09. Oktober 2018 / 19:15 Uhr

Zu wenig Polizei: Droht Dynamo Dresden gegen Aue die nächste Spielverlegung?

Zu wenig Polizei: Droht Dynamo Dresden gegen Aue die nächste Spielverlegung?

Stefan Schramm
Herbststimmung am Dynamo-Stadion.
Herbststimmung am Dynamo-Stadion. © Jochen Leimert
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Das Innenministerium versucht, den Termin für das Sachsenderby zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue am 19. Oktober 2018 zu halten. Die Entscheidung soll Mitte nächster Woche fallen.

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Dresden. Bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Fußball-Zweitliga-Saison steht die Austragung eines Heimspiels von Dynamo Dresden am vorgesehenen Termin auf der Kippe. Wie am Dienstag bekannt wurde, kann möglicherweise das Sachsenderby gegen den FC Erzgebirge Aue nicht am Freitag, dem 19. Oktober, im Rudolf-Harbig-Stadion stattfinden. Denn an diesem Tag ist in Chemnitz erneut eine Großdemonstration geplant. Ein günstigerer Termin könnte schon der Folgetag sein. „Ja, wir müssen darüber nachdenken aufgrund der Versammlungslage im ganzen Land, insbesondere in Chemnitz“, bestätigt Jan Meinel, Sprecher des sächsischen Innenministeriums.

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8. Oktober 1999: Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 1:4, Goran Skeledzic (l.) mit Udo Tautenhahn im Zweikampf Zur Galerie
8. Oktober 1999: Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 1:4, Goran Skeledzic (l.) mit Udo Tautenhahn im Zweikampf ©
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Da die Begegnung der [Schwarz-Gelben](Schwarz-Gelben mit den Veilchen ein Risikospiel der Klasse eins sei, würden dafür wesentlich mehr Einsatzkräfte benötigt als für eine normale Fußballpartie. Derzeit seien die Einsatzplaner der Polizei dabei, Kräfte aus anderen Bundesländern für den Freitag anzufordern. Nur, wenn diese Beamten als Verstärkung eintreffen, ist der ursprüngliche Ansetzungstermin zu halten. „Wir wollen jetzt ungern den Teufel an die Wand malen. Unser Ziel ist, dass wir eben nicht zu einer Spielverlegung kommen müssen“, so Meinel weiter.) mit den Veilchen ein Risikospiel der Klasse eins sei, würden dafür wesentlich mehr Einsatzkräfte benötigt als für eine normale Fußballpartie. Derzeit seien die Einsatzplaner der Polizei dabei, Kräfte aus anderen Bundesländern für den Freitag anzufordern. Nur, wenn diese Beamten als Verstärkung eintreffen, ist der ursprüngliche Ansetzungstermin zu halten. „Wir wollen jetzt ungern den Teufel an die Wand malen. Unser Ziel ist, dass wir eben nicht zu einer Spielverlegung kommen müssen“, so Meinel weiter.

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Eine endgültige Entscheidung darüber soll erst Mitte nächster Woche fallen, also erst zwei, drei Tage vorm Spiel – „es sei denn, wir haben vorher schon die Zusage, dass alles so klappt, und bei den Versammlungen ergibt sich nichts Neues“, erklärt der Sprecher und ergänzt: „Wir müssen irgendwann eine ganz konkrete Entscheidung treffen und nicht erst, wenn die Fans im Zug sitzen.“ Zuerst hatte „Bild“ über den Vorgang berichtet.

Schon am vierten Spieltag musste aus dem gleichen Grund das Heimspiel der SGD gegen den Hamburger SV verlegt werden. Es wurde zehn Tage später nachgeholt. Dynamo hatte dadurch zwei englische Wochen in Folge.

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