01. Oktober 2018 / 15:14 Uhr

Zugverspätung: Kostete eine Unpünktlichkeit dem SC Wedemark Zählbares?

Zugverspätung: Kostete eine Unpünktlichkeit dem SC Wedemark Zählbares?

Nicola Wehrbein
Wedemarks Torhüter Marius Mohlfeld ist geschlagen, Lohndes Sacha Ebermann bejubelt das 1:0.
Wedemarks Torhüter Marius Mohlfeld ist geschlagen, Lohndes Sacha Ebermann bejubelt das 1:0. © Christian Hanke
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Kurios: Beim Heimspiel des Lohnder SC 96 gegen den Tabellenvorletzten der Kreisliga 2, den SC Wedemark, gestaltete sich die Anreise mit dem Zug für zwei Akteure der Gastmannschaft etwas holprig. Mit Folgen? Ihr Team jedenfalls verlor.

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Für eine Kuriosität sorgte bereits vor Anpfiff der Partie eine Verzögerung im Zeitplan der öffentlichen Verkehrsmittel. Aufgrund einer Zugverspätung trafen zwei Wedemärker Akteure nicht pünktlich ein. Der Schiedsrichter pfiff die Partie mit sechsminütiger Verzögerung an.

Und für die Nachzügler ging es direkt aufs Spielfeld.

Bilder vom Spiel der Kreisliga 2 zwischen dem Lohnder SC 96 und dem SC Wedemark

Lohndes Jarle von Hörsten (links) spielt den Ball, ehe Wedemarks Paul Hepner eingreifen kann. Zur Galerie
Lohndes Jarle von Hörsten (links) spielt den Ball, ehe Wedemarks Paul Hepner eingreifen kann. ©
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Die Anfangsphase gestaltete sich für die Gäste des SC Wedemark dementsprechend durcheinander. Unkonzentriertheiten führten zu zahlreichen Fehlern. Sascha Ebermann sorgte für die frühe Lohnder Führung (3.). Recep Dogan markierte das 2:0 (41.).  

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Finn Seyer für die nun deutlich stärker aufspielende Havekost-Elf (55.) – dabei blieb es.

„Drei Punkte kann man auch mal so mitnehmen.“

„Schmutzig gewonnen“ - mit diesen Worten hat Trainer Thomas Manthey den Erfolg seiner Lohnder im Aufsteiger-Duell kommentiert.

Es sei ein grottiger Kick von beiden Teams gewesen, „ich hatte einen dicken Hals, ich dachte, es platzt eine Ader, aber gut, wenn am Ende ein Sieg herausspringt. Drei Punkte kann man auch mal so mitnehmen.“

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„Die bessere Mannschaft hat verloren.“

Gäste-Coach Sven Havekost war im Gegensatz zu seinem Gegenüber nicht zufrieden mit dem Ausgang der Partie. „Die bessere Mannschaft hat verloren, sagte er, „wir waren in der zweiten Hälfte klar überlegen.“

Trainer Manthey stolz auf die Moral

„Mir haben heute zehn Mann gefehlt, ich muss jede Woche eine veränderte Formation aufs Feld schicken. Aber wir kämpfen uns da durch, darauf bin ich echt stolz“, sagte Manthey.

Der Gäste-Coach sieht die positive Entwicklung seines Teams, allerdings erkennt er auch die aufzuarbeitenden Defizite. „Spielerisch nimmt die Mannschaft eine gute Entwicklung“, konstatierte Havekost. „Allerdings leisten wir uns hinten noch zu viele Fehler und vorne sind wir nicht effektiv genug, daran müssen wir arbeiten.“

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