RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat das mit dem Playboy geführte Interview nicht autorosiert. Nun äußerte er sich zu den Gründen.  RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat das mit dem "Playboy" geführte Interview nicht autorosiert. Nun äußerte er sich zu den Gründen.  © Imago
RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat das mit dem Playboy geführte Interview nicht autorosiert. Nun äußerte er sich zu den Gründen. 

Zoff um Rangnicks nicht gedrucktes Playboy-Interview

Der Playboy wollte ein Interview mit Ralf Rangnick nicht drucken, weil es angeblich „kaputtautorisiert“ wurde. Das Magazin „journalist“ veröffentlichte das Gespräch in seiner neuen Ausgabe trotzdem und kritisierte in diesem Zusammenhang den Umgang mit Medien im Profifußball. Auch Rangnick selbst äußerte sich nun.

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Leipzig. Ralf Rangnick hat sich in die Diskussionen um die Freigabe seines Interviews im „Playboy“ eingeschaltet. Der Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig erklärte am Freitag im Anschluss an die Pressekonferenz zum Spiel bei Borussia Mönchengladbach, warum er selbst das Interview nicht wie geführt autorisiert hatte.

 Der einzige Vorwurf, den er sich im Nachhinein hätte machen müssen: „Ich hätte nach einer halben Stunde aufstehen und sagen müssen: Wissen sie was, so ein Interview brauchen wir nicht führen mit dem Playboy. Wir hatten andere Dinge vereinbart im Vorhinein“, sagte Rangnick. Der „Playboy“ hatte sich entschlossen, die autorisierte Fassung des Gesprächs nicht zu drucken.

"journalist" kritisiert Umgang des Profifußballs mit den Medien

Das Medienmagazin „journalist“ hatte in seiner neuesten Ausgabe dokumentiert, welche Streichungen und Änderungen Rangnick vorgenommen hatte. Interviewer Thilo Komma-Pöllath zeichnete im Magazin den Fall nach und kritisierte auch den Umgang mit Medien im Profifußball. „Übervorsichtige Spieler und Akteure lassen nur noch systemkonforme Journalistenfreunde an sich heran, denen sie oft nur Banalitäten anvertrauen. Die aber exklusiv“, so Komma-Pöllath.

Er sprach von einer „medialen Wagenburgmentalität“, sie sich in den vergangenen Jahren bei den Vereinen breitgemacht habe. Diese mache „gerade unabhängigen Printjournalismus im unmittelbaren Bundesliga-Umfeld schwierig“, so der Journalist und Buchautor. Er bezeichnete das Interview als „kaputtautorisiert“.

Rangnick: Vereinbarung wurde nicht eingehalten

Rangnick hatte die Anfrage nach eigenen Angaben im September vergangenen Jahres bekommen und gezögert. „Ich bin wahrscheinlich einer der ganz wenigen Männer - jetzt inzwischen mit 59 - die von sich ganz aufrichtig sagen können, ich habe noch nie in meinem Leben einen Playboy in der Hand gehabt oder gelesen“, erklärte Rangnick.

 Es habe bei der Story nicht um ihn als Sportdirektor gehen, sondern eine persönliche Geschichte werden sollen. Dies sei nach Ansicht Rangnicks aber nicht der Fall gewesen. „Ich habe es, so wie es war, nicht freigegeben. Das würde ich in hundert kalten Wintern wieder so machen“, meinte Rangnick und redete von verschwendeter Zeit.

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