09. August 2018 / 12:42 Uhr

Zoff um Mess-Desaster im Weitsprung-Finale - Bundestrainer: "Das ist unsäglich"

Zoff um Mess-Desaster im Weitsprung-Finale - Bundestrainer: "Das ist unsäglich"

Redaktion Sportbuzzer
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Fabian Heinle trotzte den widrigen Bedingungen und sprang zu EM-Silber
Fabian Heinle trotzte den widrigen Bedingungen und sprang zu EM-Silber © dpa
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Nach der umstrittenen Weitenmessung im EM-Finale der Weitspringer fordertBundestrainer Uwe Florczak Veränderungen und verrät, wie es zu den Fehlern kam: "Sie haben Schatten gemessen."

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Nach den Problemen im EM-Finale der Weitspringer hat sich Sprung-Bundestrainer Uwe Florczak für eine Änderung des Mess-Systems ausgesprochen. „Das ist unsäglich für uns, für die Athleten, die Trainer und auch die Zuschauer“, sagte Florczak am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur: „Man fühlt sich nicht mehr sicher. Es ist ja nicht nur in Berlin passiert, sondern auch schon vorher in Zürich oder London.“

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Der vierte Versuch des späteren Silbermedaillengewinners Fabian Heinle war zunächst nur mit 7,77 Metern gemessen worden. Nach einem Protest wurde die Weite später auf 8,02 Meter korrigiert. Damit wäre der Athlet des VfB Stuttgart zwischenzeitlich in Führung gegangen und hätte seinen nächsten Versuch ausgelassen. Es habe sich nicht um einen Messfehler, sondern einen Bedienfehler gehandelt, sagte Florczak über den Wettkampf bei schwierigen Lichtverhältnissen. „Sie haben Schatten gemessen.“ Mehrere Athleten beklagten, dass aus ihrer Sicht zu kurze Weiten gemessen worden seien.

Bundestrainer schlägt Mess-Alternative vor

Der Bundestrainer schlug vor, bei der elektronischen Messung wie in der Vergangenheit auch wieder den Messpunkt im Sand abzustecken. „Damit wäre mir deutlich wohler“, sagte Florczak, Leitender Bundestrainer für Drei-, Weit- und Hochsprung. Mit zweimal gesprungenen 8,13 Metern wurde der 24 Jahre alte Heinle Zweiter hinter dem Griechen Miltiadis Tentoglou, der 8,25 Meter sprang.

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