04. Dezember 2014 / 16:22 Uhr

Zum Abschluss kommt der Spitzenreiter

Zum Abschluss kommt der Spitzenreiter

Mirko Jablonowski
Babelsbergs Leon Hellwig (l.) gegen Jan Löhmannsröben.
Babelsbergs Leon Hellwig (l.) gegen Jan Löhmannsröben. © Imago
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Regionalliga Nordost: Der SV Babelsberg 03 empfängt den FSV Wacker Nordhausen.

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Potsdam– „Man freut sich als Fußballer natürlich, in einem so schönen Stadion, mit solch tollen Fans zu spielen“, berichtet Jan Löhmannsröben vom FSV Wacker Nordhausen im Vorfeld der anstehenden Begegnung seines Clubs beim Fußball-Regionalligisten Babelsberg 03 (19 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion). Für beide Vereine bildet die erste Rückrundenpartie (am 1. Spieltag setzte sich Nordhausen  1:0 durch) den Abschluss des Fußballjahres 2014, der für den 23-jährigen Löhmannsröben ein ganz spezieller ist.

Der gebürtige Kasseler, der in Erlangen (Bayern) mit dem Kicken begann, spielte von der F- bis zur D-Jugend bei den Potsdamer Kickers. Vor dem Sprung auf das Großfeld stand er kurz vor einem Wechsel zum SV Babelsberg. „Letztendlich bin ich aber doch zum Nachwuchs von Hertha BSC gegangen“, erinnert sich der Mittelfeldakteur, der nach Gastspielen in Braunschweig und Oldenburg mittlerweile in seiner dritten Saison bei Nordhausen spielt. Dort zählt er zu den absoluten Leistungsträgern. In allen 15 Hinrundenpartien stand er über 90 Minuten auf dem Platz und steuerte vier Treffer zum erfolgreichen Abschneiden bei.

„Für mich ist es absolut etwas Besonderes, hier zu sein"

Mit zwei Punkten Vorsprung thronen die Thüringer nach der ersten Halbserie vor dem FSV Zwickau an der Ligaspitze. „Wir zeichnen uns durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit aus. Vorne sind wir immer für ein Tor gut“, weiß Löhmannsröben. Als Kind habe er einige Spiele der Babelsberger im „Karli“ verfolgt. Mit den SVB-Akteuren Rafael Makangu, Maximilian Zimmer und Jonas Schmidt steht er im Kontakt. „Für mich ist es absolut etwas Besonderes, hier zu sein. Freunde von mir werden ins Stadion kommen.“

Die Gastgeber werden ihrerseits alles daran setzen, Löhmannsröben seine Rückkehr zu vermiesen. Nach einer starken Hinrunde, die die Filmstädter mit 22 Punkten auf Tabellenplatz sechs beendet haben, will man mit einem Positiverlebnis in die Winterpause gehen. Nach der ersten Heimniederlage vom vergangenen Wochenende (1:2 gegen Zwickau) peilen die Kiezkicker heute vor heimischem Publikum einen Erfolg an.

„Der Jahresabschluss bleibt immer besonders hängen. Wir wollen uns im Idealfall mit drei Punkten von den Zuschauern verabschieden und dem Spiel auch gegen den Tabellenführer unseren Stempel aufdrücken“, fordert Nulldrei-Kapitän Christian Schönwälder. Sein Team muss dabei weiter auf die verletzten Julian Prochnow (Zehenbruch), Severin Mihm (Innenbandanriss) und Enes Uzun (Meniskusverletzung) verzichten. „Mit Nordhausen haben wir noch eine Rechnung offen. Am ersten Spieltag wussten wir noch nicht so recht, wo wir stehen. Da kam dieser Gegner einfach zu früh“, blickt  Schönwälder auf das Hinspiel zurück. „Die Nordhausener  zeichnen sich vor allem durch ihr schnelles Umschaltspiel aus. Sie werden auf unsere Fehler warten und versuchen, diese zu nutzen“, vermutet der 27-Jährige

Mit Ex-Zweitliga-Kicker Tino Semmer und dem ehemaligen Drittliga-Rekordspieler Nils Pfingsten-Reddig (209 Spiele) verfügt die Truppe von Trainer Jörg Goslar zudem über geballte Erfahrung. „In den letzten Monaten konnte ich viel von Nils lernen. Er ist ein wichtiger Baustein in unserem System“, erzählt Löhmannsröben. Er wird gemeinsam mit dem 32-Jährigen das Mittelfeld beim FSV beackern und will nach dem Gastspiel in seiner alten Heimat weiter an der Spitze der Regionalliga stehen.

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