einen kennen sich die Jungs inzwischen, zum anderen sind die Plätze im Sommer natürlich in einem viel besseren Zustand.

Was wir brauchen, ist Training. Denn das kam im ersten Halbjahr aufgrund der schlechten Platzverhältnisse und der zahlreichen Nachholspiele zu kurz.“

19 Partien in nur sieben Wochen, das sei eine enorm hohe Belastung gewesen. „Wir hatten auch deshalb zeitweise 50 Prozent verletzte Spieler“, so Jarzombek.

Nicht zuletzt darum habe er einen derart großen Kader gewählt. „Die Saison ist lang, wir haben viele weiter Fahrten, und es fehlen auch immer mal Spieler berufs- oder studienbedingt. Und weil zudem die Belastung hin und wieder hoch ist, braucht der eine oder andere auch mal eine Pause.“

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"Drei, vier Jahre werde ich wohl noch aktiv mitmischen."

Und will er angesichts des Riesenkaders selbst noch viel auf dem Rasen stehen? „Ich möchte, dass meine Kinder, die in einer Woche auf die Welt kommen, ihren Papa noch aktiv Fußball spielen sehen“, sagt der 32-Jährige. „Das heißt: Drei, vier Jahre werde ich wohl noch mitmischen.“

Was ihn freue, ist dass die Chemie zwischen Spielern und Trainerteam stimme, so Jarzombek: „Der Mannschaft ging ein bestimmter Ruf voraus. Ich muss aber sagen: Charakterlich passt es super. Nur deshalb haben wir den Turnaround geschafft.“ Das mache ihm Mut: „Hier in Koldingen entsteht etwas…“

Wann und wo wird getestet?

Weiter geht es am Sonntag, 8. Juli, in Koldingen mit einem Kurzturnier (ein Spiel dauert 60 Minuten): Gegner sind ab 14 Uhr (Achtung, geänderte Anstoßzeit) die U19 des HSC und der TV Jahn Leveste.

Für Donnerstag, 12. Juli, ab 19 Uhr ist auf eigener Anlage ein Testspiel gegen den TSV Mühlenfeld angesetzt.

Am Montag, 16. Juli, ab 19:30 Uhr geht es gegen den TSV Hagenburg.

Außerdem sind die Koldinger beim Turnier des SV Germania Grasdorf im Einsatz: Freitag, 20. Juli, treffen sie ab 17 Uhr auf die Gastgeber, am Mittwoch, 25. Juli, wartet ab 18 Uhr der TSV Bemerode als Gegner.

„Sollten wir weiterkommen, würden am 27. Juli noch das Halbfinale und am 29. Juli eines der beiden Endspiele folgen“, blickt Jarzombek voraus.

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