02. März 2018 / 15:04 Uhr

Zu viel Schnee: Doberaner FC geht klettern

Zu viel Schnee: Doberaner FC geht klettern

Tommy Bastian
Ronny Susa, Cheforganisator des Doberaner Budenzaubers.
Ging mit dem Doberaner FC klettern: Trainer Ronny Susa. © Johannes Weber
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Wegen des Wintereinbruchs fallen in der Landesliga und -klasse fast alle Spiele aus / Beim Training wird improvisiert.

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Kirch Mulsow/Bad Doberan. Schnee und Frost haben die meisten Fußballplätze in Mecklenburg-Vorpommern derzeit fest im Griff. Vielerorts heißt es: Nichts geht mehr – so auch in Bad Doberan und Kirch Mulsow, wo am Wochenende Punktspiele hätten ausgetragen werden sollen. Doch sowohl das prestigeträchtige Lokalduell in der Landesliga zwischen dem gastgebenden Doberaner FC und dem FSV Kühlungsborn als auch das Landesklasse-Spiel zwischen dem Mulsower SV und dem FSV Bentwisch wurden abgesagt. Die Plätze sind nicht bespielbar .

„Bei uns geht gar nichts“, meint MSV-Coach Andy Matthews. „Wir trainieren derzeit in der Sporthalle in Neubukow, um uns einigermaßen fit zu halten“, ergänzt der 46-Jährige. Er will mit seinem Team am Wochenende mögliche Termine für Nachholspiele besprechen. In Frage kommen das Landespokal-Wochenende am 24./25. März und Ostern, die vom Landesfußballverband zu Saisonbeginn als Spieltage für ausgefallene Partien angesetzt worden sind.

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Matthews kommt die Verzögerung gar nicht so ungelegen. Bereits der geplante Rückrundenauftakt gegen den SV Rot-Weiß Trinwillershagen war vergangene Woche abgesagt worden. „Der eine oder andere Spieler unseres Aufgebots hat noch Trainingsrückstand. Den können wir derzeit ein wenig aufarbeiten“, erklärt der Mulsower Trainer. Matthews musste in den vergangenen Wochen immer wieder improvisieren, weil die Rasentrainingsplätze in Kirch Mulsow hart gefroren und/oder mit Schnee bedeckt waren. Außerdem mussten zahlreiche MSV-Akteure krankheitsbedingtbei den Übungseinheiten aussetzen. Deshalb haben die Mulsower sogar das Testspiel beim PSV Rostock abgesagt, das ursprünglich als Generalprobe geplant war.

Der Doberaner FC um Chefcoach Ronny Susa hat immerhin sein erstes Spiel der zweiten Halbserie am vergangenen Sonnabend absolvieren können, spielte bei Anker Wismar II remis (1:1, die OZ berichtete). In dieser Woche konnte auf dem Kunstrasen in der Münsterstadt allerdings auch nicht trainiert werden. Stattdessen machten die Doberaner am Dienstag eine teambildende Maßnahme und kletterten im 45 Grad, einer Art Indoor-Freizeitpark in Rostock. „Das war eine gelungene Sache, die Jungs hatten viel Spaß“, meinte Susa.

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Mittelfeldspieler Jan Herbert Baor sieht das ähnlich. „Die Übungseinheit war eine coole Abwechslung. Ich habe zwar die eine oder andere Blase, aber das war es mir wert“, sagte der 18-Jährige. Ihn ärgert es, dass das Derby gegen Kühlungsborn verschoben werden muss. „Das ist schade, denn ich hatte mich schon sehr darauf gefreut. Es wäre bestimmt ein heißes Duell geworden, aber gegen das Wetter können wir leider nichts machen.“

Auch Ronny Susa hofft, dass bald wieder gespielt werden kann. Wann es auf den Fußballplätzen im Land weitergeht, bleibt angesichts der angekündigten Temperaturen der kommenden Tage allerdings ungewiss. Auch im Ostseebad Kühlungsborn sind die Sportplätze derzeit gesperrt.

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